der leuchtende November

Schön bist du da! Das war immer wieder die schweizerdeutsche Begrüssung bei der Ladies Lounge vom ICF am Wochenende. Das sag ich heut auch zu dir: Schön bist du da! Schön, dass du da bist und du bist schön!

„In dieser Zeit sehen wir, wer wer ist.“ Das war die Aussage einer Speakerin:) am 2ten Tag der Ladies Konferenz, LeAnn Matthesius, die über Ruth und Orpha sprach. Beide Frauen befanden sich in einer Situation, die vom Tod der Ehemänner geprägt und ziemlich herausfordernd und schwer war. Vielleicht ein wenig vergleichbar mit einer Situation wie unserer, wo sich alles verändert und nichts mehr sicher scheint. Ihre Reaktionen waren aber ganz verschieden: Orpha sagte ihrer Schwiegermutter auf Wiedersehen, aber Ruth blieb bei ihr. Ruth hängte sich mit ihrem ganzen Sein an Gott. Und Gott segnete ihr Leben und machte alles neu, sogar über ihr Leben hinaus, sie wurde nämlich eine Vorfahrin von König David und später sogar von Jesus. Gott nahm ihre Treue und ihr Festhalten an ihm und veränderte mit ihr die Welt. Wie reagieren wir in diesen Zeiten? Halten wir an Gott fest und lassen ihn mit uns die Geschichte dieser Welt verändern? Oder entfernen wir uns von ihm, lassen unsere Gedanken und unsere Herzen von anderen Stimmen und Lügen füllen und rennen weg? Sind wir eine Ruth oder eine Orpha? Wie du jetzt entscheidest, beeinflusst die Zukunft. Orpha entschied, sich nicht auf Gott zu verlassen, sondern auf ihren Verstand und auch sie hatte wieder Kinder und die hatten Kinder und die hatten Kinder….. Einer davon war wohl tatsächlich Goliath. Und wie die Geschichte von David und Goliath ausgeht, das könnt ihr mal eure Kids fragen…:)

Wie kann dieser November zu einem leuchtenden November werden? Einer, der strahlt und wo das Licht der Welt durch seine Menschen so ganz praktisch die Welt erhellt??

Ich erinnere mich, dass Bill Johnson damals beim ersten Lockdown sagte, dass sie als Gemeinde ihren Frisören, obwohl sie nicht hingehen können, den Lohn für einen Haarschnitt bezahlen und für ihre Gastprediger trotzdem ein Opfer eingesammelt haben, obwohl diese nicht kommen durften…

Was können wir als Christen, als Licht dieser Welt, in dieser Zeit tun, damit dieses Licht ganz praktisch sichtbar wird?

