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Run to the father

Wäre ich etwas organisierter, könnte ich sogar meine Beiträge in Kategorien einteilen, zB. Ehe, Erziehung, Alltagsorganisation (haha), geistliches Leben oder solche Sachen. Das wäre wirklich eine Sach und sehr hilfreich… leider bin ich nicht etwas organisierter. 🙂 Zumindest grade noch nicht. So schreibe ich weiter wie immer einfach lustig drauflos…

Ich bin offiziell keine Kleinkindmama mehr…….. Unsere jüngste wahrliche Prinzessin wurde 3 Jahre alt!! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht!

Liebe Kleinkindmamas, geniesst eure Jahre mit Baby so sehr und mit allen Vorzügen und Unannehmlichkeiten. Später erinnert man sich fast nur noch an die guten Tage, dieser besonderen ersten Zeit. Lasst auch für euch selber diese wenigen Jahre zu einer Zeit werden, wo ihr euch Zeit nehmt, einfach zu sein, das Leben gemeinsam mit den Babys zu entschleunigen und einfach zu geniessen (wenn man mal Zeit dafür findet.) Dieser wertvolle Schatz wird für immer in euren und den Herzen eurer Kinder verankert bleiben und so eine geniale Grundlage für ihr Leben und eure weitere Beziehung leben. Ich bereue keinen einzigen Tag, den ich investiert habe in das Daheimsein bei meinen Töchtern. Keinen einzigen und ich kenne sehr gut die Tage, die echt nervig und mega anstrengend sind und man sich nur danach sehnt, einsam am Strand zu liegen und sich in der Sonne zu bräunen… Die Zeit, wenn ein Baby zur Welt kommt ist so eine wundervolle Zeit, eine Zeit voller Wunder.

Ich wünsche jedem Papa und jeder Mama von Herzen, sich Zeit für diese Zeit zu nehmen und sie ganz bewusst zu erleben und zu gestalten. So ein Privileg, wer das erleben darf. Diese Zeit kommt nie wieder im Leben. Einfach auch Zeit zu haben, für sich selber, dann und wann, wenn sich eine Möglichkeit bietet: Ein Schläfchen tagsüber, Bücher lesen, Predigten anhören, Lobpreis laufen zu lassen, 24/7, zu beten, den Kopf frei zu haben, sich ganz neu auszurichten in seinem Leben: „Wie möchte ich leben? Was ist mir wirklich wichtig?“ und auch Gott ganz neu kennenlernen.

Ich bin so dankbar, dass ich diese Zeit erleben darf und durfte. Ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen. Eine geschenkte Zeit für uns Mamas und das beste Lebensfundament für unsere Kinder.

„Da darfs du nich rein, da is unser Kissenberg“

„Jetzt ist sie ja 3, wann kommt sie denn in den Kindergarten?“

Niemand muss sein Kind 4 Wochen vor seinem dritten Geburtstag im Kindi anmelden. Es gibt nicht mal Kindergartenpflicht!!! Welche Freiheit. Früher gingen die Kids erst ab dem 4ten Geburtstag dorthin. Du als Mama kennst dein Kind am Besten. Das ist die Wahrheit. Keine Erzieherin oder Lehrer wird es je so kennen, wie du es kennst. Du darfst sie in dein Team aufnehmen, um das Beste für dein Kind zu erzielen. Arbeite mit ihnen zusammen und höre sie an und nimm das Beste über sie an. Sei ein „Matchmaker“ für deine Kinder. Auf Deutsch: Trage dazu bei, dass dein Kind eine gute Beziehung, ein gutes „Match“, zu seinen Erziehern und später Lehrern aufbauen kann. Rede gutes über den Kindergarten, die Schule und die Lehrer und Erzieher. Weil, wenn du schon schlecht darüber redest, wie wird dein Kind darüber denken (und sich dann verhalten)? Gib deine Sorgen und Ängste bei Jesus ab und bete was das Zeug hält. Sei freundlich zu den Lehrerinnen, ermutige und wertschätze sie. Stelle soweit es an dir liegt eine gute Verbindung und ersten Eindruck her.

