Vollkommen unvollkommen

Heute muss ich euch schreiben und einen riesen Dampf ablassen, bzw. mein Herz ausschütten und ein paar Bekenntnisse machen:

Ich mache Fehler. Am laufenden Band. Neulich meinte ich zu Andi: „Grad hab ich das Gefühl, dass ich ständig Fehler mache und mich bei jemand entschuldigen muss.“ Ist auch so. Übrigens bei jedem. (Also das Fehler machen, das Entschuldigen eher nur bei den mutigen Leuten, mit weichem Herzen.)

Ich habe mich selber und den Ton meiner Stimme öfter mal nicht im Griff. Heute 3 Mal. Gestern mehr. Ich traue mich schon fast nicht mehr, vor den Nachbarn so zu tun, als sei ich freundlich.

Ich habe in den letzten Wochen meine Beziehung zu Jesus total abflachen lassen. Deshalb geh ich jetzt ins Wohnzimmer und mache mir eine gute LobpreisCD rein und lege mich auf den Boden und geniesse die Tatsache, dass mein Papa da ist und mich liebt. Tschüssikowski.

3 Tage später…es geht weiter…

Ich bin gestresst und genervt von meinem Leben. Das ständige konfrontiert werden mit meinen Kinder und meinem Ehemann, die so anders ticken in vielen Sachen wie ich, strengen mich einfach grad ziemlich an.

Ich müsste mein Alltagsmanagement und meine Zeit viel besser und sinnvoller einteilen, ausserdem müsste ich mal meinen A… morgens schneller aus dem Bett schwingen. Mann!!! Immer dieses Thema. Am meisten stresst mich, dass mein Mann freundlich strahlend einfach um 6 Uhr aufsteht, einen Berg hinaufjoggt und danach Frühstück macht. Das müssen wir dringend coachend besprechen!!

Das war so eine Wohltat für meine Seele als ich in der Rundmail vom Gebetshaus im Interview von Sebastian Lohmer gelesen habe, dass er auch mit dem Aufstehen morgens kämpft. Wie wohltuend doch Ehrlichkeit ist. Danke Jesus für die Macht, die unsere Echtheit hat. Sie bringt Licht ins Dunkel. Wortwörtlich. Jeder von uns kämpft mich ganz unterschiedlichen Dingen. Trauen wir uns doch, diese in einer guten Weise zu benennen. Ich brauche keine Bemitleidung oder Lösungsvorschläge (jedenfalls meistens nicht:)), sondern ich möchte und darf sagen, wie es in mir drin aussieht. Die Wahrheit wird euch frei machen, sagt Jesus. Und es gibt für uns, die wir in ihm leben, keine Verdammnis! Amen dazu und Hallelujah!!

Gute Beschreibung der öftermal vorherrschenden Gemütslage im Urlaub

Sonst müsste ich eigentlich voll erholt sein, oder? Weil wir waren im Urlaub! Wow! Welch ein Luxus überhaupt einfach wegfahren zu können und was anderes zu sehen, sich als Menschen innerhalb der Familie noch enger als sonst zu erleben und was anderes als All-tag zu erleben? In der Zeitung hatte ich gelesen, dass nicht alle Familien sich einen Urlaub leisten können… Danke Jesus, für dieses Geschenk!

Und trotzdem fühle ich mich nicht so erholt, wie wenn ich zwei Wochen am Strand gelegen und Cocktails geschlürft hätte… hört sich jetzt mega negativ an, ist es aber nicht gemeint. Es war echt schön, könnt ihr noch in der Bildnachlese unten sehen. Aber es war auch harte gute Arbeit. Erziehungsdefizite zu erkennen, geistliche Kampfführung gegen Negativdenken, Motzanfälle und Vergleichen zu trainieren, die nächste Phase unserer Familie zu besprechen und nicht zu unterschätzen Andis emotionales Chaos nach der 3ten! Niederlage in „Phase 10“ gegen seine Ehefrau.

