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Meine Mami ist ein irrer Typ…

…grade deshalb hab ich sie so lieb…

Muttertag! Schon wieder eine Ewigkeit her wie es scheint, aber am Besten ist es ja eh, wenn man jeden Tag seine Mutter so behandelt und feiert wie an Muttertag, oder?

Bei uns war dieses Jahr so richtig was los an diesem Sonntag!

In unserem Städtchen war just an diesem Tag ein Familienfest auf dem Marktplatz angekündigt… Jesus planzte die Idee, an diesem Fest im Herzen unserer Stadt präsent zu sein und sein Herz zu zeigen und die Mütter zu ehren und wertschätzen gleich in mehrere Köpfe hinein und so planten wir als „Müttergruppe“ ganz easy per WhatsApp unseren Stand und Einsatz. An diesem Tag war wundervoller Sonnenschein. Wir hatten Kärtchen mit Schokolade und verschiedene Sektvariationen vorbereitet, die so lecker aussahen, dass die Leute schon von selber an unseren Stand kamen, um diese zu erwerben:)

Da war dann schon alles leer!

Aber nein, der ist heute nur kostenlos und nur für die Mamas! Weil diese so eine wichtige und wertvolle Arbeit tun! Oft im Verborgenen, wo es niemand sieht und oft ohne Anerkennung oder ein Danke. Mamas dienen ziemlich oft, manchmal freiwillig, manchmal unfreiwillig. Jesus sagt, dass der Diener der Größte von allen ist. Er sieht alle Dinge. Er sieht jeden kleinen Dienst, den sie tun, vom Unterm-Tisch-sauber machen, bis sich die-Nächte-um-die-Ohren-schlagen. Er sieht es und er wird es belohnen. Ziemlich oft sammeln sich Mamas Schätze im Himmel. Ich bin schon gespannt, welch hohen Berg dort auf so manche Mutter warten wird, vor dem sie ungläubig staunend stehen wird und vom König aller Könige hören wird: „Gut gemacht, meine treue Dienerin!“ Jesus feuert uns als Mamas an und ist ein riesengroßer Fan!

ABER natürlich gilt das nicht nur, weil wir Mamas sind! Das gilt uns allen! Mir, dir, euch, jedem! (Unser, euer, ihr, balla balla hier) Und nicht, weil wir etwas TUN! Sondern einfach nur, weil wir sind. Weil es uns gibt, und weil er uns klasse findet und mit uns sein möchte. Weil er uns möchte. Gott will dich! Komplett, mit Haut und Haaren! Er findet dich genial und ist begeistert von dir. Er hat dich gemacht und möchte mit dir die Welt verändern! Hallelujah!!

Jedenfalls freuten sich die Mamas tierisch. Allein nur die Tatsache, dass jemand ihnen etwas schenken wollte, lies die Augen strahlen. Als sie dann noch geehrt und ihnen gedankt wurde, durfte Jesus hell und warm in ihr Herz hineinstrahlen! Wir konnten für einige Frauen beten, ihnen zuhören und sorgten für Gesprächsstoff, da man uns nicht ein- oder zuordnen konnte. Es war einfach himmlisch. I love it! Danke an diese geniale „Müttergruppe“, jede einzelne hat an diesem Tag große Siege gefeiert, sei es innerlich oder äußerlich gewesen. Ihr habt euer Licht strahlen lassen!!

Auch hier strahlt ein Licht, nämlich das der Stirnlampe, bei einer weiteren Spreißenrausoperation:)

So, what have i noch to say…

…ah genau, es ging ja noch weiter voll ab in meinem Leben: Die allererste Lesung meines Lebens stand an! Um euch nicht allzulange auf die Folter zu spannen, hier schon mal ein Auszug des wirklich toll vorbereiteten und geschriebenen Berichtes aus dem zukünftigen Amtsblättle:

Sarah Lauser liest mit Charme, Witz und absoluter Ehrlichkeit aus Ihrem Buch. Etliche frischgebackene Mamas, junge Frauen, die noch vor der Familiengründung stehen und auch Frauen und Männer, die die aktive Kinderphase schon abgeschlossen haben wurden in der liebevoll dekorierten Schulbücherei herzlich empfangen. In einem kurzen Interview berichtete die Autorin, wie es zum Erscheinen des Buches kam. Ein Verlag wurde über einen Artikel in der Family Zeitschrift auf ihren Blog aufmerksam. Daraufhin folgte die Anfrage und nur 1,5 Jahre später ist nun ihr erstes Buch im SCM Verlag erschienen. Das Buch ist Mutmacher, Ratgeber und Wegweiser in einem. An diesem Abend hatte sich Sarah einige Textpassagen aus dem Kapitel: “Der wichtigste Job der Welt – Mama Sein“ herausgesucht und vorgelesen. Frauen in ihrer Rolle als Mama zu ermutigen und ihnen eine Vision für diese Arbeit zu geben, ist ihre Leidenschaft. Aber genauso auf dem Herzen liegen ihr die Väter, denn nur in der Einheit von Frau und Mann kann ein festes Fundament für eine kraftvolle Familie gelegt werden.  Die Zuhörer genossen die besondere “wohltuende” Atmosphäre und verließen die Bücherei an diesem Abend nicht nur bereichert mit signierten Büchern, sondern auch beschenkt und ermutigt durch die Gedanken und praktischen Anregungen, die die Autorin sowie ihr Team immer wieder mit einfließen ließen.

Beim Interview, das noch viel länger hätte gehen können… (die Altersangabe hinten trifft weder auf Katja noch auf mich zu)

Und das war echt das Coolste für mich! Gemeinsam mit den wunderbaren Frauen Irmgard (einmal mehr), Katja (gelb steht dir so gut), Madeleine (schickes Oberteil übrigens) und Jul (du hast wirklich einen Heldenmut) einen Abend zu gestalten, während dem sich die Leute fragten, warum sie keine Taschentücher mitgenommen hatten, weil sie emotional so berührt wurden. Und das lag sicher nicht daran, dass ich so auf die Tränendrüse drückte, sondern daran, dass Jesus eingeladen war und er sehr gerne kam. Ein Vertreter der Presse war anfangs kurz vorbeigeschneit und wollte Infos für einen schönen Artikel ( könnt ihr drüben auf der Buch Seite anschauen). Bekam er auch, wobei mir danach etliche Zweifel kamen. „Ist das Bild auch schön genug?“, „Habe ich was wichtiges vergessen und auch sonst alles gut genug erklärt?“ „Wird er wirklich das schreiben, um was es geht?“ Der Umgang mit der Presse muss gelernt werden, von mir auf jeden Fall. Er hat es toll geschrieben und doch bin ich im Nachhinein etwas schlauer. „Gedruckte Hommage an die Mütter“ war der Artikel benannt. An diesem Abend ging es (wieder) besonders um die Mütter, na klar liegen bzw. stehen die mir besonders nahe, aber genauso wichtig sind mir die Väter, denn beide sind unbedingt notwendig, um eine starke Familie zu haben. Und die ist mir ein Herzensanliegen und darum geht es in meinem Buch: Wie Frauen und Männer gemeinsam eine Familie gestalten können, die bockstark ist! Da kam mir auch die SMS, die eine Freundin mir schickte gerade recht: „Du hast ein tolles Buch geschrieben, mein Mann und ich lesen jeden Abend darin“ Wow, genial! Danke Jesus!

Jetzt aber genug des schnöden Was-auch-immer. Ich bin ja nicht mein Buch. Gott sei Dank.

Wir hatten Übernachtungsgäste. Morgens haben sich die Mädels !!! dann diese Vampirmasken gebastelt. (Wir sind immer noch unsicher, ob wir besorgt oder belustig reagieren sollen..:))

Für alle, die nicht an der Lesung teilnehmen konnten, die neusten Kindersprüche:

In der Krabbelgruppe. Ich muss aufs Klo, mein Kind jammert deshalb. Ich frage sie, ob sie mitkommen will. „Ja, Mama, ich kann dich dann auch abputzen!“

Am Mittagsesstisch. Die Kinder erzählen von Freunden, bei denen der Fernseher den ganzen Tag läuft. Die Kraftvolle schaut sehnsüchtig in die Ferne und murmelt leise: „So eine tolle Mama!“ Sie schaut mir in die Augen und sagt laut: „Mama, du bist so mittel!“

In einem Seminar von Dr. Ulrich Giesekus hab ich mal gelernt, dass wir als Eltern nur eine 3 sein müssen, würde man uns nach Noten beurteilen. Wir brauchen nicht perfekt sein, aber ganz mies sollten wir auch nicht ständig sein. Eine 3 halt, also mittel. Puuh, da hab ich doch dann alles richtig gemacht!