Und, um wieder zum Thema zurückzukehren, melde dein Kind so spät im Kindi an, wann du willst und es gut für euch ist… Aber dann zieh es durch. Dein Kind merkt sofort, wenn du unsicher bist und es nicht loslassen willst. Zeig ihm mit allem, was möglich ist, dass es in guten Händen und an einem sicheren Platz ist. Mit Worten und auch ohne. Ich erzähle meiner Tochter, dass ihr Platz genau in ihrer Sonnenscheingruppe ist, wir beten (auch mal gemeinsam) für die Erzieherinnen und Kinder. Sie bringt dort ihr Licht hinein und Jesus benutzt sie genau da. Er ist dort mit in der Gruppe und sie darf sich auf seinen Schoß setzen. Wir besprechen unsere Verabschiedungsstrategie gemeinsam und den Erziehern und ich versuche mich dann auch daran zu halten. Soviel mal zum Kindergarten…

„Mama, in der Schule betet man ja nie! Da isst man einfach los!“ Erstaunt und ziemlich erfreut kam diese Feststellung von meiner Erstklässlerin:)

„Mama, ich hab`s genau beobachtet, die hat Hexe gespielt!“

Das sind ja noch die Anfangsthematiken der Entdeckung dieser Welt, die so anders ist, als unsere kleine Welt hier zuhause. Beziehungsweise nicht nur unsere kleine Welt hier zuhause, sondern dem Reich Gottes überall auf dieser Welt. Nicht, dass ich das schon so ganz in allem verstanden und gecheckt habe, aber eins weiß ich: Es ist so ganz anders. Im Königreich Gottes gibt es richtig und falsch, gibt es Freude und Freiheit in Fülle und man lebt nicht, um es den anderen Leuten recht zu machen, sondern man lebt für den König. Das sind nur einige wenige Beschreibungen, da gibt es noch sooo viele mehr, aber ich muss meine megalange Predigtreihe von Kingdom Impact über das Königreich Gottes noch weiterhören, dann kann ich euch mehr berichten. Total weltbildverändernd und sehr stark!

Was ich jedenfalls ganz stark bemerke, ist, dass ich den Mund aufmachen muss! Ich liebe es, wenn mich die Menschen lieben. Ich liebe es so sehr. Aber es ist mir wichtiger, was Gott über mich denkt, als was Menschen denken. Ich lebe unter seinem Blick. Leider vergesse ich das doch oft schnell wieder, weil ich ihn nicht sehr oft sehe. Und die anderen Leute umso öfter. Ich brauche Zeit mit ihm, um mich darauf zu konzentrieren, um was es wirklich geht, was denn wirklich gut für mich und andere ist und was Jesus denn zu mir sagt und wo er mich haben will. Was ER tun möchte und welche Rolle ich dabei spielen darf.

Etwas genervt: „Mama, das musst du mir nicht extra draufschreiben, das weiß ich doch!!“

Unsere Welt ist so durchdrungen mit allen möglichen Sachen, die uns und unseren Kindern nicht gut tun.

Dinge, die mir so über den Weg laufen: Homöopathie, Yoga, Halloween und noch so vieles mehr… Es lohnt sich zu schauen, welchen Ursprung sie haben und in welchen Einflussbereich ich mit mit ihnen begebe.

Unser aktuellstes wohl Mädchenthema: Hexen sind nicht harmlos und süß. Manch einer mag sich das noch nie überlegt haben, aber Hexen gibt es auch in Wirklichkeit. Leute, die den teufel in ihr Leben einladen und seine Kraft benutzen, um in die Zukunft zu schauen, Vorhersagen zu treffen oder irgendwelche Dinge zu tun. Das funktioniert. Weil es eben diese Macht auf dieser Welt auch gibt. Alle „Feste“ oder Anlässe, die mit Angst und Grusel und furchterregenden Gestalten spielen, mögen von der Welt als lustig und harmlos abgetan werden, sind sie aber in Wirklichkeit überhaupt nicht. Man öffnet damit in seinem Leben genau diesen Dingen die Tür. Angst und Furcht. Diese beiden Dinge sind das, was uns am Allermeisten unserer Freiheit beraubt. In den Gedanken und im Leben. So mega viel Angst steckt in uns allen drin… Um unser Leben, das unserer Kinder, unsere Sicherheit, unser Wohlergehen, unser Besitz, unsere Gesundheit und so weiter…

