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Waaaaaah !!!

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©Copyright von all pictures bei M.M.Lauser

 

Kostenlose Leseprobe gibts online hier.

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Angst

Ich lese einen Zeitungsartikel, den mein Papa mir geschickt hat. Es geht darum, dass in unserer Gegend wohl vermehrt Situationen aufgetreten sind, in denen Leute (ich meine mich zu erinnern, dass nur von Männern die Rede war) in Fahrzeugen Schulkinder angesprochen haben und ihnen Dinge schenkten und wollten, dass sie ins Auto einsteigen.

Horrorvorstellung von uns Eltern. Angst kriecht von ganz unten hoch. Was wäre wenn es mein Kind ist??? Mir fällt etwas auf: JEDES der Kinder, die angesprochen wurden, reagierten ganz ganz toll: Nein! Sie stiegen nicht ein und wussten, was zu tun ist. Wow, das ist doch echt toll. Ein Kompliment an uns Eltern. Diese Eltern und vielleicht auch Schulen oder sonstige Leute, die mit den Kids zu tun haben, haben einen guten Job gemacht. Und das werden wir auch weiterhin tun.

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Total passendes Bild während dem Lobpreis am Sonntag im Gottesdienst gemalt.

Ich habe keine Angst. Es wird immer Leute auf dieser Welt geben, die innendrin sehr kaputt und krank sind und miserable Entscheidungen treffen. In dieser Welt leben wir und auch unsere Kinder. Aber ich bin an dieser Stelle einmal mehr so unendlich froh und dankbar, dass ich Jesus habe. Er ist stärker als diese Welt. Als aller Mist und Müll. Und ich muss keine Angst haben. Das darf ich auch meinen Kindern weitergeben. Ihnen in Ansätzen erklären, in welcher Welt wir leben, ohne ihnen Angst zu machen. Ihnen ganz praktisch erklären, was zu tun ist, wenn jemand etwas mit ihnen machen will, was nicht gut ist. Sie zum Erfolg ausrüsten. Wenn einer sie auf der Straße anspricht, ein lautes „Nein“, wenn er nicht hört, schreien, rennen, Hilfe suchen und „immer in die Weichteile“:) Unsere Kinder sind keine Opfer. Sie sind stark und mit Jesus an ihrer Seite nie alleine. Da werden sich alle, die was Böses wollen, kräftig umschauen.

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Wir dulden höchstens Gurkenräuber bei uns:) (Merke: Kinder kopieren das Verhalten ihrer Eltern 1:1!)

So kann man mit diesem Thema natürlich nur umgehen, wenn man das auch selber wirklich glaubt, sonst merken das unsere Nachkommen natürlich sofort. Spätestens bei diesem Thema ist es von Nöten, seine eigenen Ängste mal genauer anzuschauen und sich zu überlegen, woher man denn in diesem Leben seine Sicherheit und seinen Halt bekommt?? Jesus bietet uns Unschlagbares an: Leben in Freiheit. Durchtragen durch die dunkelste Nacht. Frieden im Sturm. Er steht mit offenen Armen da und nimmt jeden an, der zu ihm kommt.

Das, was mich sonst noch so bewegt sind meine grauen Haare, die man jetzt deutlich sieht, wenn ich mir einen Pferdeschwanz mache (:(((()und natürlich die Weltpremiere meines Buches nächsten Freitag, den 1. März 2019!!!!!! So unrealistisch, also göttlich, meinte meine treue Weggefährtin Katja.

Wann hast du denn eigentlich Zeit, ein Buch zu schreiben? Fragen sich bestimmt manche und mich auch. Antwort: In Amerika: Einmal die Woche abends und öfter Samstags und in Deutschland: einmal die Woche abends, manchmal morgens und gegen Abgabedatum öfters am Wochenende.

  1. Ich hätte dieses Buch niemals schreiben können, wenn mich mein Andi nicht so hervorragend unterstützt hätte und so oft alle Mädels übernommen hat und das auch noch gerne und mit Vision gemacht hätte. Er hat mich glaub ich kein einziges Mal danach mit langer Miene begrüsst oder mir genervt Vorwürfe gemacht, warum er jetzt diese Arbeit übernehmen musste. Respekt dafür. Dieses Verhalten kenne ich von mir leider ziemlich gut.
  2. Und auch meine wunderbaren Omas meiner Kinder seien hier erwähnt. Ich habe den „unfairen Vorteil“, wie es in Businessplänen genannt wird, dass ich jeweils ca. 10 Gehminuten von hier zwei Omas inklusive Opas habe, die mega fit und liebevoll, immer gerne bereit sind, die Mädels zu betreuen, öfter sogar alle 4. Das ist so ein Geschenk und Segen für mich und ich bin sehr dankbar dafür.
  3. Aber auch hier kann ich nur sagen: Alle Ehre Jesus. Ohne die Wege, die er vorbereitet hat, hätte ich nie ein Buch geschrieben. Wenn wir nicht ins Ausland gegangen wären, hätte ich nie einen Blog angefangen. Wenn er mir nicht die Gabe zu schreiben in mein Sein hineingelegt hätte, hätte ich gar keine Freude daran gehabt. Wenn er uns nicht lauter tolle Ideen in unsere Hände und Köpfe gegeben hätte, hätte ich gar nichts zu sagen. Wenn er nicht die Leute von SCM Verlag auf uns aufmerksam gemacht hätte, gäbe es kein Buch. Es ist sein Weg mit mir bzw. uns. Keine Ahnung (oder zumindest nur eine leise:)) was er damit vorhat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon sehr. Das Leben mit Jesus ist einfach ein riesiges Abenteuer. Er erstaunt dich, macht dich sprachlos, überschüttet dich, führt dich an Plätze, die du niemals erwartet hättest und du denkst trotzdem noch zu klein von ihm. Er ist noch so viel größer, noch so viel mächtiger und auch so ganz anders, als wir.

 

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Rosen, Tulpen, Nelken… alle Blumen welken, nur die eine nicht und die heißt Vergissmeinnicht.

Ich bin mega dankbar, was für kleine, aber intensive Prozesse ich in den letzten Monaten durchlaufen durfte:

  • Größenwahn, der beim Kloputzen endet;
  • Neid, der ins Erkennen mündet, dass ich zur unglaublichen Freiheit berufen bin, mich unterzuordnen und andere zu unterstützen;
  • Erfolgssucht, die zur Ruhe kommt, in dem Wissen, dass Jesus zu seiner Zeit genau die Türen öffnet, die er will und die auch gut für uns sind;
  • die weise Erkenntnis, dass nicht nur ich die Weisheit mit Löffeln gegessen habe, sondern es noch soo viele andere gute Kanäle gibt, aus denen Ströme lebendigen Wassers fliessen;
  • und schließlich der kurze, total ins Schwarze treffende Kommentar meiner tollen Mama: „Sarah, es geht ja nicht um dich, sondern um das, was Jesus durch dich tun möchte.“ Amen dazu.
  • Ach ja, vor ein paar Wochen kam dann noch die Entmutigung dazu, als Stimmen in meinem Kopf mir vorlogen: „Was willst du eigentlich? Was hast du denn überhaupt zu sagen? Wer sollte denn dir zuhören? Bist du bescheuert, was du da alles in dein Buch geschrieben hast? Wenn das deine Nachbarn lesen! Und die anderen Eltern in deiner Nähe? Was denkst du eigentlich, wer du bist? Außerdem hast du total wichtige Sachen vergessen zu schreiben…“

Ich merkte gleich, dass ich meine Unterstützungscrew brauchte, um mit diesem Sch… fertigzuwerden. Kurze Whats App geschickt und meine Gebetskreisfamilie betete für mich und schrieb mir ermutigende Wahrheiten. Tatsächlich waren diese Stimmen dann einen Tag später besiegt und ich wusste wieder und sagte mir: „Jesus weiß schon, was er tut und damit vorhat. Ich habe seinen Willen getan und bin nur der Stift. Er kennt mich ja am Besten und weiß, warum er genau mich will, mit allen Macken und Fehlern.“ Jetzt bin ich tatsächlich wunderbarerweise innen voller Friede und versuche mir zu sagen, dass es ja ganz egal ist, wieviel von den Büchern verkauft werden und ob die Leute es dann gut oder weniger gut finden… aber es könnte möglich sein, das das Gefühlsbarometer an manchen Tagen vor und nach der Veröffentlichung doch auch mal schwankende Temparaturen anzeigt …:)

 

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Alter !

