Girls wanna have fun

“Mama, wir haben uns echt ein tolles Baby gekauft” sagt Kayla mir im Bad.

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Tiana in Florida

Ja, das haben wir, sogar ganz ohne Geld. Tiana ist echt wunderbar. Total entspannt und zufrieden. Trinkt gut, schläft gut, lacht jeden an, der vor ihr Gesicht kommt und liebt es ihre Schwestern um sich zu haben. Abends hat sie manchmal ein paar Schreiminuten, aber das können wir gut gemeinsam meistern, weil es sonst echt super läuft.

Beim Essen mit Freunden sagt Kayla laut am Tisch: „Der Leon hat echt eine komische Scheide…“(Sie waren davor auf dem Klo) Allgemeines Luftanhalten:) Andi und ich grinsen uns an und versuchen ganz normal zu reagieren, so wie wir mit diesem Thema umgehen möchten. Ist natürlich spannend, wenn auch noch andere zuhören. Ich frage sie, ob Jungs denn eine Scheide haben. Ja, meint sie. 🙂

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Kayla in Florida

Ok, alles klar, Andi und ich erklären einmal mehr, dass Mädchen und Frauen eine Scheide haben und Jungs und Männer nicht. Was haben sie denn dann? Ahh, genau, einen Penis. Kaylas abschließender Kommentar: „ Aber er hat nur einen ganz Kleinen“:) Sehr richtig, weil kleine Leute kleine Körperteile haben und große Große! Tischthema erfolgreich beendet. Ein paar Tage später bin ich mit Carlotta draussen und sie beweist mir, dass sie sehr gut zuhört, was wir alles so reden. Eine Frau läuft an uns vorbei, sie sagt: „Mann.“ „Nein, dass ist eine Frau“ erkläre ich ihr. „Wrau, Seide“(Frau, Scheide) meint sie. Riiichtig, ganz gut, dass Carlotta noch nicht alles auf Englisch sagen kann:)

Dafür kann sie total viele Sachen auf Deutsch sagen, sie wiederholt einfach alles, was wir ihr vorsagen. Sie hat eine tolle Aussprache und kann „G“ besser sagen, wie eine ihrer großen Schwestern! Ihre Lieblingswörter sind so lustig: „Robusin“ für Hubschrauber und Flugzeug, „Selbler“ für selber machen beim Zähne putzen, sonst kann sie viele Sachen schon fast ganz richtig sagen und auch bei Liedern mitsingen.

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Carlotta in Florida

Vor allem von ihren TV Hits, „Jonalu“, „Pippi“, „Dadt“(Helden der Stadt). Im Auto bestimmt sie lautstark, was sie hören will. Wenn nicht eins von ihren Lieblingsliedern kommt, schreit sie laut „Nein, nein“. Das Organ haben bis jetzt alle Mädels von ihrer Mama geerbt. Wenigstens etwas. Sonst höre ich immer nur:“ She looks like her daddy“. Gut, dass er so gut aussieht:)  Ist schon lustig, dass ich jetzt Mama von vier Mädels bin und bis jetzt keine genauso aussieht wie ich. Kann ja noch kommen…und vielleicht auch echt gut, weil Jede ja einzigartig ist, innen und außen. Vielleicht ist das eine Erinnerung von Jesus an mich, das auch nicht zu vergessen…

Magali probiert ihren Goldstift aus:“ Da müsste Gold kommen, kommt aber keins.“ Kayla: „ Vielleicht ist da keine Batterie drin.“ Im Kindergarten stehen in nächster Zeit gleich drei Weihnachtsfeiern an und die Kids werden vorsingen und Verse vorsagen. Magali lernt kräftig auswendig und hat ihren Spass am Singen.

