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Ich hab so viele Sachen auf meinem Notizblock, die es zu erzählen gibt, weiß gar nicht wo anfangen.

Gestern nacht hat es ganz arg geregnet und es gab Wetterleuchten. Kayla hatte total Angst, dass es gleich blitzt und donnert und schlief dann bei uns im Bett. Heute sagte sie: „ Wenn es blitzt und Omi und Opi da sind, kommen sie bestimmt auch an euer Bett und haben Angst und wollen rein und ihr sagt dann, dass es keinen Platz hat!“

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Andis Oma ist gestorben und wir reden manchmal über Sterben und Tod. Kayla und Carlotta haben seit einiger Zeit so kleine rote Hübbele auf der Haut. Aktuell hat Carlotta noch in einen Ameisenhaufen reingefasst, so dass ihre Hand ganz schwarz war. Reingetreten ist sie auch noch:(  Am nächsten Morgen sind auf ihrer Haut davon so Eiterpickelchen entstanden. Kayla entdeckt sie und zeigt sie mir. Ihr Kommentar:“ Ich glaub wir sterben bald!!“

Wir erleben eine total coole Gebetserhörung. Wir haben eine Garage, als Abstellmöglichkeit für unsere Fahrräder, Kisten, Tannenbaum und diverses. Damals als wir eine mieten wollten, war nur noch eine weiter weg von unserem Haus frei. Da haben wir die genommen und sind halt immer ein Stück gelaufen.Vor einiger Zeit haben wir angefangen zu beten, dass irgendwann eine näher an unserer Wohnung frei wird, genauer gesagt, genau darunter. 7 A,B, oder C. Andi fragte mehrmals bei unserer Verwaltung an, doch immer waren alle vermietet. Jetzt wurde doch tatsächlich Garage 7B ausgeräumt und wir konnten heute abend unsere ganzen Sachen umziehen !! Hallelujah, danke Jesus. Er kommt nie zu früh und nie zu spät. Das ist sein Charakter. Immer genau on time. Bevor unsere Gäste und das neue Baby kommen!! Wir freuen uns riesig. Er ist echt wunderbar unser Gott, er kümmert sich so gut um die allerkleinsten Sachen. Er freut sich so sehr über unser Vertrauen, wenn wir sie ihm hinlegen und wird uns nicht enttäuschen. Auf ihn können wir uns immer verlassen. Er ist unsere Burg und unsere Festung und unser Heil. Er steht fest und hat alles in seiner Hand.

20160730_094814Gut, dass ich ihm alles anvertrauen kann, auch meine Kinder. Letzte Woche war ich mit den drei Mädels am Pool und saß am Rand vom Becken, mit dem einen Auge einen Blick auf die zwei großen Mädels, die im Tiefen reingesprungen sind und immer wieder an der Leiter hochgeklettert sind und mit dem anderen Auge auf Carlotta, die an unserem Platz auf einen Stuhl geklettert war. Als ich merkte, dass Kayla leichte Schwierigkeiten hatte, sich über Wasser zu halten und Luft zu holen, schwamm ich natürlich gleich zu ihr rüber um sie zu retten. Sie hatte es doch noch an den Rand geschafft, war aber ein bisschen geschockt. Als ich sie dann tröstete, sah ich, dass eine Frau und ein Junge aus dem Wasser rannten, zu unserem Platz hin, an dem Carlotta, natürlich genau in diesen Momenten, auf den Tisch geklettert war. Sie wäre nicht heruntergefallen und daheim macht sie das grad auch immer, also ich hätte kein Problem gehabt, wohl aber die stets besorgten amerikanischen Mitbürger. Ich bedankte mich freundlich, obwohl ich mir schon sehr beobachtet vorkam und natürlich auch etwas unfähig gut für alle meine Kinder zu sorgen. Aber diese Gedanken flitzten mir nur ganz kurz durch den Kopf, weil ich weiß, dass ich mit all meiner Kraft, so gut ich kann, für meine Mädels sorge und dann fiel mir auch auf, dass es ja eigentlich ganz gut ist, mehrere Mitaufpasser zu haben, die da und aktiv sind.

