2 Things 2 share

Wir fahren an einem Sonntagvormittag in die Gemeinde (derzeit na klar mit Maske im Gepäck.) Wir sind in Eile (haha, wer kennt das???) und ich werfe die Tasche, die ich in der Hand halte ziemlich unsanft in den Kofferraum. Darin befinden sich die Materialien für die Proben zum Weihnachtsspiel (das wir auf Video aufnehmen), inklusive Krippe und Jesusbabypuppe drin. Meine älteste Tochter schaut mich im Vorrübergehen missbilligend an:“ Du gehst aber nicht gerade freundlich mit deinem König um!!!“

Von uns ist ein Artikel in der neuen Family drin, zum ersten Mal von uns Beiden… Woohoo. Ich hab mich schon so gefreut…aber dann schreibt noch ein anderes Ehepaar zum gleichen Thema was. Ihr Bild ist schöner als unseres und der Artikel auch noch viel ansprechender….Zack. Innerhalb von Sekunden habe ich mir die Freude rauben lassen.:(((( Dann ein paar Stunden später hatte ich mein Herz „relativiert“ und konnte Andi im Bad mein Leid klagen:“ Den Anderen ihr Artikel ist viel lustiger als Unserer!“ Kommentar der Tochter, die grad reinkommt: „Hättest du halt mal was über mich reingeschrieben!!“ (Soviel zum Selbstbewusstsein der Kinder, in die man immer wieder hineinspricht, dass ihre Freude die Welt braucht und dass sie einen guten Humor haben! Sie hören es genau!) Andi brachte mich dann auch wieder auf den Boden, indem er mich lautstark mit einigen „ooohhs“ bedauerte und mir einmal mehr sagte, dass es nicht darauf ankommt, wie wir ankommen oder wie cool wir sind. Amen dazu! Danke, dass du mich immer wieder daran erinnerst!

Wo wir schon beim Thema sind: Vor ein paar Wochen sprachen Andi und ich in unserer Gemeinde über „Lügen, die wir glaub(t)en“ und vor allem auch über ganz viele Wahrheiten, die wir stattdessen aussprechen dürfen! Wen das interessiert und er eine dreiviertel Stunde investieren möchte, um sein Denken zu erneuern, kann hier mal reinhören und sich inspirieren lassen…

Die Bücher, die uns als Grundlage und Inspiration dienten, sind die von Steve und Wendy Backlund: „Lasst uns einfach drüber lachen“ und „Glauben entfachen in 40 Tagen“, sowie „Königlich leben“ von Eric N. Supen.

Und dann hab ich heute 2 Sachen auf dem Herzen:

  1. Leute, Leute, was bin ich froh, diesen guten alten Blog zu haben, wo ich mich ganz frei fühlen kann und mit Schlabberklamotten rumlaufen darf…puhh, das ist wie zuhause heimkommen! Erstmal enge Jeans aus und Stricksocken und Jogginghose an! Perfekt!!

Ich bin Insta geschädigt, ohne Witz! Ich hab mich erstmals ernsthaft mit meinen Instagram Account beschäftigt. Ihn gepimpt, wollte ich vorher schreiben. Also nicht so gepimpt, wie andere es tun und so, dass er perfekt ist: mit gleichem Hintergrund Ton in Ton, alles eine Farbpalette und einen passenden Filter und regelmäßig farblich passende Hintergründe mit cooler Schrift drauf…nein, so weit bin ich noch lange nicht. Ich gehe einen Schritt nach dem anderen… Aber ich gehe. Und das ist mutig und gut so. Ich hab mich mal vor nem Jahr oder so dort angemeldet, als ich dachte, dass es ja auch mal gut wäre, dort aufzutauchen. Ich habe mit den sozialen Medien nicht viel am Hut. bzw. ich habe gar keinen Hut.:)

Ich liebe es hier vor meinem Laptop ! (kein Tablet vorhanden) mit Schreibmaschinenschrift einfach das reinzutippen, was mir grade im Kopf rumgeht, bzw. was ich während dem Schreiben rausfinde, was in meinem Kopf rumgeht. Und dann suche ich noch Bilder raus, am Besten die, auf denen keine Kinder frontal abgebildet sind und die in passender Weise unseren Alltag als Familie spiegeln:

Auf gar keinen Fall gestellte und bearbeitete Fotos, auf denen man versucht, so gut wie möglich auszusehen und so toll, wie es geht, sich selber und die Familie darzustellen. Ich mag das nicht. Ich bin gegen Schein und Perfektionismus. Ich sehe manchmal, was diese „heileperfekteWelt“ Bilder oder Videos mit Anderen (und mir) machen. Neid ganz viel, Eifersucht, Unzufriedenheit, Unsicherheit, Druck, Ich-bin-nicht-genug-sein und noch so vieles mehr kommt oft bei den Zuschauern und Anschauern dieser Dinge heraus. Nicht gerade eine gute Frucht.