Zum Schluss noch herzliche Grüße vom Wechstabenverbuchsler:)
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Staunend

Staunend singe ich zu dir, du bist heieilig, deine Herrlichkeit strahlt so schön, mein Blick hebt sich zu dir, und sieht: Du bist heieilig, deine Schönheit wird nie vergehen. Du bist der Einzige, dem dieses Lob gebührt, heilig bist du! JESUS! (Der Einzige /Outbreakband)

„Mama, im Himmel können wir so viele Süßigkeiten essen und dann ist es gar nicht mehr schlimm für uns !!!“ (Ich war beim basischen Ernährungsabend…dieser Satz kam nach der morgendlichen Predigt darüber)

Nachts im dauben Domel/Halbschlaf/Mittelschlaf. Die Kleinste flüstert murmelnd: „Der Jesus is da, tann ihn nis sehen, der Jesus is da“

Staunend…über so viel Verdienst in meiner Haarschneidekasse! (in die nur Andi einbezahlt:))

Die Tochter, die nicht so gerne immer was reden reden will, dreht sich beim Ins-Bett-bringen gerade zu mir um und schaut mir in die Augen: „Mama, eigentlich träume ich jedes Mal, dass eine Mauer um mich rum ist, und wenn mich die anderen kratzen oder beißen wollen, dann können sie es nicht, weil die Mauer da ist. Die ist unsichtbar, wie aus Eis. “ Sprachs, dreht sich um und ist zufrieden mit der Welt. Innerste Freude wallt in mir hoch und Feuer durchstömt mich. Ganz genau so ist es, und die Mauer ist sogar auch noch feurig, da kommt nix durch! Staunend darf teilhaben daran, wie Gott meine Gebete in den Träumen meines Kindes in Existenz kommen lässt, weil so oft bete ich in letzter Zeit für uns: Sacharja 2,5.: Ich will eine feurige Mauer rings um sie her sein und die Herrlichkeit in ihrer Mitte.

Da kann ich nur ein fettes DANKE JESUS und HALLELUJAH schreiben und singen, am liebsten grade mit dieser himmlischen Hymne:

Sonst habe ich so bewusst und genüsslich meine Süßigkeiten und Chips vertilgt (das war noch vor dem Ernährungsabend:), was aber leider in direkt darauffolgenden nächtlichen Erleichterungen auf der Toilette endete:( Schade um die leckeren Orientalchips…danke trotzdem für diese Mama, sehr aufmerksam gelesen:)

Auch mein Buch wird von vielen sehr aufmerksam gelesen, das freut mein Herz ganz ganz arg. Immer wieder bekomme ich eine Rückmeldung, ein Feedback, das mich ganz warm innerlich werden lässt. Hab überlegt, ob das zu viel Werbung oder Egoismus ist, aber ist es nicht, wenn ich euch an einigen wirklich tollen Rückmeldungen teilhaben lasse:

  • Eine junge Single-Frau, schreibt, dass das Buch sie inspiriert und es ihr Spaß macht das Buch zu lesen.
  • Ein älterer Mann schreibt: Obwohl wir aus dem „Happy New Wir“ schon ein wenig herausgewachsen sind, habe ich begonnen das Buch zu lesen und bin beeindruckt von der Offenheit und gleichzeitig dem Tiefgang, mit dem du geistliche Wahrheiten beschreibst. (!!Wohoo!! Recht hat er:))
  • Eine frühere Schulkameradin schreibt, dass sie beim Lesen einige Vorurteile über uns Christen fallenlassen musste, wie zum Beispiel, dass wir prüde seien:)
  • Nachdem sie das erste Kapitel durchhatte, schrieb eine Schwangere: „Danke für dieses tolle Buch. Genial, echt, spritzig, ehrlich, inspirierend, ich freue mich auf die weiteren Kapitel.“ (Da werde ich selber ganz begeistert!)
  • Eine Businesskollegin meines Mannes schrieb, dass sie die Widmung wirklich berührend fand. (So ist Jesus, er benutzt das, was er möchte.)
  • Eine Mama, die schwanger mit dem zweiten Kind ist, erzählte mir, dass sie beim Lesen ihre Angst vor der Geburt verändern konnte.
  • Eine Zweifach-Mama in USA schrieb mir, dass sie sich spät abends in ihren begehbaren Kleiderschrank verzog, um noch das Buch zu lesen:)(Wie cool ist das denn?)
  • Eine junge Mama schrieb mir, dass das Buch sie sehr ermutigt habe, auch mal andere Dinge auszuprobieren und auch wieder mehr mit Gott zu sprechen und ihn um Rat zu fragen. (Hallelujah, einmal mehr)

Wow, wenn ich das so zusammentrage, werde ich wirklich total staunend!! Genial ist das doch echt,oder! Sehen und hören zu dürfen, was Gott tut, durch das, was ich aufschreiben durfte. Aber ist auch wieder naheliegend. So oft habe ich gebetet und gesagt: Jesus, ich kann das nicht. Schreib du das rein, was du möchtest. Benutze das Buch, um das zu tun, was du möchtest. Jetzt bete ich oft, dass der heilige Geist das Buch ganz leer macht und für jeden, der es liest, das hineinschreibt, was dieser braucht. Und das er ein neues Herz und einen neuen Geist dadurch in Menschen hineinlegt.

Staunend…über den ersten Molch dieser Saison.

Was mich auch fasziniert ist, welche Leute dadurch erreicht werden: Gläubige und auch viele noch-nicht gläubige Eltern lesen es total gerne, weil es so ehrlich geschrieben und leicht zu lesen ist, wie cool ist das? Perfektes Geschenk für alle möglichen Paare!!! Oder junge Frauen, die noch gar nicht in einer Beziehung leben oder erst am Anfang stehen, wollen und dürfen einen ganz praktischen Einblick bekommen, wie es ist und was es bedeutet, eine Familie zu gestalten und zu leben. Das freut mich ganz besonders.

Gerade machen wir wieder mit einem jungen Paar einen Ehevorbereitungskurs, da geht mein Herz so auf! Menschen, die Jesus lieben, eine Vision dafür zu geben, wie er sich Ehe und Beziehung gedacht hat und welchen Blick er auf die ganze Sache hat. Ermutigung zu versprühen, um die letzte schwierige Zeit vor der Ehe enthaltsam zu leben (its the final countdown, dududu, dudududu )und das mit Spaß auch noch!:) Das liebe ich! Jesus freut sich so mega mäßig darüber, wenn er zwei Leute sieht, die, gegen alles körperliche Verlangen, ihn an die erste Stelle setzen und seinen Willen in allen Bereichen tun möchten. Die ihm gefallen möchten, mehr als alles andere! Wow, was er denen sonst noch alles anvertrauen wird, weil sie sich im Kleinen (?) so treu erweisen…

Aber ich wollte eigentlich zum Buch nochmal sagen: Danke Jesus, echt alle Ehre dir! Weil das Coolste ist echt wirklich, dass er Worte und Sachen benutzt, die er will. Mehr als einmal war es schon so, dass Leute Dinge gelesen haben, die dort stehen und Jesus dann ihre Gedanken weitergeführt hat, zu Themen, die gar nichts mehr mit dem Buch zu tun hatten, und so zu ihnen gesprochen hat. HALLELUJAH, das ist Jesus live am Werk. Das Beste ist ja, dass es gar nicht mehr so entscheidend ist, was ich so schreibe, weil er eh die Dinge, die er will, den Leuten sagt, die er will. HALLELUJAH! Also ich gebe natürlich trotzdem mein Bestes und bleibe mit ihm in Verbindung, damit ich den Hauch einer Ahnung bekomme, was ich überhaupt tippen soll. So läuft das also bei uns Christen. Er alles, wir nix. Er hat schon alles getan und längst vorbereitet und wir geben unser Bestes, aber vor allem nehmen wir diese vielen großzügigen unverdienten Geschenke der Gnade einfach an. Passend dazu am Schluss noch ein Buchtipp von Steve aus Haiterbach (der mein Jahrgangskollege ist und doch tatsächlich schon sein zweites Buch fertig hat! Aber ich vergleiche mich natürlich nicht, das ist ja reines Gift für mein Herz:):


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Feedback

Gestern: Andi kocht grade und hat kein Jöble für mich. 1 Kind schläft und die Anderen spielen irgendwo unten. „Also, dann schreibe ich Blog“. „Nee, komm, geniess doch deine Zeit!“ Ich geniesse es, wenn ich das, was in meinem Kopf rumschwebt, aufs Papier äh den Bildschirm bringen kann.