Unsere Nachbarin hat uns eine Tüte voll mit Schleck vorbeigebracht, die ich umgehend in unsere Süßbox verfrachtet habe. Die Mädels stürzen sich, wie jeden Tag nach dem Mittagessen darauf und sind total im Glück: M: „Mann, ist da viel drin!“ K: „Alter!!!“

Ja, ja, die lieben Süßigkeiten. Grad wollte ich darüber schreiben, dass unsere Family mit ihnen in letzter Zeit ein Thema hat, aber das vermeide ich vielleicht lieber, weil ich doch tatsächlich grad eine Schokowaffelnusstüte verdrückt habe und vorher schon einige Schokopralinen (auf denen stand komischerweise „Toni“ drauf, wahrscheinlich ein verirrtes Weihnachtsgeschenk) und dabei wollte ich eigentlich auf die Zwischendurchesserei und sowieso Süßigkeiten verzichten. Ähm, räusper! Jedenfalls haben meine Kinder sich da einiges von der Mama abgeschaut:) Ich erkenne deutlich, dass wir den Umgang mit Süßem lernen müssen. Strike Verbote sind suboptimal, weil dann, wenn man mal die Möglichkeit hat, frisst man alles in sich hinein. (Ich hab immer die Möglichkeit:(). Alles zu erlauben, ist auch eher nix, weil bei verschiedensten Regionen des Körpers setzt sich dann doch etwas zuviel Masse an. Selbstbeherrschung ist auch hier wieder das Schlagwort. Sie müssen lernen, wieviel gut und wieviel zu viel für sie selbst ist. Einfacher gesagt, als getan. Bei uns heißt der Vorsatz jetzt:

  • Genug trinken,
  • immer Obst und Gemüse irgendwie auch den Anti-Gemüse-Kindern schmackhaft machen (immer Gemüsesticks auf den Tisch, auch mal Abgefahrenes kaufen wie Kaki oder was es so alles zu jeder Jahreszeit gibt, Suppe kochen (da kann man so gut alles reinhäckseln:),
  • viel Bewegung an der frischen Luft,
  • gemeinsam immer mal darüber reflektieren, was wir am Tag alles so essen und ob das gut ist,
  • 3 gute, richtige Mahlzeiten am Tag, alle zusammen am Tisch, ohne Rumgehampel (!!das ist essentiell:))für die Mamas zumindest).
  • Und ihre riesen neue Errungenschaft: Die Großen dürfen sich so viele Sachen, wie sie denken, dass gut für sie ist aus der Süßbox nehmen! (Naja, es gab schon einige Male maßregelnde missbilligende Kommentare der Mutter oder Fräulein Rottenmeier, aufgrund der Größe des Haufens, der begehrt wurde:) Ihr wisst ja, was ich meine. Aber die Kinder sind ja am Lernen und professionelle Fehlermacher. Genial, dass ich sie lehren und begleiten darf, damit sie auch auf diesem Gebiet Siegerinnen werden.

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„Mama, beim Beckenbodenkurs, pieselt ihr da immer?“ Nein. „Seid ihr dann im Wasser?“ ? Grund dieser Nachfrage war meine Teilnahme und mein Bericht am nächsten Morgen über den besagten Kurs. Sie interessierten sich natürlich, wo denn der Beckenboden überhaupt sei. Super Frage. Meine Erklärung war (wie immer:)) treffend und kindgerecht. (Danke Jesus) „In der Scheide innendrin und wenn ihr beim Pieseln mal kurz stoppt und wieder loslasst, dann macht das der Beckenboden.“ Gesagt, getan. Natürlich probierte das Eine nach der Anderen auch dann gleich aus und fand stolz und siegesgewiss heraus, dass vorhergenannter Muskeln auch bei ihr existiert. Preis den Herrn! Diese Achtsamkeit ist schon mal der erste Schritt.

 

Ich hatte Frei!!

Mein bester aller Ehemänner lies mich aus vollem Herzen ein Wochenende in einer wundervollen (also voller Wunder) Gemeinde in Uffenheim mit unseren Freunden J&J verbringen. Es war tiefenentspannend und wirklich voller Wunder. Ich hatte Samstags die ganze Zeit so ein nerviges Gerstenkorn im Auge, das juckte und mir die Sicht vernebelte. Im Gottesdienst wurde um Heilung gebetet, aber ich meldete mich nicht, weil ich dachte, dass das so ein Augenweh ja pillepalle sei. Einmal kurz sagte ich mehr oder weniger vor mich selber hin: „Jesus, es wäre echt cool, wenn das Teil weggehen würde.“ Ging es dann aber nicht. Naja. Dann fuhren wir nach Hause und plötzlich bemerkte ich, dass mein Auge ganz glatt war und ich wieder ganz scharf sehen konnte. Hallelujah!! J musste kurz bremsen, weil er erschrak, als ich meinen Erstaunens- und Jubelschrei loslies. Danke Jesus! Du tust heute noch Wunder! Allein deine Gegenwart verändert alles und du berührst Menschen.

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Endlich mal ein Foto, dass ich ohne schlechtes Gewissen ins Netz stellen kann. (ich hab alle um Erlaubnis gefragt!!!) Superscharf und total wach!

 

Unserer Übernachtshost hieß Debby und ist eine außergewöhnliche Perle. Sie überlies mir ihr Bett und schlief in ihrem Gebetszimmer fröhlich und glücklich fast auf dem Boden. Ihr Kommentar dazu:“ Ich mach das nicht bei jedem Gast so. Ich frage vorher den Heiligen Geist, was er tun möchte.“ Danke Debby und heiliger Geist, dass ich zwei Nächte so beschenkt und bequem schlafen durfte.

Dann kamen wir wieder heim und ich fragte Andi: „Wie war es das ganze Wochenende mit allen vier Kindern?“ Mein Mann drückte sich, wie gewohnt gewählt und erlesen aus: „Größtenteils gut, aber Erziehung war auch gefragt.“ „Ach, wirklich?“ schoss mir als erstes durch den Kopf, aber ich sprach es nicht aus, weil ich ihne liebe und ehren möchte. (Im Nachhinein bin ich ganz stolz auf mich, dass ich das tatsächlich nicht ausgesprochen habe.) Unsere Worte übereinander haben so viel Macht. Er hat ja Recht. Das ist unser Alltag, gell Mamas! Wir wissen genau, wie sich das anfühlt. Schön, wenn die Papas das auch so erleben dürfen und uns viel besser verstehen. Und ich bin so mega beschenkt und stolz auf ihn, dass er das einfach so macht und meistert! Danke Andi!

 

Nach so einer Zeit ohne Kinder freut man sich wieder ganz neu und anders auf sie und hat neue Kraft. (Zumindest eine Weile:)) Sehr zu empfehlen. Auch für euch Ehemänner wird es sich lohnen. Happy Wife, happy life. Wir Frauen müssen gut gut auf uns selbst achtgeben, wir sind das Thermostat zuhause.

(Grade esse ich so kleine, viereckige Kaubonbons, die man früher in der Apotheke bekam. Hab sie zufällig auf dem Schreibtisch gefunden. Gut, dass mich meine Kinder nicht sehen.)

 

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Ich hab ein Problem

I have a dream ääh problem…

Ich weiß gar nicht, wie ich es richtig beschreiben kann, aber grade hab ich ein echt ein doofes Gefühl hierbei und irgendwie sehr wenig Lust mehr was zu schreiben. Grund dafür sind Fragen, die mich bewegen: Wie viel von sich und noch eher von seinen Kindern darf man im Netz bzw. online preisgeben? Darf und sollte man Fotos von seinen Kindern ins Internet stellen? Die Einen sind sich ganz sicher: Das geht gar nicht. Die Anderen sagen: So schlimm ist das doch auch nicht, was soll schon passieren?

Gerne wäre es mir ja total egal, was alle anderen zu diesem Thema sagen und denken und meinen. Es ist ja jedem seine eigene Entscheidung und Verantwortung mit diesen Fragen umzugehen. Er muss dann natürlich auch mit den Folgen klarkommen und zu seiner Einstellung auch Feedback und Kritik ertragen. Ich habe aber noch keine ganz feste Meinung dazu und obendrein möchte ich natürlich, dass alle mich ganz toll finden,  mir gratulieren, dazu, wie ich lebe und was ich so mache. Ich möchte nix falsch machen und es so gut es geht, allen relativ Recht machen (Kennt ganz sicher niemand diese Gedanken, schon gar nicht wir Frauen:))

Ich lese meine alten Blogeinträge durch, von unserer Zeit im Ausland, alles war so frei, so lustig, so leicht, so persönlich und doch so weit weg. Ich machte mir über nichts und niemand Gedanken, wer das liest oder toll oder blöd finden könnte. Ich habe einfach geschrieben, was wir erlebt haben, ohne Nachzudenken.