Und dann setzen wir unsere Kinder diesem Einfluss aus. Kinder sind ganz besonders verwundbar von außen und innen. Wer schon erleben musste, wenn sein Kind träumt und darin schreckliche Sachen erlebt oder verarbeitet, der kann bestätigen, dass das überhaupt nicht mehr harmlos ist. Oder wenn es Angst vor irgendetwas hat. Das ist erschreckend real.

Es ist eigentlich ganz einfach, es gibt Dinge auf dieser Welt, die rein und gut für uns sind und es gibt Dinge, die verschwommen und nicht gut für uns sind. Jesus bietet uns ein Leben im Überfluss an und der teufel versucht uns zu überlisten (die alte Schlange) und unsere ganze Welt durcheinanderzubringen. Ich möchte Klarheit, Kraft, Frieden und Freude, tiefe Beziehungen und Gemeinschaft haben, Vergebung und Erlösung, Gelassenheit und Entspanntheit. Dafür mache ich das: Run to the father

Ich habe keine Angst und ich möchte keine Kompromisse eingehen. Ich möchte Jesus gefallen und so die anderen Menschen zu lieben wie er es tut. (Da muss ER mir dringend helfen.) Das lehre ich auch meine Kinder.

Wenn ihr das mit den Albträumen kennt und eine Waffe dagegen braucht, ist mein Mastertipp ganz genau auch dieser König. (Er hat genialerweise die Lösung für jedes, wirklich jedes Problem!) Meine Töchter gehören zu Jesus und ich lehre sie, dass sie mit ihm die Chefs in ihren Träumen sind. Wenn etwas kommt, vor dem sie Angst haben, können sie im Traum sagen: „Geh weg im Namen von Jesus“ Allein den Namen „Jesus“ auszusprechen hat so eine große Kraft. Geht es nicht weg, mehrmal wiederholen, gerne auch lauter. Jesus ist mit ihnen im Traum, sie sollen sich nach ihm umschauen und zu ihm gehen. (fällt mir grad so ein). Wenn sie wach Angst haben, vor der Angst oder auch vor Situationen oder Menschen oder sonst was, versuchen wir gemeinsam Versprechen aus der Bibel zu finden und laut zu beten. Wir versuchen unseren Blick darauf zu richten, wie groß Gott ist und was er alles kann und schon getan hat, damit wird das Problem automatisch kleiner. Wir stellen uns unter das Blut von Jesus, das er am Kreuz vergossen hat. Es schützt uns. Und wir überlegen uns gemeinsam Lieder, die beschreiben, wie Gott ist und ihn groß machen und singen die. Da muss der Angstmacher sich die Ohren zuhalten und abhauen. Das ist für uns Eltern Jüngerschaftschule, Einzelcoaching sowie geistliche Kampfführung und vieles mehr. Einfacher fällt es mir, wenn ich selber an der Quelle angeschlossen bin, und dafür muss ich regelmäßig auftanken. In der Stille sein und mit meinem König sprechen, beten und von ihm berührt werden. Das will ich gleich morgen früh wieder in Angriff nehmen und geh jetzt schnell ins Bettchen.

Das war harte Kost, aber gut. Vollkornbrot ist gesünder als Weißbrot…

…und Marmorkuchen schmeckt lecker! (wenn mal das Verbrannte abgekratzt ist)

Ein Aufruf am Schluss: Postet mehr real life Fotos! Macht das Leben leichter und lustiger!:)

Hallelujah, Amen.