Vom Frauenfrühstück wollt ich euch berichten. Irmgard hatte mich ehrenvollerweise als Co-Referentin mitgenommen. Es war aufregend und toll. Krass waren die Gedanken danach: „Hab ich auch das Richtige gesagt? Hätte ich nicht doch was anderes sagen sollen? War es gut so? Konnte irgendjemand was Konkretes davon mitnehmen? Warum sollte ich so etwas nochmal machen, wenn ich doch gar nicht weiß, ob es was gebracht hat?“ Und so weiter…Die Gedanken drehen sich immer weiter, immer um MICH rum. Dabei weiß ich doch ganz genau, dass ich Jesus davor viele Male gesagt habe, dass er das durch mich reden soll, was er möchte und dass ich es eh nicht kann. Dann überlegte ich, welche Person ich jetzt anrufen könnte, die mich aufbaute und mir gut zuredete. „Nein“, entschied ich mich dann aber, „ich brauche ein Wort von Jesus direkt“ und schaute in meiner Bibel nach. Ich kam zu Jesaja 55, 11. Dort sagt Gott: Jedes Wort, dass aus meinem Munde kommt, wird nicht ohne Frucht zurückkommen, sondern wird tun, was ich will und richtet aus, wofür ich es gesandt habe. Wo Dornen waren, werden Zypressen (schöne Blumen geh ich mal davon aus, zumindest was Tolles:)) wachsen. Das geschieht zur Ehre des Herrn und zu einem ewigen Zeichen, das nie mehr vernichtet wird. !!!! Hallelujah!! Alle meine Zweifel und Fragen wurden mit diesem Vers beantwortet und kamen zum Schweigen und Frieden nachdem ich mir den Vers mehrmals laut vorgelesen habe. Meine Aufgabe ist nur, Gottes Wort zu verkünden, so gut ich es bis hierhin weiß und verstehe. Alles andere wird er tun. Und das, was er damit tun will, wird er ausführen, ob ich das sehe oder nicht. Und es ist nicht umsonst, sondern ehrt Gott und bleibt als ewiges Zeichen!!! Ja wow!! Das ist so eine Ermutigung für mich, weiterhin auf Tour mit Jesus zu sein. Und abgefahrenerweise steht in dem Vers in der Mitte auch noch sowas, dass die Berge jubelnd vor mir singen werden und die Bäume auf dem Feld in die Hände klatschen werden!! 🙂 Na nochmal Hallelujah!! Da bin ich ja mal gespannt, wie ich das ganz praktisch erleben werde.

Und hier hab ich auch noch gleich einen Appell und eine Bitte an uns alle: Geben wir Feedback! Lieben wir uns wirklich und geben einander Rückmeldung. Jetzt nicht nur denen, die vorne stehen, sondern auch allen anderen unseren Nächsten. Liebe muss sich ausdrücken. Oft auch in Worten. Wenn jemand etwas sagt oder tut, dass wir toll finden, sprechen wir es aus. Das ist noch einfach finde ich. Aber gutes und wichtiges Feedback ist auch das, was Dinge ausdrückt, die mir selber eher fremd sind.

Feedback: Höchsten Respekt allen MottotortenMamas, ich finde euren Einsatz umwerfend, aber ich bin total froh, dass den Kindikindern auch ein einfacher Rührkuchen Freude bringt, er sollte nur reichlich verziert sein! 🙂 Eure MarmorkuchenMama

Wie froh wäre ich gewesen, wenn sich jemand die Zeit und den Mut genommen hätte, mich anzusprechen und zu sagen, was konkret er für sich mitnimmt und was ihn vielleicht eher nicht anspricht. Da kann ich soviel lernen. Wir alle müssen unser Leben lang lernen. Wir machen nicht alles gut und sehen manche Sachen sogar gar nicht. Deshalb brauchen wir ehrliche, mutige Menschen um uns herum, die sich überwinden und uns liebvoll auf Dinge ansprechen. Dann können wir entscheiden, ob wir das annehmen und etwas verändern möchten oder auch nicht. Ich predige da zu mir selber. Ich möchte so eine Person sein und mich immer wieder dazu durchringen und anderen Feedback geben.

Ich fange mit dem Leichteren schon mal an und versuche Leute zu ermutigen wo es geht. Da kam mir die Bestätigung eines Lerncoachs, bei dem ich einen Vortrag genoss, gerade recht, der als wichtigstes Tool, um unsere Kinder zum lernen zu motivieren, die „positive Sprache“ betonte.

Wir Eltern wüssten gar nicht, wie viel es unseren Kindern bedeutet, wenn sie wissen, dass wir an sie glauben. Wenn die vorrangige Botschaft in den Köpfen unserer Kinder lautet: „Ich schaff das. Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sagen das, also muss es stimmen.“ wird ihr Selbstbewusstsein so groß sein und sie werden selber an ihre Fähigkeiten glauben. Das alleine wird sie motiveren. Am Meisten wünschen sich unsere Kinder, dass wir stolz auf sie sind, egal welche Leistungen sie bringen.

Der Coach betonte außerdem, wie wichtig ein strukturierter und ordentlicher Schreibtisch für die Lernatmosphäre sei:)

Also: Räumen wir unsere Schreibtische auf, bzw. lernen den Kindern Ordnung zu halten (und uns selber) und sprechen wir auf eine ermutigende, positive Weise mit ihnen. Nehmen wir sie in den Arm, wenn sie einen Misserfolg zu verzeichnen haben und feuern wir sie an. Wir sind die größten Fans unserer Kinder !! Das ist wahr, lasst uns sichergehen, dass sie das auch hören und tief im Herzen wissen!! (Steht übrigens auch in einem sehr empfehlenswerten Buch🙂

Ich freue mich soooooo auf Ostern!! Besonders Karfreitag, nur noch wenige Tage, dann werde ich mich mit meiner leckersten Chipstüte ever auf mein Sofa setzen, mit meinem Angetrauen einen Film einlegen und sie so genüsslich verspeisen, es wird eine reine Freude sein. Sogar den Mädels hab ich versprochen ein paar (wenige) mit ihnen zu teilen, so sehr freue ich mich!! Chips Frisch Oriental, juhuuuuuuuu!!!!!

Bis dahin zieht Andi es nochmal richtig hardcore durch und fastet 3 Tage komplett (Respekt Mann) und ich baue endlich mit den Mädels die legendäre Osterkrippe auf, um dieses Fest nicht nur mit Essen und unrealen Osterhasen zu begehen, sondern den krassen Sieg Gottes über Tod und Teufel gebührend zu ehren und zu feiern. Frohe Ostern!!

Ein Archivbild der Osterkrippe aus dem Jahre ????


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oh so famous

„Stier!“ begrüsste ein Kindikollege meine Tochter morgens im Kindergarten. „Meinte er das Wort „Stier“, dass wir früher auch benutzt haben?“, fragte mich mein Mann abends. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, aber es wäre auch eine gute Antwort auf die Frage „Alles gut?“:) Genauso wie „living the dream!“ auch ziemlich passend wäre.