  • Jeden Tag Jesus fragen, was er heute tun möchte bzw. wem er heute seine Liebe zeigen will und wie. Ihm meine leeren Hände zeigen und ihm sagen, dass ich ganz von ihm abhängig bin und ihm gehorsam sein möchte.
  • Offen sein und flexibel seinen Tagesablauf unterbrechen lassen, wenn ich merke, dass gerade etwas passiert, was Gott eingefädelt hat. Sei es, ob ich jemand Bestimmtes treffe (wie ich letztens im DM „zufällig“ einer lieben Bekannten begegnet bin, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte und Jesus ein wundervolles Gespräch und eine Herzensverbindung geschenkt hat) oder etwas von jemandem höre oder mitbekomme, was mein Herz berührt. Innerlich bereit sein und in Erwartung, das Gott etwas durch mein Leben tut.
  • Trau dich!“ Mutig sein und Trost und Hoffnung aussprechen, die Jesus für die Menschen hat. Zeit nehmen und mit Worten oder auch ganz praktisch unterstützen. Ganz klein anfangen, wie Leo Bigger an eben der Ladies Lounge gesagt hat, beim 1er Prinzip. Fang damit an, erst mal einer Person zu helfen.
  • Hab mal gehört: „Geld ist wie eine Armee in unseren Händen.“ (so oder so ähnlich:)) Lasst uns diese Welt mit Gutem segnen und überfluten, bzw. unsere Armee losmarschieren. Geld in die Hand nehmen (oder online Banking benutzen:) und ganz praktisch Licht und neue Hoffnung verschenken an Leute, die es grade schwer haben. Die, deren Existenz vielleicht bedroht ist oder die, die keine Arbeit mehr haben oder ausüben dürfen. Kreativ werden und Wege finden, die es noch nie gab, um Liebe zu versprühen. Probier mal was Neues!
  • Loslassen. Unsere Vorstellungen wie Dinge zu laufen haben oder auch Menschen zu erreichen sind, loslassen und darauf achten, welche Türen Jesus zu den Herzen der Menschen aufmacht und nichts erzwingen oder verkopfen. Einfach da sein und innerlich mit ihm verbunden sein. Ein krasses Beispiel hierfür war mir meine 4jährige Tochter, die einem anderen 4jährigen Mädchen erklärte, wie das mit Jesus und dem Himmel so ist und wie man sein Leben Jesus geben kann. Komplett ohne Scheu oder den Anspruch auf theologische Korrektheit. Und mit vollem Erfolg.
  • Gnädig mit sich selbst sein. Wir dürfen Fehler machen. Und auch gnädig mit anderen sein. Schnell sein damit, anderen zu vergeben, wenn sie dich verletzt haben. Gott ruft uns gnädige Menschen zu sein! (…und auch darüber gab es am Nachmittag einen Teil bei der Ladies Lounge:)
  • Abendmahl einnehmen. Seit diesem Jahr merke ich überall, wie Christen die Bedeutung des Abendmahls ganz neu entdecken. Matzen Brot (beim Edeka) kaufen und Traubensaft (irgendwo) und auf den Tisch stellen. Los gehts. Das Abendmahl regelmäßig, am Besten täglich zu nehmen hilft uns, uns auf Jesus zu fokussieren und beeinhaltet Schutz, Vergebung und Heilung und so vieles mehr! (Es lohnt sich da echt selber auf Entdeckungsreise zu gehen…)
  • Raus gehen und Laterne oder Stirnlampe oder Taschenlampe laufen.
  • Nah an Jesus bleiben. Zeit nehmen und Musik (genial: Kari Jobe „Anthem of praise“) einschalten und uns vorstellen, wie wir in seine Augen blicken oder wie er uns in den Arm nimmt.
  • Nicht die Liebe wegen verschiedenen Meinungen verlieren. Wir Christen brauchen einander, jetzt gerade besonders und auch in Zukunft. Als Braut von Jesus und als sein Leib können wir nur gemeinsam miteinander vorwärts gehen. Wir wollen einander. Love wins.
  • Mit den Kindern überlegen, was wir für Nikolaus oder Weihnachten vorbereiten können, was anderen Menschen Freude bringt. Die gute Nachricht verbreiten. Gute Verteilmedien gibt es zB. bei den Marburger Medien oder wenn ihr ganz schnell seid, könnt ihr noch einen Schuhkarton für Weihnachten im Schuhkarton packen.
  • Unseren Kinder immer wieder veranschaulichen, dass das Licht stärker als die Finsternis ist. Mit einer Kerze, Lampe, Leuchte, Strahler im dunklen Raum. Die Finsternis kann das Licht nicht ergreifen steht in Johannes 1,5. Das Licht gewinnt immer.
  • Starke Proklamationen in der Bibel entdecken und aussprechen für seine Nachkommen/Kinder/Sippe/Volk/Kindeskinder:
  • Jesaja 54,3: „Deine Nachkommen werden fremde Gebiete erobern und verwüstete Städte neu aufbauen.“
  • Jesaja 54, 13: „Alle deine Kinder sind Jünger des Herrn und großen Frieden haben sie.“
  • Psalm 112,2: „Die Kinder der Frommen werden gesegnet sein. Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein.“ (mehr Bibelstellen gibt es in meinem Buch zu finden)
  • Oder auch Bibelworte zum Thema Schutz sind genial, nehme zum Beispiel Sacharja 9,8, da sagt der Herr: „Ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern“ und ein paar Verse früher in Sacharja 2,9 sagt er: „Ich will eine feurige Mauer um sie herum sein und mich herrlich in ihrer Mitte erweisen“. HALLELUJAH!
  • Dankbar sein schon morgens im Bett. Mindestens 5 Dinge laut aufzählen.
  • Beten. Dafür dass viele viele Menschen in Jesus ihren Halt und ihr Leben finden, für unsere und alle anderen Regierungen, für Licht im Dunkel, dafür dass Gottes Wille geschieht, wie im Himmel, so auch auf der Erde.
  • Informieren in welchen Zeiten wir leben. Nicht nur die Tagesschau anschauen, sondern auch die Zeiten geistlich beurteilen. Hier eine sehr klare und sehr ermutigende Botschaft auf angenehmem und liebevollem schweizerdeutsch 🙂 von Lori Keller dazu:

Wem noch andere gute Tipps einfallen, wie wir diesen November zum strahlen bringen, der darf gerne einen Kommentar hierlassen…

Und während ihr Indoors seid und viel Zeit gemeinsam habt: Denkt immer daran:

(Den folgenden Text bitte mit sanfter, langsamer, ruhiger Stimme lesen)

Immer wieder schön, wenn Kinder zuhause einfach ganz sie selbst sein können. Das ist ein Kompliment an uns Mamas, es heißt, dass wir ein Zuhause geschaffen haben, in dem unsere Kinder ganz echt so sein können wie sie sind. Denken wir doch daran, wenn sie mal wieder toben und schreien und sich lautstark beschweren: „Ach, wie schön, dass mein Kind einen Platz hat, an dem es ganz es selbst sein kann!“:)

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