Aber alles hat seine Zeit, Zeit zum weinen, Zeit zum lachen, Zeit zum trauern, Zeit zum tanzen… Steht in der Bibel im Buch Prediger. Zeit zum so bloggen, Zeit zum anders bloggen… Im Buch drücke ich es so aus: Alles ist nur eine Phase. Ich kann und muss jetzt mehr nachdenken. Meine Kinder sind größer, mein direktes Umfeld liest diese Beiträge (was voll die Ehre ist, finde ich übrigens), Gott erweitert mein Gebiet und mein Lebensgefühl sonnt sich nicht mehr neben dem Sunshine State, sondern muss sich mit den Schattenseiten des so ungreifbaren Cyberspace auseinandersetzen. Meine Gabe und Leidenschaft ist Ehrlichkeit und ich lieeebe echte, bunte Fotos mit realem Leben drauf. Ich schreibe über das echte Leben und die Beziehungen, die es ausmachen. Unsere Familie hat die Berufung Perlen in einer offenen Schale zu sein. Punkt. Das ist eine Ehre und hat, wie alles, auch seinen Preis.

Nur ich muss jetzt für mich einen neuen Weg finden, mit diessem Blog, dem Internet und Informationen gut, weise und auf meine Weise umzugehen. Über welche Themen kann ich zu welchem Zeitpunkt schreiben und welche Fotos kann ich veröffentlichen? Das ist mein aktuelles Problem, besser gesagt Wachstumsknoten. (Das ist es nämlich in Wahrheit, hab ich beim PEPP Eheworkshop mal gelernt. Super zu empfehlen, bald findet bei uns hier einer statt und anderorts auch viele tolle Ehe Angebote, es ist nämlich Marriage Week.)

Ich bin versucht, alle möglichen Leute zu fragen und zu stalken, wie sie es machen, aber ich weiß, dass mir das meinen eigenen Weg nicht zeigt. Ich brauche ein Wort direkt von Jesus. Dann kann ich meinen Weg gehen. Ohne dass es mich gleich umhaut, wenn mal jemand Kritik an mir äußert oder mich hinterfragt. Ich brauche seine Anweisung und Zusage und Ermutigung, dann kann ich meinen Weg gehen. Ich habe ihn schon schriftlich gefragt und mir aufgeschrieben, was mir in den Sinn kam und es sind einige gute Dinge dabei, aber ich brauche noch mehr, um ganz Friede zu haben. Ich werde immer wieder im Gespräch mit ihm darüber bleiben und abwarten, was er mir sagt.

Meine Lösungsvorschläge direkt aus dem Bauch heraus:

  1. ausreisen (Andi sagt, dass geht grade nicht)
  2. alles löschen (völlige Trotz- und Überreaktion)
  3. gar nichts mehr schreiben (damit vergrab ich meine Talente)
  4. Pause („Du, Pause?“ fragt Tiana mich oft, wenn sie mich mit meiner Tasse Kaffee nach dem Mittagessen dasitzen sieht. Sie hat das Prinzip der Mittagspause wohl schon gut verinnerlicht, an der praktischen Umsetzung arbeiten wir noch.)

Hier übrigens schon das nächste Problem: Darf man die Namen der Kinder schreiben? Ging grad total automatisch.

Eins ist mir glasklar: Ich möchte kein Sklave der Angst sein. Angst ist es nämlich, was uns oft zu allen möglichen (und unmöglichen) Dingen antreibt.

Oft wäre es mal gut, wenn wir uns fragen: Vor was habe ich eigentlich Angst?

In meinem Fall eher: Wer oder was möchte dich hier entmutigen? Wer oder was möchte dir alle möglichen Steine in den Weg legen, damit du nicht deine Berufung und das, was dir Spaß macht ausleben kannst? Wer pflanzt dir irgendwelche Horrorszenarien in deinen Kopf, was alles möglich wäre ? Wer will dir deine Freude und Freiheit rauben?

Jesus hat alle Angst besiegt. Er ist stärker. Er ist grösser. Er sieht weiter. Er hat immer eine Lösung. Für ihn ist nichts unmöglich. Er schenkt mir Weisheit. Er gibt mir lustige Ideen für tolle Fotos. Er legt seine Worte in meinen Mund. Er legt einen „Ring of fire“ um meine Familie. „Und ich werde eine Mauer aus Feuer um sie sein und die Herrlichkeit in ihrer Mitte.“ Sacharja 2,5 . Das nehme ich als mein Versprechen und meine Verheissung. Darauf vertraue ich. Natürlich verhalte ich mich trotzdem nicht dumm und unverantwortungsvoll, aber doch mutig und entschlossen. Greater is he, that lives in me. Amen.

Und hier kommt sie wieder, meine Leidenschaft…Danke Jesus.

 

 

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Be my valentine

An unserer Schule kann man Valentinskärtchen mit Herzlolli versenden. OOOOhhh, da werden alte Erinnerungen wach. Diese Unsicherheit und die aufregende Erwartung, ob es wirklich sein kann, ob es tatsächlich möglich wäre, ob der Traum aller Träume in Erfüllung geht und man von einem unbekannten (natürlich supertollen und supersüßen) Jungen etwas geschickt bekommt. Natürlich nichts bescheuertes oder eine Veräppelung. Nein, etwas das total ernst gemeint ist und dann auch noch schön geschrieben wurde. In meinem Fall ging dieser Traum nie in Erfüllung und alle Aufregung löste sich nach der Verteilung in Luft auf, ach nein, eher Neid auf die, die tatsächlich einen unbekannten (oder etwas bekannten) Verehrer hatten. Und jetzt ist meine Tochter in der ersten Klasse in der Schule. So gut, wenn man sich noch etwas dran erinnert, wie das so war und welche Gefühle einem im Kopf und Bauch herumschwirren. Und gut zu wissen, dass ich relativ normal geworden bin, obwohl ich jedes Mal die Anspannung und dann die Enttäuschung aushalten musste. Das werden sie alle gut schaffen und die Freundinnen schicken sich gegenseitig Liebesbekundungen. Wie früher.

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Liebesbekundung zum Geburtstag: Die besten Töchter aller Zeiten bastelten 3 Tage im Geheimen 49 Papierblumen als Tischdeko!!! (Bitte notieren: Diese Zahl entspricht (noch) nicht meinen Lebensjahren:)

 

Unsere Jüngste wird jetzt doch aufs Töpfchen gesetzt. Wie es zu diesem Umschwung des Planes kam, weiß ich gar nicht mehr. So ist das doch oft mit den Erziehungsmaßnahmen: Man nimmt sich etwas vor und dann ändert man es doch wieder, weil man merkt, dass etwas anderes besser passt. Flexibel sich auf das Kind einstellend und vor allem die gegenwärtigen eigenen Kraftreserven beachtend, weil ohne die braucht man gar nichts neues anfangen. (weil man es dann doch nicht durchzieht.) In meinem Fall bemerkte ich vielleicht die Regelmäßigkeit, mit der sie sich direkt nach dem Essen hinters Sofa verzog, um angestrengte Geräusche zu machen. Und vielleicht dachte ich an den ständig überquellende Windeleimer und die zuende gegangenen Windelsäcke. Also setze ich sie nach jedem Essen auf ihr Potty. Da sitzt sie auch ganz brav und schaut Bücher an und macht ihr kleines und großes Geschäft. Wunderbar. Danach lasse ich auch hin und wieder die Pampi aus, rede ihr eindringlich ein: „wenn du musst, ganz schnell mir sagen!!!“, man kann es ja mal probieren. Hin und wieder ist der Body und die Strumpfhose später nass und ich ärge mich ein bisschen. Das hört sich dann hin und wieder so an:

Mama:“Oh man, so eine Sauererei!“ Tiana:“Ja, Saueei.“ Mama: „Das hätte doch echt nicht sein müssen.“ Tiana:“Ja, nis sein müssen.“ Mama: „Das ist echt nervig.“ Tiana: „Est nervig.“ Mama: „Nächstes Mal musst du es vorher sagen.“ Tiana: „Ja, voher sagen.“ Treuherzig schaut sie mich mit großen Augen an: „Sori, Mama.“ Was soll ich da noch sagen?