„Mama, du siehst mit offenen Haaren so harmlos aus!“ Ein morgendlicher Kommentar einer Tochter zu meinen abstehenden, ungekämmten Haaren, wer hätte das gedacht? Ich sah wirklich harmlos aus, in Wirklichkeit bin ich aber nicht harmlos, sondern famo(u)s.

Perfekte rhetorisch und psychologisch wunderbar ausgefeilte Überleitung zu meinem nächsten Erlebnis. FAMOUS. Ich war bei der Jubiläumsfeier des Hänssler Verlages eingeladen, 100 Jahre ein Verlag, der das Ziel hat, das Evangelium in all seiner Schönheit in verschiedensten Facetten in die Welt zu tragen. So lange schon. Wow. Herzlichen Glückwunsch!!Es war total aufregend und interessant. All die vielen Leute, von denen ich vielleicht 3 ein bisschen kannte. (Naja, ein paar mehr waren es vielleicht schon.) Viele bekannte christliche Künstler und Autoren und Leute mit einem wichtigen Amt in Kirche und Gesellschaft. Und mitten drin Sarah, Tochter Gottes an Tisch 1 !!! Gott sei Dank durfte ich Andi mitnehmen, mein fleischgewordener Fels in der Brandung. Ich sollte nämlich auch auf der Bühne meinen Beitrag leisten, bei einer Talkrunde als „junge Autorin“. Here we go:

Black is beautiful

famous“ war der Kommentar zu diesem Bild von meiner Schwägerin AKL. „Ein bisschen berühmt ist doch auch cool“, der Kommentar meiner Schwägerin Monika. (https://www.baliederle.de/)

famous. berühmt. will. ich. sein.

Oder?

Tief in mir schlummert schon immer der Wunsch danach, berühmt zu sein. Auf der Bühne zu stehen und vor anderen zu sprechen. Mein größter Traum ist es, einen Einfluss auf das Leben anderer Menschen zu haben. Nicht sie zu manipulieren, zu lenken, überreden, bearbeiten, sondern ihr Herz zu berühren. Das Herz Gottes in andere Menschen hineinzulegen. Und das, wenn möglich in so viele Leute, wie es nur geht.

Vielleicht schlummert so ein bisschen der Wunsch danach berühmt und bekannt zu sein, in jedem von uns. Bewundert, begehrt, verehrt, beneidet und angeschaut zu werden. Deshalb lieben wir auch die sozialen Medien so sehr, wir sind befreundet und verfolgt (:)) von so vielen Menschen, die wir noch nie im Leben gesehen haben und sie „kennen“ uns. Und wenn sie uns einen „Daumen hoch“ oder ein „Herzchen“ geben, finden sie uns auch noch toll!!!! Hammer! Das heißt, wenn ich nur genug gute Fotos schießen kann und schöne Bilder online stelle, bin ich ein bisschen famous. Ich fühle mich gut, schön, geliebt und wichtig. Es ist wohl bewiesen, dass dieses Hochgefühl tatsächlich körperlich vergleichbar ist, wie wenn ich in echt etwas Tolles erlebe. Nur viel viel kürzer und dann brauch ich gleich wieder mehr davon. (Nennt man auch Sucht)

Die Frage ist ja: Für was möchte ich denn berühmt sein?

  • Dafür, dass ich mich schminken kann, stylo Klamotten kaufen kann und in eine tolle Pose stellen kann?
  • Möchte ich für ein Produkt berühmt sein, dass ich herstelle oder verkaufe? Für ein Werk meiner Hände: Eine CD, ein Buch, ein Geschäft, eine Marke?
  • Oder möchte ich berühmt sein für das, was ich und wer ich bin? Meinen Beruf, meine Errungenschaften, meine Auszeichnungen, meine Abschlüsse? Damit ich mich wichtig und gut fühle, um das Loch in meinem Inneren zu stopfen?

Ihr versteht ja schon, auf was ich hinauswill, oder? Ich weiß es grad allerdings selber nicht mehr so richtig….:) Es soll auf jeden Fall zum Nachdenken anregen. Warum will ich denn berühmt sein? Wer soll mich kennen? Warum will und brauche ich den Applaus und die Anerkennung von Leuten? Welches Loch gibt es da vielleicht in mir drin?? Fühle ich mich ohne die „Likes“ von fremden Leuten nicht wichtig und wert-voll? Dann ist das wirklich ein Grund tiefer zu gehen und herauszufinden, was da eigentlich mit mir los ist…

Du bist geliebt, ganz genau so, wie du bist. Egal wo auf dieser Welt du im Moment sitzt oder liegst, Gott könnte dich nicht mehr lieben, als er es schon tut. Egal, ob Menschen dich toll und schön finden oder nicht. Komplett egal, wie dein Auftritt im Internet oder in der realen Welt aussieht oder ob du nur zuschaust. Gott sieht dich ganz genau. Er freut sich total über dich. Er möchte dir seinen Frieden schenken, und die tiefe Gewissheit, dass du gut bist, so wie du bist. Ruhe für deine Seele. Er hat das Lebenswasser, dass deine innere Leere füllen kann, nur er. Nichts anderes wird funktionieren.

„the light that shines the furthest, shines the brightest at home.“ von einem berühmten american Bruder Bill oder Kris hab ich das. Und es ist die Wahrheit. Übersetzung: Das Licht, dass am Weitesten scheint, scheint am hellsten Zuhause.

hier möchte ich wirklich berühmt sein

All die Berühmtheit, die jemand hat, wenn er vor Menschen oder auf einer Bühne steht, ist nichtig, wenn seine Leute zuhause nicht zu ihm aufschauen. Dein Ehepartner, deine Kinder. Wir sollten danach streben, vor den Menschen berühmt zu sein, die uns am Nächsten stehen. Unseren Nächsten, wie Jesus sagt. Bei ihnen zeigt sich, ob wir wirklich berühmt sind, für unsere Liebe, unsere Geduld, unsere Zeit, unsere Sanftmut, unsere Treue, unseren Glauben, unser Reden. Wenn wir zuhause scheinen, wird dieses Licht sehr weit reichen.

Und da muss ich noch etwas dazufügen, obwohl es schon so viel Text ist….aber es ist so passend!!!:

Meine lieben Mamas! Ihr seid dieses Licht und diese Berühmtheiten, die zuhause strahlen. Tag für Tag und Nacht für Nacht! Danke, dass ihr eure Lichter scheinen lasst. Jesus sieht euch und freut sich so mega über euch. Er lehrt euch sooooo so viel durch eure Kinder und bündelt euere Leuchtkraft, damit es später noch strahlender ist, als zuvor! Danke für eure Arbeit und Liebe!!! Ihr seid wirklich famous !!!!

So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthew 5, 16 (manchmal muss es der Coolheit wegen Englisch sein:)

Ahh, und hier kommt noch die Moral von der Geschicht. ….dass sie euren Vater im Himmel preisen…dafür möchte ich berühmt sein. Meine Gaben und Talente einsetzen. Nicht um meinetwillen, sondern um seinetwillen. Damit ER berühmt wird in dieser Welt. Und er sagt, wer im Kleinen treu ist, den setzt er über Größeres. Zu seiner Zeit. Zu seiner Ehre. Amen.

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Alles Gut !?!

Alles gut? – Alles gut!

Gar nicht gut. Irgendwelche Läuse und fast alle Blätter abgefallen über´n Winter:(

Tatsächlich? Ist das die Wahrheit? Ist alles gut? …….seit Andi und ich „alles gut“ zu unserem persönlichen Unwort benannt haben, fällt es mir so auf, wie oft Menschen in meinem Umfeld diesen Ausdruck benutzen.

  • Es passiert etwas: Oh, sorry! – Alles gut! Kein Problem.
  • Zur Begrüssung: Na, alles gut? Antwort: Alles gut.
  • Entschuldigung, dass ich gestern das und das gemacht habe. Antwort: Alles gut.

