Der schwarze Sack

Ich wollte euch erzählen von unserem schwarzen Sack, dachte das wäre was ganz besonderes, bis mir heute eine Freundin meiner Tochter erzählte, dass sie so etwas wie einen blauen Sack hätten, in den alles eingeräumt wird, wenn es nicht von ihnen aufgeräumt wird! Ja, sapperlott!! Daumen hoch dazu!:) (Gruß an Sarah F., meine Heldin!)

Unser Sack ist jedenfalls schwarz, stammt noch aus USA und hat sich vermehrt. Hintergrund ist, dass Andi diese Taktik liebt. Er bittet seine Töchter an bestimmten Plätzen aufzuräumen, wenn sie dazu keinen Bock haben oder sich herumdrücken, bietet er ihnen freundlich an, für sie das Aufräumen später dann zu übernehmen, und alles in den schwarzen Sack zu packen und dann ab dafür…(es wird irgendwo versteckt, ich weiß nicht mal selber wo:) Die Erstgeborenen der Familie wissen schon, dass sie sich darauf verlassen können, die späteren testen das noch etwas. Jedenfalls machte mein Andi so in den letzten Monaten Abend für Abend seine Tour durch die Zimmer und füllte die Säcke. Es fiel keinem auf, niemand fragte jemals nach den weggeräumten Barbies, Puppen und so weiter… Bis der Spielfoto letztens vermisst wurde… Au, er könnte ja im schwarzen Sack sein…?? Jedenfalls lautet die Regel, wie man sich etwas aus dem Sack zurückholen kann, einmal ein Waschbecken zu putzen, dann darf man 2 Items sich rausnehmen. Super! Zwei Waschbecken wurden gleich am nächsten Tag gereinigt und das Spektakel begann. Andi holte voller Freude 3 prall gefüllte Säcke aus dem Keller und die Mädels machten große Augen und stimmten Geheule an, als sie entdeckten, was denn da alles so still und verborgen drin lag… Die verzweifelten Gesichter der Kinder möchte ich hier nicht öffentlich machen, dafür aber umso mehr, das zutiefst freudige und überschwänglich heitere Gesicht meines Mannes, dem diese Show so richtig Spass brachte! Es hatte sich gelohnt, es hatte sich endlich alles gelohnt!!!

Am nächsten Tag wurde unser Haus so blitzblank geputzt und alle möglichen anderen Aufgaben erledigt, voller Motivation und Vision, so viele Sachen wie möglich aus den Säcken „zurückzukaufen“. Genial!! Danke Andi für deine stetige und treue Persönlichkeit, die dir diesen Sieg ermöglicht hat!

Diese Persönlichkeit brachte mich doch jetzt auch in den Ferien das ein ums andere Mal wieder auf die Palme!! Wir sind echt unterschiedlich! Der eine steht im Urlaub um halb 6 (korrigiere: halb 7!) auf, um schon mal eine Fahrradtour zu machen und dann das Frühstück hinzurichten und alle frohgelaunt zu wecken, um danach den Tag so richtig auszunutzen und seine To-do Liste abzuarbeiten . Die Andere würde am liebsten morgens so lang es geht liegenbleiben, aber mit ihm nebendran und dann um 12e wieder eine Mittagspause halten, die gut 2 Stunden gehen könnte. Zwischendrin wöllte sie gemütlich auf dem Balkon in der Sonne liegen und lesen….

Da wir uns schon gut kennen, kennen wir das ja, und doch ist es jedes Mal neu ein AHA- Erlebnis. Wie zum Beispiel abends, als wir Wäsche sortierten:

Bleibt nur noch die Frage offen, welcher Wäschekorb von wem eingeräumt wurde…:)

Falls ihr auch Interesse dran habt, mehr über euch selber zu erfahren, wie ihr so tickt oder auch nicht, geht mal auf 16personalities.com und macht den Persönlichkeitstest dort. Stellt als Sprache Deutsch ein und nehmt euch 15 Minuten Zeit um ein paar Fragen so ehrlich wie es geht zu beantworten. Ihr werdet erstaunt von dem Ergebnis sein und schlauer als vorher, wie ihr so grundlegend gewoben und gemacht seid! Und falls euer Partner auch noch willens und lustig dazu ist, soll er das auch gleich noch machen, damit ihr euch noch viel besser kennenlernt und besser verstehen könnt, wie der andere so denkt. Absolute Empfehlung!!

Das andere Thema, das uns bewegt, ist der Garten:

„Mama, du kümmerst dich mehr um deine Rosen als um uns!“

„Mama, ich hab daußen eine Snecke desehen.“ Grinst mich an. „Die tönnen wir taputt machen“

Auf dem Klo. „Is hab ein doßer Stindi demacht. Der sieht aus wie eine Snecke. Jetzt ist er runtergefloppt.“

Beim gemeinsamen Abendmahl am Esstisch: „Christi Blut für dich gegossen.“

Und bei der Essensvorbereitung vom Lachs , sagt eine Tochter: „Segne diesen Fisch. Danke, dass er für uns gestorben ist.“

Oh wie schön ist das Landleben!!

Sonst waren unsere Ferien wirklich schön, hier auf dem Bauernhof von Andis Patenonkel, bei dem die Mädels einen riesen Spaß hatten, den Kühen ihr Essen rumzuschmeißen! Danke Thomas, dass du es ihnen erlaubt hast!

Ein Highlight für mich war der GROW Abend in Bad Liebenzell, bei dem ich dabei sein durfte, als Interviewgast. Ein Abend für die Studentinnen, die dort Theologie und allerhand anderes studieren. Es war ein berührender Abend. Jesus hat uns alle berührt und wir durften unsere Herzen miteinander verbinden und näher zu ihm hin strecken. So viel von seiner Gegenwart war da, so viel Gebet füreinander und so gute, ehrliche Gespräche. Ich bin so dankbar und fasziniert zu erleben, wie er das macht. So einfach und so echt und so schön! Danke Herr Jesus! Du bist so gut! Alle Ehre dir! Ich hab mich im Vorfeld so ungeistlich gefühlt, gestresst von den Ferien, unvorbereitet, nicht treu im Bibellesen und Gebet und der Beziehung mit ihm. Aber er ist treu und es kommt nicht auf meine Gefühle an. Amen.

Ein paar der hübschen Töchter Gottes!

Freu mich schon und bin gespannt, was alles so rauskommt und Jesus vorhat am Samstag beim Tag der offenen Tür beim SCM-Verlag. Auch da bin ich zum Interview eingeladen und mir bleibt als Vorbereitung zu beten, dass der heilige Geist so herzlich willkommen und so sehr gebraucht wird und das Jesus das sagt, was er möchte und das tut, was er will. Also das Beste, was ich überhaupt tun kann.

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