Wir laufen vom Pool heim. Kayla sagt zu mir: „ Ich finde dich hübs. Ich würde dich gleich verheiraten.“ (Ich denke sie wollte mich heiraten, weil sie glaub nicht weiß, was verheiraten bedeutet.)

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In Kurt´s Bistro. Kurt stammt aus Stuttgart.

Aber ich bin ja schon total vergeben und zwar an den Besten aller Ehemänner. Der hebt mir am Freitag abend einfach so ein Papier hin, sagt mir „Ich liebe dich“ und schenkt es mir. Ein Starbucksgutschein, mit dem ich gefühlt forever einfach dahin fahren kann und mir ein leckeres überteuertes Kaffeegetränk abholen kann. Juhuuuuu!!! Ich habe mich sehr gefreut!!

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Wir waren jetzt schon manchmal in der Mall of Georgia, ein großes Einkaufszentrum, weil wir dort was kaufen mussten. Die Mädels freuen sich darauf immer schon sehr, weil es dort Rolltreppen gibt. Wir kaufen also was ein und dann gehen wir an ein Ende der Mall, wo nicht so viel los ist, stellen den Kinderwagen ab und fahren locker mal eine Viertelstunde Rolltreppe hoch und runter. Die Mädels lieben das!! Viele Leute kucken erstaunt, aber eine Mama hat es auf den Punkt getroffen: „Its the little things“. Es sind die kleinen Dinge.

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Ohne Schnulli, mit Geschrei so eingeschlafen.(Später hab ich gemerkt, dass ihre Beine eingeklemmt waren und sie nicht mehr rauskam. Ohoh.)

Am Sonntag bietet unsere Gemeinde eine “Baby Dedication“ für alle Kinder unter 2 Jahren an, das heisst übersetzt „Baby Widmung“. Da geht es darum, dass die Eltern ihre Kinder Gott widmen, wie Hanna damals ihren Sohn Samuel. Also dass man als Eltern sagt, dass das Kind Gott gehören soll. Dort wird dann auf der Bühne für die Eltern und das Kind gebetet. Da unsere Kids eh Gott gehören und wir das im privaten auch schon immer beten, dachten wir, dass wir die Gelegenheit nutzen um das für Carlotta öffentlich zu machen.(Weil sie die einzige unter 2 ist) Da wollte Magali dann auch. So sieht es jetzt so aus, dass am Sonntag alle unsere 3 Mädels gededicated werden. Voll cool, dass wir sogar noch ein bisschen Familie dabei haben werden, weil Theresa am Samstag kommt und Micha noch da ist. Wir sind gespannt! Magali sagte dann, dass sie aber auch noch mit Wasser getauft werden will. Das ist dann dort der nächste Step. Da gibt’s einmal im Quartal die Möglichkeit sich taufen zu lassen. Aber jetzt erstmal der erste Schritt und dann schauen wir weiter…

IMG_3757Kayla ist die absolute Puzzlequeen, sie liebt es und kann sich super eine Zeit lang ganz alleine damit beschäftigen. Magali malt am liebsten alles in einer Farbe an. Carlotta redet fleissig, meistens „haba“(haben), allo, o no (oh nein) und „under“ (runter), wenn sie mal wieder irgendwo hochgeklettert ist und nicht mehr runterkommt. Wir versuchen ihr den Schnulli abzugewöhnen und Potty anzutrainieren, was beides mit mässigem bis keinem Erfolg gekrönt ist:) Faulheit der Eltern, Bequemlichkeit und Geschrei sind der Grund hierfür:)

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Beim Fussballspiel. Das Stadion wurde später noch voller. 55.000 Leute passen rein.

Andi freut sich auf sein Teamevent am Freitag, sie gehen zum Rafting und ich bin fleissig am Schreiben, weil ich doch tatsächlich einen Artikel für meine Lieblingszeitschrift Family (www.family.de) schreiben darf!! Wow! Voll die Ehre. Jetzt muss er nur noch feingeschliffen werden und wird dann hier natürlich voller Stolz verlinkt!

 

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