Alles gut ist ziemlich oft eine Lüge. Es ist nicht alles gut. In der Welt nicht, in der Kirche nicht, da braucht man ja wirklich nicht lange zu suchen und auch in unserem persönlichen Leben ist nicht alles gut. Vielleicht fühlt es sich etappenweise ganz gut an, wie man so lebt, aber es ist nicht alles gut. Und wenn alles so läuft, wie man sich es erträumt hat, ist das super, aber es ist trotzdem nicht alles gut. Ich selber bin nicht gut. Ich tue Dinge, die nicht richtig sind, ob das jemand sieht oder niemand sieht. Bei mir ist nicht alles gut. Bei niemandem auf dieser Welt übrigens.

Überhaupt nicht gut

Jetzt hört sich das komplett negativ und depressiv an und ich mag das nicht, ich bin nicht so. ABER es gibt eine gute Nachricht: Einer ist gut! Jemand sagte mal zu Jesus: „Guter Meister!“ War ja gut gemeint, aber Jesus fuhr ihn etwas an und sagte: Was nennst du mich gut? Nur einer ist wirklich gut, nämlich mein Vater im Himmel! Und wenn Jesus das schon sagt, wieviel mehr gilt das für uns!

Und Gott hätte tatsächlich das Recht zu sagen: Alles gut! Nicht, weil er das ganze Chaos auf der Welt sieht und irgendwas oberflächliches dazu sagen muss,nein. Weil er das Ende kennt, weil er um den ganzen Mist weiß und schon für die Lösung gesorgt hat. Weil er den Überblick hat und er auf dem Thron sitzt. Wenn wir voller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zu ihm schreien, sagt er es: Kind, schau zu mir. Es ist alles in Ordnung. Es ist alles gut: Ich bin der Sieger. Ich bin stärker als alles andere. Ich hab alles in der Hand. Every little thing is gonna be alright. Ich werde alles neu machen. Ich komme bald. Hab keine Angst. Es wird alles gut werden.

Und wer tatsächlich mit einem fetten Grinsen lautstark ALLES GUT herumposaunt sind die Leute, die schon im Himmel sind. Die springen und tanzen und jubeln und singen: ALLES GUT, es ist ALLES GUT, so mega GUT. Die auf den Straßen aus Gold rennen und bei Jesus sind, nur Licht, kein Leid, keine Tränen, kein Schmerz: Wahrhaftig ALLES GUT!!


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Opfer bringen

Ich bin genervt und müde. Ob es an den Nachwehen einer leichten Grippe letzte Woche oder dem Süßigkeitenfasten oder meinen Tagen liegt weiß ich nicht, ich will am Liebsten einfach meine Ruhe und schlafen. (Mein Mann meint ja, dass ich an zu viel Schlaf leide.) Pustekuchen. Meine Jüngste will tagsüber nicht mehr einfach so schlafen und läuft mir morgens permant hinterher. „Mama, nicht schlafen!“ „Mama, du Pause?“ „Mama, steh auf!“ Da bereue ich es schon fast wieder sie erst vier Monate nach ihrem 3ten Geburtstag im Kindi angemeldet zu haben…und der Geburtstag ist erst Ende des Jahres…Tja, da muss ich wohl Opfer bringen, für meine Überzeugungen, für meine Tochter und für meine eigene Entscheidung. Das ist auch gut so, aber heute hab ich einfach keine Lust auf das! Jetzt flüchte ich mich ganz schnell hierher und schon schreit es vom Töpfchen: „Mama!! Maaaammmmaaa!!!“ Ich hatte nämlich die Lücke entdeckt, die entsteht, wenn die Kinder auf dem Klo sitzen und kurz mit sich selber beschäftigt sind! Die ist jetzt leider schon wieder vorbei und es geht weiter…Always remember Sarah: Du machst die wichtigste Arbeit der Welt!

Vielleicht plagt mich aber einfach auch nur mein schlechtes Gewissen, weil ich ständig am Handy rumspiele um zu checken, wieviel von meinen Büchern schon verkauft wurden und ob jemand eine tolle Bewertung ins Netz gestellt hat. Nicht, das mir das wichtig wäre, nein, nein, auf keinen Fall. Ich schau ja nur interessehalber. Es erschreckt mich, wenn ein leicht kritischer Kommentar kommt und ich mich tagelang damit beschäftige und es zeigt mir, dass ich ziemlich viel noch zu lernen habe, wer meinen Wert bestimmen darf und wie wichtig ist es, was Menschen über und zu mir sagen. Ich muss meine Wurzeln noch tiefer in Gottes Wahrheit verankern.

Und da sind wir schon beim nächsten Punkt, der mich tierisch ankratzt: Meine Zeit mit Jesus! Morgens! Sie findet leider im Moment nicht statt. Schon seit geraumer Zeit und das nervt mich jeden Tag tagsüber tierisch, weil ich spüre, dass ich innerlich leerfahre. Morgens jedoch, wenn es Zeit wäre, das Pöpöchen aus dem Bett zu schwingen, ist plötzlich nur noch das warme Bett im Sinn und alles andere wie weggepustet. Spätestens, wenn ich von einer Stimme geweckt werde, die ruft: „Mama, du musst aufstehen, ich hab zur Ersten!“ ärgere ich mich total und könnte mir in mein Pöpöchen beissen!!! Ich will doch Prioritäten setzen und da muss ich Opfer bringen. Da kommt mir immer wieder meine Kollegin Lissy in den Sinn, die beim Mama Seminar am Frauentag ganz am Rande erwähnt, dass sie drei Mal in der Woche um 5 Uhr aufsteht, um stille Zeit zu haben. Wow! Genial. Das spürt man sofort, wenn man in ihren Blog reinliest.

Hiermit verkünde und nehme ich mir einmal mehr unter Zeugen vor, dass ich aufstehen werde. 5.30 Uhr, dreimal die Woche, Hilfsmittel: ein eigener Wecker (will ich beim Hela kaufen), Musik abends hinrichten. Das ist doch mal ein SMART Goal. (Specific, Measurable, Achievable, Reasonable, Time Bound.) Was man hier nicht alles lernen kann!!

Der Papa meiner Kinder fährt mit dem Auto her. Wir schauen aus dem (ziemlich weit obenen) Badfenster hinunter. Die Kleinste setzte ich der Größten einfach obendrauf, weil sie sonst nix sieht. Wir machen das Fenster wieder zu und die Größte fragt mich: „Mama, wieso habt ihr euch alle auf mich draufgelehnt? Wolltest du mich als Opfer bringen?“

Am Mittagstisch werden dann keine biblischen Vergleiche gezogen, sondern andere Dinge geklärt: „Du, Opfer!“ hätte ein älterer Junge gesagt und eine Andere: „What the fuck?“, was das wohl hiesse und warum ist der Mittlere Finger der „Stinkefinger“, wenn er doch gar nicht riecht und wie kann es eigentlich sein, dass ein Mann und eine Frau sich Sex geben, aber dabei keine Kinder bekommen???

Da geht mir das Herz auf, ohne Witz!! Ich liebe es, dass sie mir solche Sachen überhaupt erzählen und ich das Vorrecht habe, ihnen Dinge zu erklären und verständlich zu machen, von denen manche Teenager keinen blassen Schimmer haben!! Wenn ihr solche Fragen kennt, und hin und wieder keine Ahnung habt, was ihr als Antwort geben sollt: Ihr seid nicht alleine und Fragt Jesus! Bei manchen Sachen erbitte ich mir erstmal Zeit darüber nachzudenken und dann bitte ich Jesus um seine Weisheit und die richtigen kindgerechten Worte. Er verspricht, dass er sie geben wird.

Oh, und das ist ja eine wagenweit offene Türe für das brisante Thema der Leihmutterschaft. In den Medien wird uns das ganz leise und schleichend untergejubelt, mit Berichten von irgendwelchen Stars aus USA, die eine Leihmutter beauftragen, um ihnen das ersehnte Kind zu „liefern“. Alle freuen sich mit ihnen. So wird es uns als „ganz normal“ verkauft. Ich verstehe total, wieviel Schmerz es einem Paar wohl bereiten muss, wenn es keine Kinder bekommen kann und dass es bereit ist, ziemlich viel auszuprobieren, um sich diesen Traum zu erfüllen. Aber diese Art, ein Kind zu „kaufen“ hat einen schrecklichen Preis. Diese Doku zeigt das wahre und echte Gesicht der Leihmutterschaft, bei dem jeder Mutter und jedem, der Kinder liebt, das Herz bluten wird: https://youtu.be/v1_Sohk8CKg.