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Magali mit Onkel Micha in Florida

Sie hat als Erste in ihrer Gruppe 10 Affenpunkte auf ihrer Banane gesammelt und durfte sich was aus der Schatztruhe raussuchen. Die Punkte bekommt man, wenn man was Gutes macht, ohne dass die Erzieherinnen was gesagt haben. Das wundert mich nicht, weil sie wirklich ein sozial sehr kompetentes Mädchen ist und ich als ihre Mama will ganz rational sagen, dass sie einfach die Allerbeste in ihrer Gruppe ist:)

Im Macy´s. Wir haben die Oma verloren und laufen überall rum und finden sie nicht mehr. Carlotta ist voll müde und heult nur, Mama ist sehr gestresst, Kayla macht super mit, Tiana schläft im Kinderwagen. Wir beten, dass wir sie finden und Jesus uns zeigt, wo sie ist. Ich frage Kayla, ob Jesus ihr was gesagt hat. Sie sagt ja. „Super, was sagt er?“ „Dass wir keine Angst haben müssen“ ist ihre Antwort. Wow, was für eine gute Nachricht, ich entspanne mich sofort. Sie hat so Recht, ich muss keine Angst haben, Jesus hat alles im Griff. Voll cool, dass Kayla so Gottes Stimme hört und danke Jesus für diese Wahrheit, die in jede Situation reinpasst und die du uns immer sagen möchtest. Wunderbar, wenn wir uns Zeit nehmen dich zu fragen und auch ruhig sein können, die Antwort zu hören. Werdet wie die Kinder….Wir finden Oma Magdalena dann auch gleich vor dem Laden, gott sei Dank.

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Magdalena in Florida

Unsere Zeit mit Magdalena geht nun auch dem Ende zu, am Sonntag ist Abflug. Wir wurden köstlich versorgt, jeden Tag so leckeres liebevolles Essen und sogar an Thanksgiving einen Truthahn! Yummy!! Die Mädels waren mit Freude beim Plätzchen backen dabei, am liebsten natürlich beim Teig essen. Ausstecherle, Lebkuchen, Kokosmakronen und Vanillekipferl dürfen wir jetzt geniessen. Danke Magdalena! Salzteigfiguren und Mobile wurden gebastelt, Fahrradausflüge gemacht, Shoppingtouren unternommen, alles, was das Mädels- und Frauenherz begehrt. In Florida wagten sich Oma samt Enkelinnen und hübschem Sohn jeden Tag mehrmals in die kühlen Fluten des Golf von Mexiko (21 Grad Celsius).

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Tolle Bredle, hübsche Frau!

Magali und ihre Oma liebten es, auf Muschelsuche im und am Wasser zu gehen. Kayla liebte es mit ihrer Oma Pudding zu kochen, „brauner und weisser“. Carlotta war sehr gerne mit ihrer Oma auf Spielplätzen aller Art und am liebsten auf der Schaukel, auch bei uns auf dem Balkon. Ausserdem schauten sie gerne und mit Begeisterung alle „Robusin“ am Himmel an. Andi genoss das leckere Essen „wie bei Muttern“ und ich lerne sehr viel von meiner Schwiegermama. Sie ist so eine interessante Frau und hat viel erlebt und zu sagen. Ich habe mir zwei Seiten aufgeschrieben, mit den Dingen, die ich von ihr lernen möchte und den Lebensweisheiten und Erkenntnissen, die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt hat und sammeln musste. Ich kann nur Danke sagen, für die Ehrlichkeit Leben zu teilen und staunen darüber, wie man Jesus in ihrem Leben am Werk sieht. Natürlich blieb in 4 Wochen auch das Heimweh nicht aus, deshalb freuen wir uns nun mit ihr, wenn sie wieder heim zum lieben Ehemann und ins schöne Haiterbach kehrt.