Der Gratwanderweg
Soll ich…?
Mama…Papa….ihr seid so peinlich!!!
Rosakäppchen

Zum Schluss habe ich noch ein paar tolle Urlaublektüren für euch:

Geniale Wundergeschichte auf brandneuem Blog: raisingfourwolves

Ultramegageniale spannende prophetische mutige Romane „Himmelskrieger“ und „Prophet der Könige“ von Daniel Leon. Reale und geistliche Erzählstränge wechseln sich ab. Politisch hochaktuell. Mit viel Israelliebe.

Und ein Erziehungsbuch der ganz besonders wertvollen Art von der tollen Monika Flach. Besonders die gemalten Bilder darinnen sind der Hammer und haben mein Denken über unsere Rolle als Eltern nochmal ganz neu fokussiert. Sehr zu empfehlen!

Das Königreich Gottes in Ehe und Familie

So….und nachdem Andi das gute Stück hier von Amerika aus freigegeben hat…hatte ich nochmal Zeit zum nachdenken und fragen, ob das schon alles für dieses Mal war, lautet die Antwort: Nein! Es geht mir nämlich wieder besser, seit wir aus dem Urlaub zurück sind, mein Mann auf Geschäftsreise ist und ich mir Zeit nehme und abends einfach nur dasitze und Zeit mit Jesus verbringe. Auf dem Sofa sitze und Lobpreis höre. Das ist besser und lebensspendender als jeglicher Schnulzenfilm (den ich vlt heut abend anschau:)

Jedenfalls gibts noch einen Kinderspruch, ein Erlebnis und eine Liste. Here we go:

Kind, das am wenigsten Gemüse mag: „Mama, ich hab so Hunger, dass ich sogar eine Gurke essen würde!“

Ein herzerfreuendes Erlebnis, dass wir hatten, als wir Schulsach einkaufen waren: Wir sahen ein junges Mädchen mit Krücken und ich wusste gleich, dass ich für sie beten solle/müsse/dürfe. In letzter Zeit hab ich oft gekniffen und bin vorbei gelaufen, als Jesus mir Leute gezeigt hatte…dieses Mal nicht! Wir fragten sie, was sie hat: Bänderriss, 2 Mal. Gerne dürfen wir für sie beten. Meine Mädels wollten nicht, nur im Stillen sagten sie mir später, sonst beobachteten sie die anderen Leute, die uns anschauten:) Voll ok. Ich achte da nicht mehr drauf und kniete mich nieder, legte die Hände auf ihren Fuß und dachte an die Gute-Nacht-Geschichte von gestern aus „Nicht wie bei Räubers“ (von Ursula Marc, megaobergeniale Empfehlung!) Da sagte der Königsohn zu Tom, dem Jungen, dass er einfach den Namen JESUS aussprechen solle und schon wurde seine Freundin Jenny geheilt. Dieser Name ist stärker als alles andere. Das tat ich dann auch! Das Mädchen mit den Krücken versuchte danach eine Runde zu laufen und tatsächlich waren ihre Schmerzen weniger, sie war ganz erstaunt. Vorher hätte es noch wie mit Reissnägeln unten reingestochen, das sei jetzt weg! Na hallelujah! Gleich nochmal gebetet, dass auch noch der letzte Rest weggeht. Sie lief die nächste Runde und war ganz aus dem Häuschen und strahlte! (Das fanden die Mädels dann wieder cool und erzählten es später gerne weiter 🙂 lesson learned – so trainieren wir die nächste Generation das Königreich Gottes auszubreiten- selber darin zu leben!) Wir ermutigten sie, im Gebet dranzubleiben und erzählten ihr von Jesus, der das für sie getan hatte! Das war so toll! Danke Jesus, du bist so stark und mächtig! Das motivierte mich sehr, jede Gelegenheit zu nutzen, den Namen JESUS auszusprechen und einzusetzen. Er verändert diese Welt.

Gleich danach erlebten wir nochmal eine Gebetserhöhrung. Linus hatte gebetet, dass wir Lausers auch noch mit ihnen zum Döner Laden gehen. Siehe da, Mama Lauser sagte „Ja“ und alle Schulsacheneinkäufer saßen voller Genuss beim Döner essen! Das ist Jesus!

Und jetzt ganz zum Schluss noch eine Liste, die Andi im Urlaub gestartet hat: Viel Spass beim Lesen! Ich liebe euch alle. Dare to be real. Sch… auf das, was die Leute denken. Let Freedom reign!

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