Zum ersten Mal wurde ich darauf aufmerksam, als ich im Brillengeschäft warten musste und in einer pädagogisch sehr wertvollen Zeitschrift etwa wie „Super Illu“ oder so was blätterte. Da war ein Bild von Cristiano Ronaldo und seiner Familie. Ich sah vier Kinder und musste mehrmals hinschauen. Wie konnte es sein, dass CR7, dieser Promifussballer, den ich früher total heiß fand, eine so junge Frau? und dazu noch vier Kinder hatte? Gott lob konnte ich im Auto sofort Google fragen und fand die krasse Story heraus: Ja, es sind alles seine Kinder. Der erste Sohn, Cristiano Ronaldo jr.!!! wurde auf Facebook der Welt vorgestellt, die Identität der Mutter werde nicht preisgegeben und sie habe ihm vollständig alle Rechte abgegeben; einige Jahre später wurde wieder auf Facebook von ihm der neue Familienzuwachs vorgestellt: Zwillinge, die er bei einer Leihmutter in Auftrag gegeben hatte. Ab diesem Zeitpunkt war er dann mit seiner jetzigen Freundin zusammen, die ein Jahr später ihr gemeinsames Kind auf die Welt brachte! Krass, dachte ich bei mir, hier sieht man total, wie sehr Gott in uns den Wunsch und die Bestimmung hineingelegt hat, fruchtbar zu sein und Nachkommen zu haben. Ein Erbe zu hinterlassen. Einen Erben, der in seinem Fall sogar den gleichen Namen bekommt! Und wenn sich erstmal keine passende Frau dafür findet, dann erfüllen wir uns diesen Traum eben selber. Wer hat, der kann. Das ist unsere Welt.

Die Frage, die mich dabei bewegt ist eher die, wie es nach diesem Wunsch mit den Kindern weitergeht. Dann sind sie da, aber wo und wie wachsen diese Kinder wohl auf? Ob sie viel Zeit mit ihrem Papa haben und was wohl passiert, wenn irgendwann einmal der Wunsch wach wird, ihre richtige Mama kennenzulernen? Sind diese Menschen als Eltern bereit ihr Leben, ihren Plan anzupassen, auch mal ein Opfer zu bringen, zum Wohle ihrer Kinder oder leben sie weiter wie bisher in der Annahme, dass es darum geht nur ihre eigenen Wünsche zu erfüllen. Dann tun mir diese Kinder einfach nur ganz arg leid.

Wir haben uns losgelöst davon, wie Gott sich Ehe und Familie gedacht hat. Dieses ganz einfache und so wundervolle Model, von einem Mann und einer Frau, die sich versprechen und verbinden und die sich vermehren. Es hört sich spießig an und veraltet. Wir denken, wir kriegen das Ganze auf unsere eigene Art hin. Jeder gerade so, wie es für ihn gut ist, wie es sich gut anfühlt. Es geht nur um mich, meine eigenen Wünsche, meine Stimmungslage gerade und was ich denn vom Leben erwarte.

Der Weg zur Freiheit aber, ist der Weg, den Gott uns anbietet. Der untere Weg. Der Weg des Dienens und Liebens. Verzichten, um zu gewinnen. Eben darum: Opfer zu bringen. Wer sein Leben behalten will, der wird es verlieren, wer aber sein Leben verliert um Jesu Willen, der wird es finden. (Matthäus 16,25)

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Meine Kinder wissen, wer ihre Mutter ist und wie man sie finden kann:)

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Powerfrauen

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Bei der feierlichen „Tischeröffnung“ mit M und K, die unter dem Tisch mit Luftschlangen und Tröten hervorkamen!

Unsere Releaseparty war so schön. Besser hätte ich es mir nicht wünschen können. Die wichtigsten Menschen für mich auf einem Haufen, leckere Drinks und so schöne Deko von meinen besten Frauen Jul und Mädy und Häppchen und Jesus in unserer Mitte. Wir hatten sichtlich Spaß und abends durfte ich ganz beschenkt und „selig“ einschlafen. Danke Jesus! Diese Leistung ein Buch zu schreiben, ist ein Teamerfolg! So viele unterschiedliche Leute waren und sind daran beteiligt! Danke ihr alle!

„Du bist echt eine Powerfrau!“ Das höre ich grad öfter. Es ist als Kompliment gemeint, bestimmt und drückt Anerkennung und Bewunderung aus. „Wie du das alles schaffst….“ Eigentlich höre ich solche Dinge total gerne und sie freuen mich, wenn jemand etwas positives über mich und zu mir sagt…wow….aber bei diesem Wort sträubt sich inzwischen irgendetwas in mir! Ich bewegte es einige Tage und kam nicht dahinter, was genau mich daran stört oder so unruhig macht…bis gestern abend.

Power heißt Stärke und Kraft. Eine starke Frau, eine Frau voller Kraft. Warum ist jemand voller Power? Was sagt das Wort Gottes dazu?

Denn der Herr ist meine Kraft. Habakuk 3,19

Herzlich lieb habe ich dich HERR, meine Stärke! Psalm 18,1

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke. Psalm 27,1

Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte ich mich fürchten, vor wem sollte mir grauen? Psalm 27,1

Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht, denn Gott, der HERR, ist meine Stärke!! Psalm 46,1

Das ist es! Das ist meine Kraft. Das ist das Geheimnis meiner Power. Eine Powerfrau ist eine Frau mit Jesus in ihrem Herz. Das merkt man daran, dass wenn sie keine Zeit in der Stille und Ruhe mit ihm hat, im Gebet, im Hören, im Bibellesen, im Lobpreis, dass ihre Kraft ganz schnell zuende ist und sie nur noch herumknatscht und sich überhaupt nicht mehr voller Energie und Kraft fühlt. Mich gibt es nicht ohne meinen Jesus. Meine Kraft kommt alleine von ihm.

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Geschenk von meiner Oma zum ersten Buch. Wow, sie ist echt eine ganz kreative, liebevolle Frau!

Und das andere, für mich entscheidenste: Jesus sagt im 2. Kor. 12,9 über mich: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!!! Ich bin echt schwach. Ich gebe offen meine Schwächen und Fehler zu. Ich stehe zu ihnen. Ich rühme mich ihnen sogar, weil durch meine Schwachstellen die Kraft Gottes sichtbar wird. Es ist alles ein Geschenk von ihm. Gnade. Nicht, weil ich so toll bin oder es verdient hab. Nein, weil er es geschenkt hat.

Durch seine Kraft kann ich Alles tun. Phil. 4,13 Alles, was ich bis hierher getan habe und sogar noch mehr als das…Wir werden sehen, was er vorhat.

 

Happy Alltag:

Kind sitzt auf dem Potty. Mama: „Mach erst noch deinen Stinki fertig, bevor du in die Küche rennst!“ Kind: „Is muss tein Stinki, ich muss Sokolade!“

Abends im Bett, im Delirium, kurz vor dem Einschlafen, murmelt es: „Wenn Jesus kommt, kämpfen wir und dann feiern wir Ostern.“

C: „Ich hotte keine Zeit, meine Zeit war geläuft.“

Vom Angeben beim Hände eincremen: Kind 1: „Ich hab die erste Hand schon fertig!“ Kind 2: „Und ich die zweite!“ Kind 3: Ich hab die dritte Hand schon fertig!!

 

Kennt ihr die O´Bros?

 

2 Brüder, um die 20 Jahre alt aus München, die Hip Hop mit christlichem Inhalt machen! Hammer genial, rein, lustig, gutaussehend, total frei, keine Menschenfurcht, voller Autorität und Selbstbewusstsein, voller Liebe zu Jesus und zu seiner Gemeinde, cool und richtig klasse Texte!

Ich bin ganz begeistert! Wenn ich 20 wäre und noch Single würde ich sie heiraten wollen! Jetzt bin ich aber 32 und verliebt verheiratet und würde gerne mal ihre Eltern kennenlernen und mich mit ihnen über ihren Lifestyle als Familie unterhalten. 🙂

Bald sind sie sogar hier in der Nähe zu Konzerten unterwegs. Sehr empfehlenswert. Leute, die sich selber nicht zu wichtig und zu ernst nehmen und voller Leidenschaft Gottes Gegenwart in ihre Welt bringen. Macht weiter so Jungs!