Ich hab in einer Andacht gehört, dass wir als Gesellschaft heute denken, dass wir so die schlauste Genereration sind, die es je gegeben hat, mit unserer Technik und Internet und Smartphones und so weiter. Wir haben die Ahnung und sind voll schlau, die absoluten Checker auf allen Gebieten und die Leute damals, die älteren Generationen, die das alles noch nicht kannten, sind dumm und unwissend und können nicht mitreden. Das stimmt vielleicht ein kleines bisschen, wenn man nur den technischen Fortschritt anschaut, aber sonst stimmt das überhaupt nicht. Wenn man nämlich das Gebiet der zwischenmenschlichen Beziehungen anschaut, ist es ganz egal, zu welcher Zeit man gelebt hat, früher oder heute. Wie Menschen miteinander klarkommen, wie man Freundschaft lebt, wie Familie entstehen und bestehen kann, wie man eine tolle Ehe haben kann, wie man gut miteinander reden kann oder wie man durch schwierige Zeiten kommt, das alles war schon immer aktuell und ist es auch heute noch. Wir können so viel von älteren Generationen lernen, von ihren Siegen und Niederlagen profitieren. Manches werden wir Gott sei Dank nie erleben müssen und manches liegt noch vor uns, dass wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können. Notwendig ist, dass wir uns aufmachen echt und ehrlich zu sein und nachzufragen, zuzuhören und unser Denken abzulegen, dass wir der Weisheit letzter Schluss sind. (Was für ein Satz!)

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Sehr mutige Wasserratten

A.Lauser macht sich wunderbar als Nikolaus und versteckte seinem angetrautem Weibe eine anziehende Überraschung im Stiefel. Andi ist echt mutig und schenkt mir immer wieder was zum Anziehen, obwohl dies schon manches Mal zu einigen Spannungen führte, da ich mit der Wahl des T-Shirt Musters oder der allgemeinen Erscheinung des Klamottenstücks oder auch der Größe („Oh mann, S ist mir schon lang zu klein“) nicht ganz so glücklich war. Aber er ist einfach stark und mutig und kämpft um seine Prinzessin und ich freue mich darüber, weil ich Überraschungen liebe. Er hatte leider kein Anglerglück in Florida, obwohl er es jeden Tag versuchte. Stattdessen schnorchelte er gern im Meer herum und abends dann ab in den Hot Tub. Er musste beim Boccia manch eine Niederlage gegen einen wirklich starken Gegner einstecken.

Wir sind in der Family!!! So aufregend ist das Gefühl, einen Bericht für eine echte Zeitschrift geschrieben zu haben. Ich bin echt geehrt, das erleben zu dürfen und freue mich sehr, wenn ich die Family aus unserem Briefkasten hier ziehen werde und natürlich gleich meinen Artikel aufschlagen werde…. Ich fühle mich wie ein berühmter Star und bin gespannt, wie meine schriftstellerische Karriere weitergeht.:) Family ist eine supertolle Zeitschrift für Paare und Familien vom SCM Bundes-Verlag und ich kann sie nur heiß empfehlen. Kriegt man im Internet unter www.family.de oder in christlichen Buchläden. Sehr gut auch als Geschenk zu Weihnachten geeignet…

Perfekte Überleitung… das Weihnachtsfieber ist ausgebrochen. Nur noch Weihnachtslieder im Radio, rauf und runter, Deko in Massen, Spielzeug in Massen, Süssigkeiten und Leckereien in Massen, Beleuchtung im Überfluss (von Energie sparen ist hier nie die Rede) und Treffen mit Santa Claus finden fast überall statt…..aber wise men still seek HIM. Weise Menschen suchen IHN immer noch. Nicht dass die Weisen das Kind in der Krippe immernoch suchen, die haben es ja damals gefunden, dank dem Stern, aber die Menschen heute, die weise sind, suchen hinter dem ganzen Gedöns, immer noch den Einen, den wir feiern und der alles bedeutet. His name is Jesus.

Impressionen von unserer abendlichen Beleuchtungsschaufahrt:

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Extra Weihnachtsausstellung an der Strasse

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