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Zum Wärmen

Jemand sucht das/den Schulranzenprospekt. Erstgeborene: „Mama, du hast das weggeschmissen, aber ich hab es gerettet!“ Sie geht zielgerichtet auf die Kommode zu und holt das Prospekt aus dem kleinen, ganz rechten Fach raus.

Eine Schulfreundin isst bei uns zu Mittag. Ihr wird erklärt:“ Wir müssen jetzt immer Curry essen, weil die Mama und der Papa kochen immer nur noch mit Curry!“ Glatte Lüge, sogar zweimal: Immer und immer nur noch! (Andi hat „echtes“ Curry aus Singapur mitgebracht und liebt es damit zu kochen). An dem Tag gab es Würstchen mit Gemüse – ganz ohne Curry.

Ich habe in der Offenbarung gelesen, wie einmal das neue Jerusalem, (ich glaube, das ist das, was man im Allgemeinen unter Himmel meint, wenn man über das Leben nach dem Tod redet) aussehen wird. Ich war begeistert und freute mich schon darauf, diese tolle Entdeckung mit meinen Mädels zu teilen. Eine goldene Stadt, mit goldener Hauptstraße, strahlend, voller Glanz, mit einer riesigen durchsichtigen glänzenden Mauer drumrum, die Mauer auf 12 Grundsteinen, die alle aus verschieden bunten Edelsteinen bestehen und 12 Tore komplett aus Perlen!! Man fasst es nicht! Gold und bunt. Die Lieblingsfarben meiner Mädels. Ich kündigte ihnen an, dass ich ihnen etwas ganz besonderes vorlesen wolle. Die Erste setzt sich zu mir:“ Oh ne, nicht die Bibel. Auch noch die Erwachsenen.“ Die Zweite kommt ins Zimmer: „Was, die blöde Bibel? Menno.“

Ich grinse in mich hinein und denke: Blog. Was soll ich dazu sagen? Ganz normal!!!!!!! Ich lese es ihnen trotzdem vor, weil ich es so toll finde und danach noch eine Geschichte ihrer Wahl („Kannitverstan“ von Johann Peter Hebel). Kommentar zum Schluss: „So schlimm war es dann doch nicht, eigentlich ja cool.“ Puhh, wieviel Weisheit wir Eltern brauchen !!! Heiliger Geist, hilf du uns! Wir brauchen dich ständig!

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Wir begrüßen Prinzessin Eddingkopf herzlich in unserer Familie

 

Sarah goes professional.  Heute in einem Monat ist es tatsächlich soweit!!! Mein erstes Buch wird veröffentlicht!!! Wirklich etwas besonders. Ich erinnere mich noch ganz genau an das Gefühl, als ich eine E-Mail bekam und dort drinstand, ob ich mir vorstellen könnte, ein Buch zu schreiben. Jubel Jubel Jubel. Und ich war gar nicht so überrascht, weil Monate zuvor meine Freundin mir, auch zum Geburtstag, geschrieben hatte, dass ich Bücher schreiben werde. Richtig vorbereitet war und ist das alles.

Danke Jesus, kann ich nur sagen. Wer gerne bei mir ein (oder mehrere) Bücher vorbestellen möchte, kann dies tun, indem er eine Mail an happynewwir@gmail.com schickt. Alles weitere erfahrt ihr dann.

Sonst hab ich heute nicht mehr viel schlaues zu sagen, hab alle Worte schon tagsüber verbraucht und bin froh einfach Ruhe zu haben. Ich feiere den Abend.

Ende gut, alles gut.

 

 

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Raising Giant Killers

Ungefähre freie Übersetzung: Wie man Kinder erzieht, die Riesen besiegen! Die göttliche Bestimmung deiner Kinder freisetzen durch Eltern-Sein mit Vision.

Ich hab dieses hammermäßige Buch von Beni und Bill Johnson mit dem gigantischen Titel nicht mal zur Hälfte durch, aber es ist mega. Was mich total freut ist, dass wir das gleiche Herz teilen. Natürlich sind die beiden meilenweit schon vorausgegangen und haben ihren Preis dafür bezahlt. Danke Jesus für diese genialen Vorbilder und Weltveränderer. In meinem Buch gibts eher so ganz praktische Umsetzungen für die ganz erste Zeit von uns Anfänger Eltern, während sie biblische Grundlagen, Denkweisen, Haltungen, Einstellungen, göttliche Prinzipien zum Leben und Erziehen von Kindern (und Enkelkindern!) erklären und aus ihrem Leben erzählen. Totale Wahrheiten, generationenlang erprobt und trainiert und mit durchschlagender Kraft. Absolute Empfehlung!

Punkte, die mir spontan einfallen, total frei übersetzt:

„Wo 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Matthäus 18,20). Das ist Familie. Wenn wir ihn einladen, verspricht Gott, dass er ständig da und mit uns ist!“

„Als Eltern sind wir Beschützer und Ermächtiger. Unsere mächtigste Waffe im Beschützen ist das Gebet, und wir müssen unsere Kinder ermächtigen und vorbereiten und ausrüsten, damit sie diese Welt erobern.“

Wer gerne auch mal Englisch liest: Man kann es sogar ohne Versandgebühr hierher shippen lassen, das ist doch mega! (Andi runzelt ungläubig die Stirn, deshalb werde etwas unsicher und hoff, dass ich das auch wirklich richtig verstanden habe:)

Wenn ich für meine Bücherwerbungen Geld bekommen würde, hätte ich schon ganz schön was zusammen. Aber natürlich sind sie für euch kostenlos!

 

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Süß schlafende? Weltveränderer

 

Die Kindersprüche:

„Mama, wie macht ein Hustenstiller das?“ ??? „Hat er vorne so Dinger dran, wo man dran trinken kann?“

„Mama, bitte gib uns noch Schokolade. Bitte, Mama, bitte. Dann bist du die beste Mama der ganzen Welt und ganz treu und gerühmt. Sei gnädig.“

Die kleine Tochter kommt mit einem eindeutigen Duft zu mir ins Bad. Sie schaut mich an und fragt: „Du pupst?“

Ich kann hier nur für mich sprechen und ich finde es ist einfach das umhauendste, beste und wunderbarste eine Mama zu sein! Ich liebe es von ganzem Herzen. Wer sonst bekommt alle die Kunstwerke aus dem Kindergarten, aus der Schule und von daheim? Jedes einzelne ist ein echter, wertvoller Liebesbrief an mich! Zu wem rennen meine Kinder, wenn sie sich angeschlagen haben und es ihnen wehtut mit lauten Geschrei? Dann nehme ich sie kurz in den Arm, tröste sie und schon nach 2 Sekunden rennen sie fröhlich wieder los zum spielen. Durch die Mama strömt Heilung. Zu wem kommen die süßen Kleinen morgens, verwuschelt und verknautscht und verschlafen hingetappst, um sich nochmal einzukuscheln? Zu wem rennen sie beim Abholen freudestrahlend in den Arm? Wem erzählen sie abends im Bett von ihren schönsten und blödesten Sachen, die oft kein Anderer hören darf und wird? Wem erlauben sie nachts, sie zu trösten und beruhigen, wenn sie schreiend aufwachen? Nur ihrer Mama.

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Begrüssungsplakate nach der Geschäftsreise

Oder genauso schön ist es bestimmt ein Papa zu sein. (Ich mein, das weiß ich ja nicht aus persönlicher Erfahrung) Aber wer wird wie ein Superstar mit Freudenjuchzen und dicken Umarmungen begrüsst, wenn er heimkommt? Bei wem klammern sich die Kinder an jedes verfügbare Hosenbein, damit sie ganz nah bei ihm sein können? An wen hängen sie sich an den Arm und übersähen diesen mit klebrigen Küssen und verkünden aus vollstem Herzen : „Ich lieb dich am allermeisten, du bist der allerbeste Daddy.“

Wer sonst, außer unsere Kinder setzen eine komplett neue Bandbreite an Gefühlen in uns frei? Wer verändert auf so grundlegende und einfache Weise unser Herz und macht uns zu einem besseren Menschen, wenn wir uns darauf einlassen? Als Eltern werden wir zu kämpfenden Löwen für unsere Kinder und stehen um sie Ängste aus, wie für nichts und niemand davor. Wir platzen vor Stolz über diese kleinen Menschen und unsere Augen quellen über vor Liebe und Dankbarkeit. Sie reizen uns bis zum Umfallen und kennen unsere Schwachstellen genau. Durch sie lernen wir, an uns zu arbeiten und werden immer wieder daran erinnert, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.