Und zum Abschluss fängt die Fastenzeit an: Inka schreibt auf ihrem Blog was richtig Gutes dazu und auch zum Thema, wie wir Mamas mit Ruhe und Zeit mit Jesus im Alltag umgehen können: https://alltagsliebe.com/2019/03/06/ruhe-finden-im-alltag/

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Und was fastet ihr so?

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Waaaaaah !!!

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©Copyright von all pictures bei M.M.Lauser

 

Kostenlose Leseprobe gibts online hier.

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Angst

Ich lese einen Zeitungsartikel, den mein Papa mir geschickt hat. Es geht darum, dass in unserer Gegend wohl vermehrt Situationen aufgetreten sind, in denen Leute (ich meine mich zu erinnern, dass nur von Männern die Rede war) in Fahrzeugen Schulkinder angesprochen haben und ihnen Dinge schenkten und wollten, dass sie ins Auto einsteigen.

Horrorvorstellung von uns Eltern. Angst kriecht von ganz unten hoch. Was wäre wenn es mein Kind ist??? Mir fällt etwas auf: JEDES der Kinder, die angesprochen wurden, reagierten ganz ganz toll: Nein! Sie stiegen nicht ein und wussten, was zu tun ist. Wow, das ist doch echt toll. Ein Kompliment an uns Eltern. Diese Eltern und vielleicht auch Schulen oder sonstige Leute, die mit den Kids zu tun haben, haben einen guten Job gemacht. Und das werden wir auch weiterhin tun.

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Total passendes Bild während dem Lobpreis am Sonntag im Gottesdienst gemalt.

Ich habe keine Angst. Es wird immer Leute auf dieser Welt geben, die innendrin sehr kaputt und krank sind und miserable Entscheidungen treffen. In dieser Welt leben wir und auch unsere Kinder. Aber ich bin an dieser Stelle einmal mehr so unendlich froh und dankbar, dass ich Jesus habe. Er ist stärker als diese Welt. Als aller Mist und Müll. Und ich muss keine Angst haben. Das darf ich auch meinen Kindern weitergeben. Ihnen in Ansätzen erklären, in welcher Welt wir leben, ohne ihnen Angst zu machen. Ihnen ganz praktisch erklären, was zu tun ist, wenn jemand etwas mit ihnen machen will, was nicht gut ist. Sie zum Erfolg ausrüsten. Wenn einer sie auf der Straße anspricht, ein lautes „Nein“, wenn er nicht hört, schreien, rennen, Hilfe suchen und „immer in die Weichteile“:) Unsere Kinder sind keine Opfer. Sie sind stark und mit Jesus an ihrer Seite nie alleine. Da werden sich alle, die was Böses wollen, kräftig umschauen.

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Wir dulden höchstens Gurkenräuber bei uns:) (Merke: Kinder kopieren das Verhalten ihrer Eltern 1:1!)

So kann man mit diesem Thema natürlich nur umgehen, wenn man das auch selber wirklich glaubt, sonst merken das unsere Nachkommen natürlich sofort. Spätestens bei diesem Thema ist es von Nöten, seine eigenen Ängste mal genauer anzuschauen und sich zu überlegen, woher man denn in diesem Leben seine Sicherheit und seinen Halt bekommt?? Jesus bietet uns Unschlagbares an: Leben in Freiheit. Durchtragen durch die dunkelste Nacht. Frieden im Sturm. Er steht mit offenen Armen da und nimmt jeden an, der zu ihm kommt.

Das, was mich sonst noch so bewegt sind meine grauen Haare, die man jetzt deutlich sieht, wenn ich mir einen Pferdeschwanz mache (:(((()und natürlich die Weltpremiere meines Buches nächsten Freitag, den 1. März 2019!!!!!! So unrealistisch, also göttlich, meinte meine treue Weggefährtin Katja.

Wann hast du denn eigentlich Zeit, ein Buch zu schreiben? Fragen sich bestimmt manche und mich auch. Antwort: In Amerika: Einmal die Woche abends und öfter Samstags und in Deutschland: einmal die Woche abends, manchmal morgens und gegen Abgabedatum öfters am Wochenende.

  1. Ich hätte dieses Buch niemals schreiben können, wenn mich mein Andi nicht so hervorragend unterstützt hätte und so oft alle Mädels übernommen hat und das auch noch gerne und mit Vision gemacht hätte. Er hat mich glaub ich kein einziges Mal danach mit langer Miene begrüsst oder mir genervt Vorwürfe gemacht, warum er jetzt diese Arbeit übernehmen musste. Respekt dafür. Dieses Verhalten kenne ich von mir leider ziemlich gut.
  2. Und auch meine wunderbaren Omas meiner Kinder seien hier erwähnt. Ich habe den „unfairen Vorteil“, wie es in Businessplänen genannt wird, dass ich jeweils ca. 10 Gehminuten von hier zwei Omas inklusive Opas habe, die mega fit und liebevoll, immer gerne bereit sind, die Mädels zu betreuen, öfter sogar alle 4. Das ist so ein Geschenk und Segen für mich und ich bin sehr dankbar dafür.
  3. Aber auch hier kann ich nur sagen: Alle Ehre Jesus. Ohne die Wege, die er vorbereitet hat, hätte ich nie ein Buch geschrieben. Wenn wir nicht ins Ausland gegangen wären, hätte ich nie einen Blog angefangen. Wenn er mir nicht die Gabe zu schreiben in mein Sein hineingelegt hätte, hätte ich gar keine Freude daran gehabt. Wenn er uns nicht lauter tolle Ideen in unsere Hände und Köpfe gegeben hätte, hätte ich gar nichts zu sagen. Wenn er nicht die Leute von SCM Verlag auf uns aufmerksam gemacht hätte, gäbe es kein Buch. Es ist sein Weg mit mir bzw. uns. Keine Ahnung (oder zumindest nur eine leise:)) was er damit vorhat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon sehr. Das Leben mit Jesus ist einfach ein riesiges Abenteuer. Er erstaunt dich, macht dich sprachlos, überschüttet dich, führt dich an Plätze, die du niemals erwartet hättest und du denkst trotzdem noch zu klein von ihm. Er ist noch so viel größer, noch so viel mächtiger und auch so ganz anders, als wir.

 

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Rosen, Tulpen, Nelken… alle Blumen welken, nur die eine nicht und die heißt Vergissmeinnicht.

Ich bin mega dankbar, was für kleine, aber intensive Prozesse ich in den letzten Monaten durchlaufen durfte:

  • Größenwahn, der beim Kloputzen endet;
  • Neid, der ins Erkennen mündet, dass ich zur unglaublichen Freiheit berufen bin, mich unterzuordnen und andere zu unterstützen;
  • Erfolgssucht, die zur Ruhe kommt, in dem Wissen, dass Jesus zu seiner Zeit genau die Türen öffnet, die er will und die auch gut für uns sind;
  • die weise Erkenntnis, dass nicht nur ich die Weisheit mit Löffeln gegessen habe, sondern es noch soo viele andere gute Kanäle gibt, aus denen Ströme lebendigen Wassers fliessen;
  • und schließlich der kurze, total ins Schwarze treffende Kommentar meiner tollen Mama: „Sarah, es geht ja nicht um dich, sondern um das, was Jesus durch dich tun möchte.“ Amen dazu.
  • Ach ja, vor ein paar Wochen kam dann noch die Entmutigung dazu, als Stimmen in meinem Kopf mir vorlogen: „Was willst du eigentlich? Was hast du denn überhaupt zu sagen? Wer sollte denn dir zuhören? Bist du bescheuert, was du da alles in dein Buch geschrieben hast? Wenn das deine Nachbarn lesen! Und die anderen Eltern in deiner Nähe? Was denkst du eigentlich, wer du bist? Außerdem hast du total wichtige Sachen vergessen zu schreiben…“

Ich merkte gleich, dass ich meine Unterstützungscrew brauchte, um mit diesem Sch… fertigzuwerden. Kurze Whats App geschickt und meine Gebetskreisfamilie betete für mich und schrieb mir ermutigende Wahrheiten. Tatsächlich waren diese Stimmen dann einen Tag später besiegt und ich wusste wieder und sagte mir: „Jesus weiß schon, was er tut und damit vorhat. Ich habe seinen Willen getan und bin nur der Stift. Er kennt mich ja am Besten und weiß, warum er genau mich will, mit allen Macken und Fehlern.“ Jetzt bin ich tatsächlich wunderbarerweise innen voller Friede und versuche mir zu sagen, dass es ja ganz egal ist, wieviel von den Büchern verkauft werden und ob die Leute es dann gut oder weniger gut finden… aber es könnte möglich sein, das das Gefühlsbarometer an manchen Tagen vor und nach der Veröffentlichung doch auch mal schwankende Temparaturen anzeigt …:)

 

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Alter !

