Ups and Downs

Unser Urlaub war sooo wunderschön und echt traumhaft!! Jesus hat uns so beschenkt, unglaublich. Die Wettervorhersage war schlecht: Jeden Tag Wolken und Gewitter! Ich sagte zu Jesus, dass ich mir das absolut nicht vorstellen kann, wie so ein Urlaub aussehen sollte, direkt am Meer und dann schlechtes Wetter…aber mein Mann sagte mir, dass wir es einfach abgeben, Jesus wisse schon das beste Wetter für uns. Also hab ich das versucht und auch Argumente gefunden, dass zB. ja für die Kleinen immer pralle Sonne gar nicht gut wäre und ich ja eh nicht nur den ganzen Tag rumliegen und Bücher lesen kann (so wie früher ohne Kinder). Und er hat es soo wunderbar gemacht. Typisch!  Jeder Tag war wunderschön, total warm, mal Wind, mal keiner,fast immer Sonne außer an einem Tag und der war in der Mitte und perfekt um einkaufen zu gehen, Sonnenbrand zu kühlen und Fische zu fangen und essen. Wunderbar!!

Wir hatten die Fahrräder dabei und sind jeden Tag mit Sack und Pack in „unseren“ State Park gefahren, wo wir Alligatoren, Rehe, Delfine und Rochen sehen konnten. Die Delfine schwammen oft an unserem Strand dort herum. Andi konnte so nah bei ihnen tauchen, dass er ihre Laute gehört hat. Neben mir haben einmal zwei Delfine mit einem Fisch „gespielt“. Einfach hammer!

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„You are a cute group“ hat einer zu uns gesagt.

Andi war öfter angeln und seine großen Mädels waren voll dabei und begleiteten ihn treu. Zwei Fische hat er uns dann gefangen und sehr lecker zubereitet. Einmal schwamm ein Hammerhai am Angelsteg nicht wirklich weit vom Strand entfernt bei ihnen herum. (Danach wollten die Mädels nicht mehr so gerne im Meer baden…:))

Die Mädels haben ganz super im Sand gespielt oder sind in den Wellchen herumgehüpft.Magali hat mit Leidenschaft Muscheln gesammelt und Kayla hat sich am liebsten im warmen weißen Sand paniert. Carlotta war es oft ein bisschen zu viel, zu heiss, zu laut, zu viel draussen und sie hat herumgequängelt und sie wollte abgelenkt und beschäftigt werden. Gott sei Dank gab es Möwen, Düsenflieger und Andi, mit dem ich mich immer wieder abgewechselt habe. Nachts waren alle drei so müde, dass sie so wunderbar die ganze Nacht geschlafen haben, das war der Hit. Wir standen morgens so um 7e auf und waren super erholt!! Wow!!! Danke Jesus!

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Andi mit seinen Freunden

Und wir konnten sogar einen Abend nur zu zweit fortgehen, weil Micha, Andis Bruder uns übers Wochenende besucht hat und dann da war. Wunderbar! Es ist so schön, wenn man immer mal wieder nur Zeit für sich als Ehepaar hat und einfach weg kann. Das ist jedes Mal ein bisschen wie Kurzurlaub finde ich. Und ich habs heut erst wieder von einer älteren Mama gehört:“Die Kinder werden so schnell groß…“ Schwuppdiwupp sind sie volljährig und ziehen aus und was bleibt sind die zwei Alten:). (Die sich masterplanmäßig hoffentlich noch ganz gut leiden können) Deshalb investiert in eure Ehen was geht!!