Wir als Eltern haben die Möglichkeit Menschenleben zu prägen, so stark wie kein anderer nach uns. Wir dürfen Schätze in die Herzen unserer Kinder hineinlegen. Wir legen die Grundlage für ein Leben, das die Zukunft unserer Welt prägen wird. Das, was wir als Mamas und Papas unseren Kindern vorleben und beibringen, so, wie wir ihr Herz berühren, wird immer tief in ihnen sein.

♥♥

Kinder zu bekommen und zu haben ist ein riesiger Schatz und ein absolut unverdientes Geschenk. Nichts anderes auf diesem Planeten kann damit verglichen werden und es kann durch überhaupt gar nichts anderes ersetzt werden.

Ich träume von uns als Mamas und Papas, die ihre Kinder mit Leidenschaft erziehen und diese gewaltige Berufung ergreifen und ihre gottgegebene Verantwortung auch in diesem Bereich mit aller Zeit und Kraft ernst nehmen.

Gott hat uns Eltern als Leiter und Verantwortliche für unsere Kinder eingesetzt. In allen denkbaren Bereichen. An allererster, alleroberster Stelle. Wir würden sie manchmal gerne an andere abgeben: Staat, Kirche, Einrichtungen, Erzieher oder sonst wen. Aber wir werden am Ende Rechenschaft ablegen müssen, darüber, wie wir mit diesem, uns anvertrauten Gut, umgegangen sind.

Ich möchte meine Mädels als Giant-Killer erziehen. Ich will Raketen anzünden. Ich werde mein Bestes geben und alle Schätze in sie hineinlegen, die ich jetzt schon kenne. Ich werde jeden Tag dazulernen, für mich und für sie. Für den Rest werde ich Jesus und den heiligen Geist bitten, das Ihre zu tun und jedes Leben in Gottes Hand legen. Und ich und Andi werden immer wieder stundenlange Beziehungsarbeit investieren, um mit ihnen Konflikte zu lösen, zu ihren Herzen vorzudringen und gemeinsam mit ihnen den Frieden zu erkämpfen und zu erleben, den Jesus dann schenkt. Amen.

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Das kann ich wirklich gut brauchen.

Auf einem Vortrag über die (immer mehr zunehmende) Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen hörte ich, dass die Empathiefähigkeit der Kinder dadurch immer weniger wird. Wie genial, dachte ich. In einem Haushalt mit gleich mehreren Weltveränderen kann diese Fähigkeit gar nicht verloren gehen, ist es doch ständig so, das dieser oder jener ein Problem miteinander haben und das dann bestenfalls durch Gespräche miteinander lösen müssen. Sie müssen sich damit auseinandersetzen, wie es jemand anderem geht, wenn sie sich so oder so verhalten, das nennt man Empathie! Also: Je mehr im Cyberspace, desto mehr Geschwister als Ausgleich nötig, ist die Lösung!:) (Andi sagt bestimmt, dass ich das so auf gar keinen Fall stehen lassen darf!:))

 

 

 

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Hi, my name is

…Sarah Rascals. So sagt zumindest der Google Übersetzer, wenn man meine Seite auf Englisch einstellt. Rascals heißt übersetzt im besten Fall Lauser oder Lausbube, im schlimmsten Fall Bengel oder Halunke.:) Aber ich gehe immer vom besten Fall aus. „Gang of little Rasclas“ bedeutet Rasselbande und das passt ja zu uns mega perfekt. Danke Google!

Wie ihr bestimmt schon bemerkt habt, ist auch auf dieser Seite ganz viel neu. Ich war auch fleißig, während Andi aufräumte, und hab WordPress studiert in den Ferien. Hier seht ihr nun also das Ergebnis. Beziehungsweise sehen es viele doch gar nicht.

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erste Kniffel Lesson

Deshalb hier die Erklärung auf einige Fragen:

Auf dem Handy sieht man die ganzen tollen Features, also zusätzliche Dinge gar nicht so gut, wie zum Beispiel den Google Übersetzer, den ich extra für meine amerikanischen Freunde eingebaut habe. Und sie finden es toll! Genial. Oder das Monatsarchiv der Blogbeiträge, damit es einen besseren Überblick gibt über all die Jahre.

Auf der Startseite sehen einige nicht das super Fotoleinenfoto, das liegt daran, wenn ihr mit dem Handy die Seite aufruft, dass ihr ganz runterscrollen müsst und auf „ganze Seite anzeigen“ klicken müsst, dann wird es bunt und ihr seht es. (Hab ich ganz alleine rausgefunden:)

Also der ultimative Tipp meinerseits ist: Computer, Laptop oder was sonst noch einen großen Bildschirm hat suchen, anmachen und so mal die ganze Pracht in Ruhe anschauen. Das entschleunigt ungemein. Nicht alle Dinge am Tag schnell schnell lesen und rumgoogeln, sondern sich (bei mir abends) eine bestimmte Zeit suchen und dann alle onlinetechnischen Dinge erledigen. Ich schreib mir tagsüber alles auf, was ich so nachschauen und anschauen will, damit ich es dann auch noch weiß:) Selbstbeherrschung ist gefragt. Eine Auswirkung des heiligen Geistes. Ich dachte früher immer, dass man das nur braucht beim Thema „kein Sex vor der Ehe“, um das wirklich durchzuziehen, aber im Umgang mit unseren Telefonen und Social Media ist das von allerhöchster Bedeutung. (I´m preaching to myself right now)

Wen es nervt, dass er immer die Startseite lesen muss, wenn er die normale Adresse eingibt, die jetzt übrigens nur noch laususa.com heißt!!! (wow), für den gibts auch noch den Mastertip: Einfach laususa.com/blog/ eingeben, da gehts direkt zum Blog oder dort den Folgen Knopf drücken, dann kriegt man immer eine E-Mail wenn es was Neues gibt.

 

So, das war mal genug Organisatorisches für heute. Jetzt noch die Abkündigungen (christliche Sprache für: Infos)

  • Meine Ehemann schickt mir ein Bild von 5S aus Singapur. Die ganze Welt organisiert sich wohl so.
  • Als ich in den Waschraum reinschaute, sah es so aus:

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  • Eine halbe Stunde später dann so (damit ihr nicht denkt, ich wär der totale  Whatever):

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So ists ja wirklich im Leben: Keiner ist immer so oder so. Niemand ist immer fröhlich und niemand ist immer traurig. Bei niemandem ist es immer sauber und bei (fast) niemandem immer dreckig. Mal helfen wir den Anderen, mal brauchen wir Hilfe von Ihnen. Mal sind wir stark, das andere Mal sind wir schwach. Alles im Leben ist eine Phase. Auch bei unseren Babys und Kleinkindern (darüber schreib ich auch im Buch). Das ist oft heilsam für mich, das zu wissen und mir dessen bewusst zu sein. Ich wäre gerne immer obenauf, immer in einer superguten, einfachen, tollen Phase. Und das ist auch genial und ich geniesse diese Phasen in vollen Zügen, dazu sind sie auch gedacht. Ich darf das geniessen, was ich geschenkt bekomme. Bless the lord; oh my Soul.

Und dann aber hat man eine Phase, von der man nicht erwartet hätte, dass sie jemals passiert. Man ist am Boden zerstört und könnte heulen und tut es auch. Man ist so dankbar für Leute, die mit einem gehen und stehen. Die nicht verurteilen oder beurteilen. Die einfach da sind. Und man versteht Gnade nocheinmal ganz neu. Gnade, die wir von Gott bekommen, einfach so. Nicht aus einem Grund oder weil wir so toll sind oder alles richtig machen. Man wird so barmherzig und so dankbar. Bless the lord, oh my soul. Wie krass, dass er alles für mich übernimmt. Die Strafe für meine Schuld und auch die Vergebung, dass ich wieder ganz frei sein darf.

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Rätsel: Wer findet heraus, welches Lied die Mädels hier aufgezeichnet haben?

 

Grad an einem Abend diese Woche wurde mir das ganz klar und neu wieder bewusst. Ich wollte die Mädels so schnell wie möglich ins Bett bringen und dann komm ich ins Zimmer: Alle Klamotten, die ich gestern sortiert und zusammengelegt hatte (5S lässt grüßen), lagen wild verstreut auf dem Boden. Nicht mal ein Gedanke an ein Bild, weil die Wut so schnell hochwallte. Ziemlich lautes Geschrei folgte, ich liess meinen Frust am Sofa raus, Tränen auf allen Seiten. Erst sollten sie ihr Problem selber lösen, dann schickte ich sie raus, weil sie keine Ahnung von der neuen Ordnung hatten und dann schickte ich sie doch umgehend ins Bett. Alles so, dass mir nachher der Hals wehtat und ich fast keine Stimme mehr hatte. Ich war so wütend! Blödes 5S! Und fehlende Selbstbeherrschung! Was bringt mir alle Ordnung, wenn ich dann auf Unordnung so rantzig reagiere? Dann doch lieber unordentlich gelassen bleiben als sauber explodieren. Amen.