Unsere Nachbarin hat uns eine Tüte voll mit Schleck vorbeigebracht, die ich umgehend in unsere Süßbox verfrachtet habe. Die Mädels stürzen sich, wie jeden Tag nach dem Mittagessen darauf und sind total im Glück: M: „Mann, ist da viel drin!“ K: „Alter!!!“

Ja, ja, die lieben Süßigkeiten. Grad wollte ich darüber schreiben, dass unsere Family mit ihnen in letzter Zeit ein Thema hat, aber das vermeide ich vielleicht lieber, weil ich doch tatsächlich grad eine Schokowaffelnusstüte verdrückt habe und vorher schon einige Schokopralinen (auf denen stand komischerweise „Toni“ drauf, wahrscheinlich ein verirrtes Weihnachtsgeschenk) und dabei wollte ich eigentlich auf die Zwischendurchesserei und sowieso Süßigkeiten verzichten. Ähm, räusper! Jedenfalls haben meine Kinder sich da einiges von der Mama abgeschaut:) Ich erkenne deutlich, dass wir den Umgang mit Süßem lernen müssen. Strike Verbote sind suboptimal, weil dann, wenn man mal die Möglichkeit hat, frisst man alles in sich hinein. (Ich hab immer die Möglichkeit:(). Alles zu erlauben, ist auch eher nix, weil bei verschiedensten Regionen des Körpers setzt sich dann doch etwas zuviel Masse an. Selbstbeherrschung ist auch hier wieder das Schlagwort. Sie müssen lernen, wieviel gut und wieviel zu viel für sie selbst ist. Einfacher gesagt, als getan. Bei uns heißt der Vorsatz jetzt:

  • Genug trinken,
  • immer Obst und Gemüse irgendwie auch den Anti-Gemüse-Kindern schmackhaft machen (immer Gemüsesticks auf den Tisch, auch mal Abgefahrenes kaufen wie Kaki oder was es so alles zu jeder Jahreszeit gibt, Suppe kochen (da kann man so gut alles reinhäckseln:),
  • viel Bewegung an der frischen Luft,
  • gemeinsam immer mal darüber reflektieren, was wir am Tag alles so essen und ob das gut ist,
  • 3 gute, richtige Mahlzeiten am Tag, alle zusammen am Tisch, ohne Rumgehampel (!!das ist essentiell:))für die Mamas zumindest).
  • Und ihre riesen neue Errungenschaft: Die Großen dürfen sich so viele Sachen, wie sie denken, dass gut für sie ist aus der Süßbox nehmen! (Naja, es gab schon einige Male maßregelnde missbilligende Kommentare der Mutter oder Fräulein Rottenmeier, aufgrund der Größe des Haufens, der begehrt wurde:) Ihr wisst ja, was ich meine. Aber die Kinder sind ja am Lernen und professionelle Fehlermacher. Genial, dass ich sie lehren und begleiten darf, damit sie auch auf diesem Gebiet Siegerinnen werden.

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„Mama, beim Beckenbodenkurs, pieselt ihr da immer?“ Nein. „Seid ihr dann im Wasser?“ ? Grund dieser Nachfrage war meine Teilnahme und mein Bericht am nächsten Morgen über den besagten Kurs. Sie interessierten sich natürlich, wo denn der Beckenboden überhaupt sei. Super Frage. Meine Erklärung war (wie immer:)) treffend und kindgerecht. (Danke Jesus) „In der Scheide innendrin und wenn ihr beim Pieseln mal kurz stoppt und wieder loslasst, dann macht das der Beckenboden.“ Gesagt, getan. Natürlich probierte das Eine nach der Anderen auch dann gleich aus und fand stolz und siegesgewiss heraus, dass vorhergenannter Muskeln auch bei ihr existiert. Preis den Herrn! Diese Achtsamkeit ist schon mal der erste Schritt.

 

Ich hatte Frei!!

Mein bester aller Ehemänner lies mich aus vollem Herzen ein Wochenende in einer wundervollen (also voller Wunder) Gemeinde in Uffenheim mit unseren Freunden J&J verbringen. Es war tiefenentspannend und wirklich voller Wunder. Ich hatte Samstags die ganze Zeit so ein nerviges Gerstenkorn im Auge, das juckte und mir die Sicht vernebelte. Im Gottesdienst wurde um Heilung gebetet, aber ich meldete mich nicht, weil ich dachte, dass das so ein Augenweh ja pillepalle sei. Einmal kurz sagte ich mehr oder weniger vor mich selber hin: „Jesus, es wäre echt cool, wenn das Teil weggehen würde.“ Ging es dann aber nicht. Naja. Dann fuhren wir nach Hause und plötzlich bemerkte ich, dass mein Auge ganz glatt war und ich wieder ganz scharf sehen konnte. Hallelujah!! J musste kurz bremsen, weil er erschrak, als ich meinen Erstaunens- und Jubelschrei loslies. Danke Jesus! Du tust heute noch Wunder! Allein deine Gegenwart verändert alles und du berührst Menschen.

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Endlich mal ein Foto, dass ich ohne schlechtes Gewissen ins Netz stellen kann. (ich hab alle um Erlaubnis gefragt!!!) Superscharf und total wach!

 

Unserer Übernachtshost hieß Debby und ist eine außergewöhnliche Perle. Sie überlies mir ihr Bett und schlief in ihrem Gebetszimmer fröhlich und glücklich fast auf dem Boden. Ihr Kommentar dazu:“ Ich mach das nicht bei jedem Gast so. Ich frage vorher den Heiligen Geist, was er tun möchte.“ Danke Debby und heiliger Geist, dass ich zwei Nächte so beschenkt und bequem schlafen durfte.

Dann kamen wir wieder heim und ich fragte Andi: „Wie war es das ganze Wochenende mit allen vier Kindern?“ Mein Mann drückte sich, wie gewohnt gewählt und erlesen aus: „Größtenteils gut, aber Erziehung war auch gefragt.“ „Ach, wirklich?“ schoss mir als erstes durch den Kopf, aber ich sprach es nicht aus, weil ich ihne liebe und ehren möchte. (Im Nachhinein bin ich ganz stolz auf mich, dass ich das tatsächlich nicht ausgesprochen habe.) Unsere Worte übereinander haben so viel Macht. Er hat ja Recht. Das ist unser Alltag, gell Mamas! Wir wissen genau, wie sich das anfühlt. Schön, wenn die Papas das auch so erleben dürfen und uns viel besser verstehen. Und ich bin so mega beschenkt und stolz auf ihn, dass er das einfach so macht und meistert! Danke Andi!

 

Nach so einer Zeit ohne Kinder freut man sich wieder ganz neu und anders auf sie und hat neue Kraft. (Zumindest eine Weile:)) Sehr zu empfehlen. Auch für euch Ehemänner wird es sich lohnen. Happy Wife, happy life. Wir Frauen müssen gut gut auf uns selbst achtgeben, wir sind das Thermostat zuhause.

(Grade esse ich so kleine, viereckige Kaubonbons, die man früher in der Apotheke bekam. Hab sie zufällig auf dem Schreibtisch gefunden. Gut, dass mich meine Kinder nicht sehen.)