Und dann schaut man sich die erfolgreichen Accounts dieser Welt an. 7 Milliarden Menschen hat diese Welt ungefähr, von denen manche eine so tolle Seite und so viele „Nachfolger“ haben, gerade deshalb, weil sie so schöne Fotos und Videos haben. Krass. Wäre man da doch Model oder Popstar oder hätte was mit Computer gelernt, dann könnte man da auch einen bestimmten Prozentsatz der ganzen Welt erreichen… Und für was? Was möchte ich den Menschen dieser Welt mitteilen? Was will ich mit meiner Reichweite erreichen? Wen möchte ich influencen? Und mit was?

Fragen über Fragen. Hier kommt wieder unser Persönlichkeitscoaching zum Guten. Was ist deine Lifemessage? Was ist der Satz oder das Thema, dass dein Herz bewegt und wie ist es mit deinem Leben verknüpft?

Jedenfalls (ich hab mich total verzettelt…aber das liebe ich ja so hier an meinem geliebten Blog:)) überlegte ich mir diese Dinge. Und dann schrieb ich endlich mal Texte zu meinen Fotos, schmiss andere Fotos raus und fing an, das Ganze zu gestalten. Verschiedene Leute hatten mir in den vergangenen Monaten Zusagen und Ermutigung gegeben, doch online mehr Einfluss zu nehmen und aktiv zu sein. Das gab mir Mut einfach mal anzufangen. Jedenfalls (:)) merkte ich so nach und nach, dass ich richtig Leidenschaft dafür bekam, zu gestalten und mich auszudrücken und die Spur zu sehen, was mein Beitrag in dieser Welt ist, was ich zu sagen habe. Und mir wurde einmal mehr klar: Es gibt niemanden Zweimal! Jeder ist gebraucht. Jeder ist wichtig. Gott hat jedem eine andere DNA gegeben und jede Stimme ist wichtig. Und sowieso diese, die herausfinden, was Gott ihnen anvertraut hat. Sei ermutigt! Erhebe dich und deine Stimme, du hast etwas zu sagen! Online oder offline:)

Das ist eines meiner Herzensthemen (wohl nicht sehr populär:)

…und da möchte ich heute mal ein dickes Dankeschön sagen, an all die treuen Blogleser, die sich immer wieder meine ellenlangen, verschachtelten Texte durchlesen und über diese unperfekten, real life verrückten Fotos schmunzeln. Ihr seid richtig cool! Danke für eure Zeit, die ihr euch immer wieder nehmt, meinen Gedanken zu folgen und mir Rückmeldung gebt! Das freut mich enorm und ich liebe euch! Als kleines Dankeschön möchte ich eins meiner Bücher verlosen, im After-Christmas Raffle (zu Deutsch Verlosung:)), weil davor kommt es garantiert nicht mehr an:) Wer Interesse hat, kann mir einfach eine kleine Nachricht auf happynewwir@gmail.com schreiben.

2. Und das Zweite, dass mir auf dem Herzen liegt, ist eine (rhetorische) Frage, an all euch liebe Eltern und Erziehungsberechtigte:

Geht’s bei euch auch zu, wie im eingepferchten Hasenstall/ Hühnerstall/ Irrenstall ???

Willkommen im Club. Haltet durch und lacht mal wieder:)

Zum Beispiel, wenn ihr morgens auf dem Klo so begrüsst werdet…
Und bitte greift auf keinen Fall zur Flasche!!! (außer wenn euch die beste Freundin einen ganz frischen, selbstgemachten Pfirsich-Maracuja Likör vor die Tür stellt….just on time und mega lecker!!:)

Und dann wünsche ich euch von ganzem Herzen und bete für ein Weihnachtsfest, dass euer Innerstes tief berührt und wir ganz neu die Weihnachtsfreude erleben können. Super Tipp dafür: WEIHNACHTEN NEU ERLEBEN. 24.12.2020, 21 Uhr Youtube und Bibel TV.

Und dann natürlich Prost an Silvester und Neujahr dieses Jahr bestimmt total cool mit Dinner for the One, dem ersten Film des Gebetshaus Augsburg.

Das war´s. Schön war´s.