Jedenfalls musste ich mich dann auf der Treppe erstmal ziemlich lange alleine beruhigen, bis ich wieder versöhnungsbereit ins Schlafzimmer reinkonnte. Ich entschuldigte mich und versuchte es zu erklären. So gut, dass meine Mädels mir immer gern vergeben. Und auch gut, dass sie auch schlechte Tage haben, an denen sie ihre Wut ziemlich unangemessen ausdrücken und rauslassen. Endlich schliefen sie und ich ging in die Küche und machte den Kühlschrank auf und sah die offene Weißherbst-Flasche. Genau richtig dachte ich mir, und nahm einen Schluck direkt aus der Flasche. (ohoh, jetzt wirds kritisch… aber keine Sorge, ich bin nicht gefährdet:)) Da saß ich dann auf dem Küchenboden und dachte daran, wie es Gott geht, wenn er so sieht, wie wir miteinander umgehen. Wie wir uns verletzen. Mit Absicht und manchmal auch ohne Absicht. Seine Kinder, die er so liebt und die er gemacht hat und von denen er sich wünscht, dass sie Leben in Fülle und Freiheit haben. Er weint und es macht ihn mega traurig. Und deshalb hat er eine Lösung gemacht. Jesus. Daran dachte ich, wie Jesus am Kreuz hängt und all dieses Geschrei, Wehtun, die Verletzungen auf sich nimmt und dafür stirbt. Damit ich und meine Kinder einander vergeben können und damit er uns vergeben kann, damit wir in Freiheit miteinander weiterleben können und immer wieder von vorne anfangen können. Ich nahm noch einen Schluck aus der Weinflasche. Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Das tut zu meinem Gedächtnis hat er uns in Lukas 22 gesagt. Da nahm ich aus dem Backofen noch ein frisch gebackenes Plätzchen am Stiel als Brot und feierte mein Abendmahl auf dem Küchenboden zuende. Amen. Danke Jesus! Ohne dich geht alles in A….!

 

Carlottas bester Freundin wünschen wir eine unausprechliche geniale Genesung und Zeit mit ihrem schönen roten Gips und lackierten Zehennägeln. Sie hat sich gestern bei uns an der Sprossenwand den Fuß gebrochen. GOTT SEI DANK musste man nicht operieren und sie sind heil durch das Schnee- und Eischaos bei uns gekommen. So ein sch… Gefühl, wenn ein anderes Kind sich bei dir so verletzt. Wie muss es erst jemand gehen, der einen Unfall verursacht oder darin involviert ist, in dem jemand anderer zu Schaden kommt…. Meine Freundin Jul hat so genial reagiert. Danke! Ihr schafft das, ihr seid eine starke Family! Wir lieben euch♥

Bethel Music hat eine neue Cd: VICTORY! Das Lied hier ist der Hammer. In guten wie in schlechten Zeiten das zu singen hat durchschlagende Kraft.

 

Ps.: Seit ein paar Tagen gibt es „Tochter Gottes, erhebe dich“ zu kaufen. Stürmt die Geschäfte oder den Online Shop!

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5S

Wir sind voll am Neujahrsputz. Gibts das überhaupt? Egal, jedenfalls räumen wir rum, weg, aus, ein, um und was es sonst noch so gibt. Mein Andi liebt Ordnung aus allen Poren, er will schon lange am liebsten unseren gesamten Haushalt nach 5S einrichten. Bedeutet so irgendwas wie Sortieren, Beschriften, Ordnen, bzw. wahrscheinlich sind es fünf Sachen, die mit S anfangen…dem Namen nach und bestimmt auf Englisch. Ich kenne mich da sehr schlecht aus und will es wahrscheinlich auch so… Aber ganz löblich habe ich mir zu Weihnachten ein Buch gewünscht, wie man sein Haus strukturiert und schön einrichten und darin wohnen kann. Hab mich manchmal kurz ein wenig unwohl gefühlt beim Lesen, weil das so gar nicht meine Stärke ist, aber die Ideen sind echt gut und am meisten hat mir das Foto ganz hinten gefallen, wo Andrea Otto ein REAL LIFE Foto veröffentlicht, wie es hinter der Kamera manchmal ausgesehen hat. Das ist meine Welt! Aber sie hat ihr Ziel erreicht, ich bin voll motiviert, auszumisten, wegzuschmeißen, noch mehr supergroße Plastikkisten im Bauhaus zu kaufen und Sachen einzusortieren und sogar noch zu beschriften. Mein Mann ist ganz begeistert von mir und findet es eine große Ehre, dass ich mir dieses Buch zu Weihnachten gewünscht habe. Na dann, ist doch alles supi!

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Mein to-read Stapel wird immer größer. (Ich muss gestehen, dass ich für das Foto alle Titel auf die richtige Seite gedreht habe und demonstrativ noch das Buch der Bücher obenauf plaziert habe:) So weit sind wir also schon.

Mein anderes Weihnachtsgeschenk, auch ein Buch (Bücher sind Schätze, die muss man sich doch sammeln), auch über Familie, tata, wer hätte das gedacht?, mit super vielen guten Ideen und Anregungen Familie zu gestalten. Da wurde ich gleich ganz glücklich, weil drinstand, dass es so wichtig ist für unsere Kinder, Zeit zum freien Spielen zu haben. Spielen doch meine Mädels in diesen Ferien gerade von morgens bis abends am liebsten zusammen, manchmal ohne Bissspuren, manchmal mit. Bin noch voll am durchlesen, freu mich schon, wenn ich später aufs Klo gehe.

So, nun zum Ernst des Lebens.

Ich präsentiere meinen neuen Body! meinem Mann und meinen Töchtern (in dem Alter kann man das noch machen, also von ihnen). Kommentar der Tochter: „Sieht aus wie eine Ballettänzerin mit einem dicken Po.“ Danke auch!

Tiana kommt zum Essenstisch und steht auf ihrem Stuhl. „Dindi mast, nis sitzen. Mit der Sauberkeitserziehung wird im Winter pausiert, ist zu anstrengend, wenn all die Lagen der Unterhosen, und langen Unterhosen und Hosen nass und dreckig sind. Wir sehen uns im Sommer!

Belauschtes Gespräch zweier fremder Mädels in der Kirche:

„Ist deine Mama auch manchmal witzig?“ „Ja.“ „Und meine wird manchmal sauer, wenn ich „nein“ sag, ist das bei dir auch so?“ „Ja.“

Da bin ich ja wirklich beruhigt. Ich höre schon öfter mal, auf eine Frage oder Anordnung von mir „Nein“. Vor allem die Jüngste sagt generell mal zu allem erstmal NEIN. Ich denke da immer gleich an ein Erziehungsseminar, dass wir mal in USA besucht haben, wo der erste Tipp einer Frau war: Lass dein Kind niemals NEIN zu dir sagen. Pff und Puh. Allerdings bin ich mit der Zeit schlauer geworden. Ich rege mich nicht auf und warte erstmal kurz, weil meist, nachdem die Kinderlein etwas Zeit zum nachdenken hatten, machen sie es dann doch einfach so. Also das NEIN nicht überbewerten und: SCHWÄTZE LAU.

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Ein guter Rutsch

Ach ja, und dann noch nachträglich ein HAPPY NEW YEAR (und natürlich auch ein HAPPY NEW WIR) (unglaublich wie geschmeidig sich das sich in den Text einfügt, wirklich:)). Wir haben bei mega leckerem Raclette mit J&J&M, auf unserem brandneuen Gerät (das wir gekauft haben und ein paar Minuten später im Kaufland ein viel günstigeres gesehen haben. Happy New Year!) gefeiert. Als schließlich Ruhe eingekehrt war, genossen wir dankbar jeden persönlichen Jahresrückblick und erzählten uns, was im nächsten Jahr so ansteht und ermutigten uns gegenseitig und beteten und hörten und segneten uns gemeinsam. Es war soo schön. Das ist für mich ein richtig gelungener Start in ein neues Jahr! Danach spritteten wir uns natürlich so richtig Einen rein. (Spaß:)

 

Wir waren am nächsten Tag voll von unseren Silvestergästen inspiriert und haben Jesus gefragt, was er so unseren Töchtern für dieses Jahr 2019 sagen möchte, bzw. was er über sie denkt und uns ein Bild schenkt. Er hat uns richtig coole Sachen vor unser inneres Auge gemalt und die Mädels waren alle ganz berührt und strahlten mit ihren Papierchen bzw. Jahreslosen vor Freude. Danke Jesus!