Wenn der Urlaub so toll ist, ist das Loch danach umso tiefer. Magali war besonders traurig, als wir heimgehen mussten und ich dann am ersten Alltagstag auch. Gott sei Dank hatte Andi davor noch ein paar Urlaubstage und wir konnten seinen 32ten Geburtstag schön feiern. Erst ein tolles Geburtstagsfrühstück und dann am Pool eine Grillparty mit Andis Kollegen und Freunden. Es war echt schön. Ich und die Mädels haben sogar seinen Lieblingskuchen gebacken!! Mit Hilfe meiner Mamas ist er echt super gelungen! Ich war total begeistert.Magalis Kommentar: „Der Kuchen schmeckt echt lecker, aber nicht zu stolz werden, Mama!“

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Freunde und Kollegen

Dann kam nach einem Ausflug an die Wasserfälle der Alltag wieder und das schwülheiße Georgiawetter. Es ist jetzt richtig dämpfig und wenn die Sonne da ist krass heiß! Man kann nachmittags mit den Mädels eigentlich nix richtig machen als irgendwo drin sein oder an Pool. Also an Pool:)  Magali taucht und übt so fleissig schwimmen und Kayla hüpft rein mit ihren Schwimmflügele und ohne und Carlotta will –auch mit oder ohne Schwimmflügele-  bei ihrer Mama sein. Das heisst ich bin immer in Action, meistens im Wasser und ziehe die Kinder wieder hoch, wenn sie mal wieder einsinken:) Wenn ihnen dann langweilig wird, kommt meine absolute Aufregfrage: „Mama, haben wir was zum Essen dabei? Mama, krieg ich was Süßes? Mama, ich hab soo Hunger. Mama, ich will was essen.“ Einfach nur aus Langeweile. Ganz egal wie lang die letzte Mahlzeit her ist natürlich. Und ist ja auch ganz normal für Kinder. Aber mich regt es trotzdem irgendwie tierisch auf. Immer muss ich so viel vorbereiten, alle Spielsachen, Badesachen, Essenssachen, Trinksachen, Handtücher, Pampers, Eincremen unter Protest und so weiter. Dann gehen wir wo hin, dann ist ihnen langweilig und sie maulen herum. Dann ist es zusätzlich noch so heiß und alles kocht hoch!!! So fühlte es sich im Nachurlaubsloch an und ich war richtig fertig. Meine Gedanken bestanden aus Selbstmitleid, Selbstmitleid, Selbstmitleid. „Warum ist der Urlaub schon vorbei, warum hab ich hier keine grosse Terrasse oder Garten,warum streiten und schreien die Mädels sich so an, warum läuft Carlotta immer jaulend hinter mir her, warum hab ich meine Freundinnen nicht hier, wie soll das bloss alles mit 4 Kindern funktionieren….???“ Nach 2 Tagen versuchte ich dann Andi die Schuld an meiner miesen Laune in die Schuhe zu schieben, was ja eine beliebte und naheliegende Taktik ist. 🙂 Aber er blieb stark und ruhig wie ein Fels, was total super ist.

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Der wunderbare Apfelkuchen

So erkannte ich dann am nächsten Morgen auf dem Klo, dass ich selber grad lauter Lügen glaubte (Alles ist so schwierig und anstrengend, ich schaffe es nicht mehr, ich will einfach soo traurig sein, ich bin so schlecht, ich bin keine 1er Mama…) und es mir deshalb auch nicht gut ging. Ich sagte mir laut vor, dass es jetzt ein Ende hat und dass ich die Wahrheit glauben werde: Jesus kümmert sich um mich. Jeden Tag, das hat er versprochen. Er schenkt mir alles, was ich brauche. Er versorgt mich. Ich werde es schaffen, weil er da ist, weil er meine Kraft ist. Auch wenn sich alles nicht so anfühlt. Er ist der Gleiche. Er kann alles. Er hat alles. Er ist gut und hat die besten Pläne. Er weiß alles. Er ist immer da. Ich will dankbar sein und mich freuen. Weil das eine Entscheidung ist und weil ich ihm vertrauen kann. Von da an ging es wieder bergauf. Gott sei Dank!!

Und übrigens: Es reicht, wenn wir als Eltern 3+ sind, es gibt keine 1er Eltern!!

 

„Kayla, ich kann mir gut vorstellen, dass du mal in einem Film mitspielst!!“

Kayla: „In welchem Film? Im Tesafilm?“

Ein Gedanke zu “Ups and Downs

  1. was für eine colle Mammi,
    liebe Grüsse die Bulicher
    Frank & Claudi

    herzlichen Dank für die tolle Berichte und Bilder,
    Sarah du bist Toll und stark,
    grossen Respekt von uns!!!

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