4 Kommentare

  1. Liebe Sarah,

    vielen Lieben Dank für deine Ehrlickeit, dein Herz, deine Echtheit , deinen Humor und vor allem deine Liebe für Jesus und den Heiligen Geist! Du bist so ein Vorbild und gerade das Thema „Lügen die ich glaube“ hat mich letzte Woche so beschäftigt. Unsere kleine ist ein knappes Jahr alt und heftig am zahnen, sie möchte nichts essen, nur stillen und eigentlich wollten wir langsam abstillen. Naja egal. Dann kamen die fetten Lügen, ich bin keine gute Mutter, alle anderen können das sowieso besser, es liegt sicher an mir, dass sie nicht essen möchte… ich weiß dass das nicht stimmt und trotzdem ist es immer wieder ein Kampf mich gegen diese Lügen zu wehren und wieder zu Jesus zu rennen, zu seinen Füßen zu sitzen und mich von ihm füllen zu lassen. Du machst mir so Mut, dass das alles „sogar“ mit 4 kindern möglich ist und dass gott uns gerade wegen unserer chaotischen, unperfekten Art liebt 😊 auch dein Buch „happy new wir“ ist so eine Bereicherung und eines der einzigen „Ratgeber “ die ich bisher ganz geschafft habe zu lesen (aufgrund von Schlafmangel etc.) Ich möchte dich Segnen mit Mut und Freude. Lass dich weiter vom Heiligen Geist leiten , er gebraucht dich schon total! Herzliche Grüße, Rebekka

    • Ach Rebekka, vielen vielen herzlichen Dank für dein Feedback! Das ermutigt mich sehr sehr und freut mich ganz arg!
      Sei auch du ermutigt in deinem Mama Sein, du bist genau am richtigen Platz mit deiner Tochter und sie ist genau das richtige Kind für dich:) Halte durch und bleibe dran, ihr werdet das alles ganz wunderbar zusammen meistern, wann auch immer das mit dem abstillen und schlafen etc. klappt…
      Ich habe dann mal beim 4ten Kind etwas mehr Entspanntheit in den ganzen Sachen mit Essen, Schlafen etc. bekommen (immerhin dann:)) und oft einfach mal geschaut, wie das Kind so damit umgeht. Zb. Ob oder wann es von selber essen will… Manche Kinder wollen tatsächlich irgendwann einfach so nicht mehr an die Brust…unglaublich:) Bei uns war es meistens nicht so….
      Ich hab gerne gestillt und dann nacheinander einfach die Mahlzeiten eine nach der Anderen ersetzt, tagsüber zuerst und die letzte dann frühmorgens…
      Wir haben immer probiert einfach, so wie du auch: zB. kleine Stückchen am Tisch mitessen, verschiedenster Brei (lecker, lecker) und dann auch einfach nach zb. dem Mittagessen die Brust Stück für Stück weglassen und dann auch komplett. (auch wenn das anfangs vlt nicht gern gesehen ist vom Baby:)). Ablenken und durchziehen.
      Stillen in der Nacht bzw. frühmorgens hab ich immer als letztes noch gemacht (ist ja auch schön) bis ich dann gemerkt habe, dass ich jetzt einfach keine Lust mehr dazu habe. Dass es mich nervt und ich spüre, dass das Kind auch ohne klarkommt oder ersatzweise mit warmer Milch und Wasser. Dann hab ich gewartet bis ein Zeitpunkt da ist, wo ich und auch Andi gemeinsam das durchziehen. Nicht nur so halblebig, sondern wo ich mich innerlich fest dazu entschieden hatte, jetzt ganz abzustillen. Beim 4ten Kind war das nach 13 Monaten, bei den anderen ein bisschen früher. Manchmal auch mit Protest seitens des Kindes, aber als es merkte, dass die Eltern hier sicher sind, kommt es gut mit der Veränderung klar. Ich habe gemerkt, dass es oft ein innerlicher Prozess auch von uns Mamas ist. Wir müsssen Kraft haben, eine Veränderung durchzuziehen und uns darin auch sicher zu sein. Das Kind spürt, ob wir sicher in unserer Entscheidung sind oder nicht und ob es uns noch umstimmen kann:) Andi war mir da immer eine große Hilfe, weil dann kann man sich gegenseitig unterstützen, emotional und ganz praktisch.

      Du als Mama deiner Tochter wirst wissen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Und du darfst ihn bestimmen. Achte gut auf dich und hol dir Unterstützung!
      Sei umarmt, Sarah

  2. Hi,
    Ich bin gerade durch deinen Artikel für die FAMILY auf deinen Blog gestoßen – und zwar, weil ich mich so damit identifizieren konnte. Danke dafür! Mich zumindest hast du mit deiner Art zu schreiben und deiner Art Liebe auszudrücken berührt und neugierig gemacht – also: alles richtig gemacht 😊.
    Liebe Grüße, Anne

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