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Möge dieses Jahr uns näher und näher an dein Herz führen, dass wir erkennen, was wirklich wichtig ist und was du wirklich denkst und sagst und siehst und möchtest.     Wir lieben dich!

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all is merry and nervig

Merry Christmas! In USA sagen das die Leute schon immer den ganzen Monat vor Weihnachten als Gruß in den Geschäften. Also: Merry Christmas! In wenigen Tagen ist es soweit. Ich wünsche euch von Herzen besinnliche, ruhige und erholsame Festtage!

Innerlich lache ich mich fast kaputt über diesen Wunsch für Eltern mit kleinen Kindern, also auch uns! Ruhig, besinnlich, erholsam!!:) Bei uns sind die letzten Wochen einfach nur genau das Gegenteil und total: NERVIG!!!

In unserem Haus sieht es aus wie im Saustall, wirklich. Alles liegt irgendwo rum und jeden Tag wird es schlimmer. Da riefen wir eine Großputzaktion aus, die von lautem Protestgeheul, Schweißtränen und vielem mehr begleitet wurde. Jetzt sieht es im Spielzimmer wieder ok aus und ich habe vergessen ein Foto zu machen:( Aber null Problem, Messy Ecken gibt es überall bei uns, vorallem in meinen Herrschaftsbereichen, wie zum Beispiel hier in der Küche:

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meine kleine Büroecke (Foto ist komplett ungestellt)

Vor jedem Abendessen graut es mir, weil jetzt jede der 4 unglaublich viel zu sagen und zu erzählen hat. Bis alle sitzen ist es ein Drama, Aufräumkonflikte sind noch ungeklärt, das Essen wird bemeckert, die Reihenfolge des Betens wird diskutiert, der fehlende Saft wird bemängelt. Wenn es dann endlich mal anfangen kann, gibt es Rumgesinge, gesumme, rumgehample, da fällt ein Glas Sprudel um, da schreit die Kleinste, um auch gehört zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen:“Räuber pompt! oder „Tatze pompt“!, da fällt die Schüssel Suppe um (ziemlich voll, wohlgemerkt), es liegen Kinder unter dem Tisch rum, die Erste will nicht mehr, die Zweite kann nicht mehr, die Dritte hat eh keinen Hunger, und ich bin schuld, weil ich ihr zuviel reingetan habe…..aaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhh! Andi und ich dampfen immer mehr vor uns hin und tauschen uns später im Bad aus, dass wir das alles grad einfach nur NERVIG finden bis obenhin. Und dann schnell der Insbettbringmarathon mit neuer Taktik, er zwei oben, ich zwei unten. Als ich auf der Toilette kurz dem Ganzen zu entfliehen versuche, kommt mir der Gedanke, wie man bei so einem Wahnsinn noch wertvolle Dinge an die Kinder herantragen möchte? Pädagogisch Wertvolles installieren soll? Geistliche Weisheiten miteinbringen? Ich weiß es nicht und versuche es trotzdem ständig. Ironischerweise fiel mir ein, wie ich großspurig ins Buch geschrieben habe, dass Andi und ich die meiste Zeit eigentlich relativ gut mit unseren vier kleinen Mädels zurechtkämen…haha…gut, dass ich vorne einen Hinweis eingebaut habe, wo ich schonmal draufhinweise, dass alle Aussagen wie immer ohne Gewähr sind und sich stündlich ändern können (oder so ähnlich).

Diese ganze Erziehungssache mit kleinen Kindern ist einfach der Supergau! Ständige Beschallung und Belastung bis ganz an die Grenze und darüber hinaus. Erklären, bitten, flehen, befehlen, vor Entscheidungen stellen, erklären, durchziehen, aushalten, ruhig bleiben, fest bleiben, ausrasten, abkühlen, bereuen, Entschuldigen, vergeben und wieder von Vorne. Jeden Tag. Hallelujah! muss ich da einfach sagen, weil ich kann nicht anders.

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nerviges Weihnachtsgrußkartenfotoshooting

Ich freue mich auf Weihnachten, wirklich. Ich wäre schon ganz selig, wenn wir ein Abendessen erleben, bei dem es relativ friedlich zugeht. Oder eine Bescherung, wo alle ganz ergriffen und dankbar das eine Geschenk, dass sie von uns (hoffentlich) bekommen werden, geniessen und sich überschwänglich bei uns und ihrem Herrn Jesus bedanken. Der Herr Jesus.

Um ihn soll es gehen, an ihn will ich denken. In all dem Aufruhr. Schon damals kam er mitten rein in die laute, menschenüberflutete Stadt, ja, diese Welt. Ich überlegte mir neulich so, wie es wohl Maria so ging, als sie merkte, dass die Wehen losgehen, und sie kein Krankenhaus, kein Geburtshaus, kein Haus, keine Wohnung, nicht mal ein Zimmer fanden. Vielleicht überlegte sie sich schon, hinter welchem Haus oder auf welcher Wiese sie sich verstecken konnte, um ungesehen ihr wohlgemerkt erstes! Kind auf die Welt zu bringen. Geburt im Freien! Dann die Rettung: Wenigstens ein Stall! Aber keine erfahrene Mutter oder Verwandte dabei, Hebamme oder sonst was, nur ihr Mann, der auch noch keine Ahnung hatte. Maria hatte sich das Ganze ganz sicher ganz anders vorgestellt. Aber es ging gut, Jesus kam gesund zu uns auf die Welt! Und er bringt Frieden mit, mitten in unsere chaotische Welt. Wir müssen nicht erst ruhig und besinnlich werden, sondern er kommt zu uns mitten rein. In den Alltag, ins Getümmel, an den Abendbrottisch. Er sitzt dabei und möchte trotz und mit allem uns seinen Frieden und seine Gelassenheit schenken. Hallelujah, mehr davon. Das ist so eine gute Nachricht:

Ich darf sein.  Du darfst sein.

So wie du bist. Mit allem, was so abgeht. Du darfst sein. Du bist geliebt. Du bist so wertvoll, dass Gott dir einen Menschen schickt, der Frieden in deine Welt bringt. Der Ordnung in dein und mein Chaos bringt. Bei dem ich nicht erst anders oder besser werden muss, sondern einfach sein darf. Gott kommt zu uns und Friede wird greifbar. Da werde ich doch echt dankbar. Auch weil gerade Ruhe in meinem Haus ist und ich alleine am Tisch sitze. Hallelujah und MERRY CHRISTMAS!

 

Ah und hier nun (als Weihnachtsgeschenk, ich hab nämlich sonst noch nix anderes eingepackt:)) das Cover meines Buches.

Cover

Gibt es real in der Hand erst ab Anfang März, kann aber schon im SCM Shop vorbestellt werden. ABER kann auch direkt bei mir bestellt werden, der Vorteil hiervon ist, dass ich ein wenig mehr daran verdiene:) (freut mich) und dass ihr ein exklusives Autogram darauf oder eine Widmung der Autorin bekommen könnt (freut euch :)) Wohoo!!! Das Buch ist für Paare gedacht, die bald ein Kind bekommen möchten, vom Anfang der Schwangerschaft, aber auch für Eltern von Kleinkindern bis so 3 Jahre. Außerdem alle anderen, die sich für uns und Familie allgemein interessieren. Sehr zu empfehlen:)

Nächstes Mal teile ich euch dann mit, wie ihr das Buch bei mir bestellen könnt….also bleibt dran:)

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Nester bauen

Meine Gedanken kreisen wild herum, sie fliegen gar manchmal, sie klicken sich in meinem Kopf auf neue Fotos und suchen nach Leuten, die ich irgendwie kenne. Fotos, die nur eine kurze Sekunde auf meinem Bildschirm aufflackern, kann ich nach Tagen immer noch in meinem Kopf aufrufen. Eigentlich interessieren sie mich gar nicht, aber ich werde von ihnen überflutet. Willkommen in der Welt von Social Media! Wie gut, dass man doch allerhand Möglichkeiten hat, Filter einzubauen und Privatsphären zu erstellen, wenn man sie denn findet und versteht. Ich brauch da noch sehr viel Hilfe!! Aber da gibt es ja so einen Spruch, dass man nicht verhindern kann, dass Vögel um unsere Köpfe kreisen, aber ich kann verhindern, dass sie sich dort Nester bauen. Genau das ist meine Taktik. Keine Nachrichten aufs Handy und nur einen Abend in der Woche was dort machen. In der zweiten Woche hats schonmal nicht so super funktioniert…:) Aber das ist sicher die Anfangseuphorie…(immer gut, wenn man eine Ausrede hat)

Kinder haben ja noch keinen Account auf Instagramm oder einen eigenen Twitterchannel. Zumindest theoretisch, weil sie ja noch nicht schreiben können und auch keinen direkten Zugang zu technischen mobilen Geräten haben. Theoretisch. Leider doch viel zu oft, sind schon die Kleinsten Erwachsenen ausgesetzt, die ständig vor einem Gerät sitzen oder stehen und auf den Bildschirm starren und wie wild mit ihren Fingern darauf herumtippen. Nur zu schnell beherrschen sie den Umgang mit diesen technischen Geräten und mit Hilfe von Emojis und Sprachnachrichten schicken sie doch zugern sämtlichen Leuten, die ihnen grad einfallen, lustige Nachrichten. Ist durchaus auch total segensreich und praktisch. So verschicken meine Mädels schon (mit Nachdruck von ihrer Mutter) mal nachträgliche Entschuldigungen oder Danke Sagungen per WhatsApp. Oder wenn sie mal wieder aus den ganzen bunten Bildchen die raussuchen, die ihnen am Besten gefallen und jemand schicken wollen, fiel mir letztens ein, sie zu fragen, welches Bildchen denn Jesus wohl der Person am ehesten schicken wolle und warum. Das war dann das Herzchengesicht, weil Jesus unserer lieben R sagen wollte, dass sie ganz ganz viel Liebe hat. Fand ich und auch sie richtig ermutigend und schön. Machen wir uns die Channels untertan.

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Das wäre ihr Traum

Im echten prallen Leben beurteilen meine Mädels Menschen ganz anders. „Meinst du die Erika, die wo Männerschuhe anhatte?“ „Das war doch die Eine, die Pinke.“ „Die Ursel, die ist wirklich eine liebe Mama, die hat immer so eine liebe Stimme.“ „Den mag ich so, weil der is witzig.“ „Die Oma Jutta find ich toll, weil bei der kriegen wir immer Salzkekse“ „Die kuckt (geht mit k und g. Danke Raquel!) immer so traurig!“ „Der Hannibal hat wirklich königliche Haare.“ (Viele Namen muss ich jetzt verändern und erfinden aus Datenschutzgründen. Aber manche auch nicht.:)) Ihre Beschreibungen sind eigentlich immer total treffend und bleiben oft nicht beim Äußerlichen stehen, sondern haben auch eine andere Dimension. Kinder sind zutiefst geistliche Wesen. Das finde ich mega spannend und ich habe Sehnsucht danach, da gemeinsam mit ihnen tiefer zu gehen. Ich hab mir einige Bücher gekauft, die davon handeln, wie man mit Kindern die Stimme Gottes ganz praktisch hören üben kann ( Eliane Schelb, Brad Jersak)und verschiedene andere englische Bücher, die mich herausfordern mit Geschichten von Kindern, die Gott auf mächtige Weise benutzt. Ich merke immer klarer, dass, je älter die Kinder werden, sie nicht nur theoretisches Wissen und Geschichten brauchen, sondern eine persönliche, lebendige reale Begegenung mit ihrem Papa im Himmel. Das möchte ich so gut ich kann und weiß fördern. Ich kann und weiß da auch noch nicht allzu viel, aber wenn wir uns zusammen auf die Reise machen, ist das sowieso am Allerbesten. Aber ich kann beten und meinen Papa bitten, jedem einzelnen Mädchen so zu begegenen, wie es gut für es ist.

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Wir sind Fingerabdrücke und der Beweis dafür, dass hier eine echte Kindheit stattfindet.

Carlotta ist meine kraftvolle Heldin in diesem Beitrag. Sie macht es genial im Kindi. Ich bin so froh und mir fallen viele Steine vom Herzen. Ich hab es auch gut gemacht. Ich war innerlich fest und sagte ihr immer wieder, dass sie es gut schaffen wird und dass sie jetzt bereit ist für den Kindergarten. Als die Sätze kamen (die höchstwahrscheinlich bei jedem Kind mal kommen) „Ich will nicht in den Kindi“ Weinen, jammern. „Kann ich daheim bleiben?“ blieb ich vollkommen ruhig und ging überhaupt nicht darauf ein und das wurde sofort von ihr wahrgenommen und sie wusste: Die Mama bleibt fest und traut mir zu, dass ich das Neue schaffe! Ich hatte das Gefühl, dass es jetzt mit 3 1/2 vom Alter her gut für sie war und wusste, dass es diese innere Festigkeit von meiner Seite aus braucht, damit sie Sicherheit bekommt und hat. Die Erzieherinnen machten (und machen) auch ihre Arbeit gut und Jesus gab seinen göttlichen Segen dazu. So gut, dass ich meine Kinder in seine Obhut und Hände geben darf und wenn eine Sorge kommt, sie gleich ihm hinhalten darf.

C trinkt Tee. „Jetzt wird Jesus warm, weil ich tu was trinken.“ (Er wohnt ja in ihr)

Wir laufen an einem Mehrfamilienhaus vorbei, in dem Ruth wohnt. Magali fragt voller Mitgefühl: „Wohnt Ruth in einem Hotel?“

Tiana hört, dass ich was von armen Kindern erzähle. Sie sagt: „Tinder nis arm, Tinder stark“

Morgens im Bett erzähle ich Ti, wo die anderen Mädels heute so überall hingehen. Sie sagt: „Djana heim. Mama auch.“ Mein Herz schmilzt, weil sie es so schön gesagt hat. Sie grinst mich an und fragt: Donäls?

 

So und bevor ich euch nächstes Mal das Cover „meines“ Buches zeige, möchte ich für ein anderes brandneues Buch Werbung machen. Auch von einer Bloggerin und 4fach Mama geschrieben.
Tochter Gottes
Ich denke, dass Gott durch dieses Buch und Inka Hammond uns Frauen allen etwas zu sagen hat. Kommt Ende Januar heraus und kann im SCM-Shop vorbestellt werden. Ich habe eine Leseprobe gelesen und war sehr berührt. Inka, ich bin dein Fan! Danke für dein Herz und deine Ehrlichkeit!
Außerdem hat mich die Tatsache, dass eine Frau, die auf den ersten Blick ziemlich viele Ähnlichkeiten mit mir selber hat, ein Buch geschrieben hat, dass als prophetisch und einzigartig beworben und beurteilt wird, kurzzeitig etwas aus der Bahn geworfen. 🙂 Also ich war total neidisch und hab mir die Freude darüber, selber ein Buch geschrieben zu haben, rauben lassen. 😦
Nach einigen Tagen und immer wieder mein Herz Jesus hinhaltend und immer wieder neu die Entscheidung treffend, dass ich nicht vergleichen und bitter werden, sondern ermutigen und mich mitfreuen werde, kam mein Friede wieder. Danke Jesus. Ich und auch sie sind genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Genau wie ihr. Wenn wir unsere Herzen ganz bei Jesus haben, wird er das, was er mit uns tun will, auch tun können. Ich werde mich immer wieder entscheiden, nicht zu vergleichen und neidisch zu werden, sondern mich mitzufreuen, an stylischen Häusern, neuen Autos, schönen Frauen, braven Kindern, schicken Klamotten, leckeren Kuchen, professionellen Websites und eben genialen Büchern! Freude vermehrt sich außerdem, wenn man sie teilt!
Da las ich letztens auch dazu im Epheserbrief Kapitel 4: Jeder Teil von unserem Körper (dem Leib Christi) hängt am Anderen und jeder unterstützt den anderen nach dem Maß seiner Kraft, dann werden wir echte Einheit haben und den Vater in seiner ganzen Fülle erkennen. Amen. Das will ich sehen und aktiv meinen Beitrag leisten.
Wow, ich bin ganz stolz, jetzt hab ich auch noch selber herausgefunden, wie man so einen Link einfügt mit unterstrichenem Wort, ich werde wirklich jedes Mal besser! Freut euch mit mir:)