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stalking moments/ Irrenhaus

penser of Kathrin vive en Strasbourg:)

Ein Aufruf an uns alle: Stalkt nicht abends bei Facebook oder eher heutzutage Instagram rum!!! Macht eure elektronischen Geräte aus und lebt euer echtes Leben! Redet mit dem realen Menschen neben euch und wenn keiner grad da ist: Geniesst eure Ruhe und schaltet ab! Hör dir zum Beispiel dieses Lied an und geniesse einfach die Vorstellung, dass der König der Welt mit dir tanzen möchte…(War ein voller Erfolg bei der Lesung!)

Hintergrund: Ich Neuling bei all der Bilderflut in den sozialen Medien surfte letztens abends lustig bei Facebook herum und verlor mich im Eintauchen in andere Welten bzw. Leben bzw. dargestellten Leben in bearbeiteten Bildern (sind ja nicht wirklich die echten MundgeruchamMorgen Leben dort gezeigt, gell? Das ist uns doch hoffentlich allen klar…) Als mein Herzallerliebster ins Zimmer kam und mich fragte, ob ich mit ins Bett käme, klickte ich die Seite schnell weg, damit er mir keine Rüge erteilen konnte, weil ich meine Prioritäten falsch setze. Klappte leider nicht, er stieg natürlich voll durch. Pech gehabt! Aber wirklich blöd wurde es dann kurz darauf, als seine Gedanken sich um seine schöne Frau drehten, meine aber darum, warum Kathrin denn den Namen „born hunter“ auf Facebook hatte…. Bis ich darauf kam (Aha!!), verging einige Zeit, da war dann leider der Ofen schon aus und ich regte mich tierisch auf, ob der verpassten Chance meinem wichtigsten Menschen etwas Schönes zu schenken. Krass, wie unsere Köpfe sich mit dem beschäftigen, was wir in sie reinlassen, durch unsere Augen, aber auch unsere Ohren. Was wir reinlassen, ist drin. Ich konnte danach wirklich noch eine Weile nicht einschlafen, weil mir so viel durch den Kopf ging. All die Bilder und Eindrücke, und dann die verschiedenste Gefühle, die damit einhergehen: Neid, Vergleichen, Selbstmitleid, Sehnsucht, Neugier, Gier, Abscheu, Verurteilung, Abwertung, Stolz, Selbstdarstellung, Mitleid und so weiter. Geht euch das nicht auch so? Vor allem bei uns Frauen dreht sich das Gedankenkarusell so schnell und so verzweigt, es ist unglaublich.

Deshalb heute mein ernstlicher Appell an uns alle: Handy aus, redet miteinander oder macht was gemeinsam, geht früh ins Bett und habt Sex mit eurem Ehepartner. Lasst die ganzen Bilder nicht eurer Gehirn vermüllen, so dass ihr gedanklich das Leben anderer lebt und euer eigenes verpasst! Schaltet die Geräte aus, geniesst die entspannte Ruhe, Aufmerksamkeit aufs Jetzt und Hier und konzentriert euch darauf, selber ein geniales Leben zu haben, das sich zu leben lohnt. Die Ehe zu führen, die nicht nur toll auf Bildern aussieht, sondern es auch wirklich innendrin ist! Mir hat dieses eine Erlebnis gereicht. Ich habe beschlossen, dass ich nicht wegen Bilder von anderen Leuten mein eigenes Eheleben vernachlässigen werde. Wo kommen wir denn da hin??? Abends schaue ich nicht mehr im Internet herum, weil ich sonst an nix mehr anderes denken kann und im Bett noch Bilder und Sprüche dazu auf meinem inneren Schirm kreisen, die ich gar nicht haben will und gegen die ich fast nicht ankomme und mich schon gar nicht gut auf meinen allerbesten Ehemann konzentrieren und einlassen kann.

Und hier muss ich da auch wirklich mal sagen, dass er absolut sexy ist! Meine Mädels kriegen die Krise, wenn ich das sage, weil bei Ulapalu (?) finde ich das nicht so prickelnd, wenn sie das singen! Doch, zu meinem Mann kann ich das so oft sagen, wie ich will!! Wie peinlich Mama!! Fand meine Tochter auch, als ich Jubelrufe und Pfiffe loslassen wollte bei einer Hochzeit, sie hielt mir einfach den Mund zu! Aber back zum Thema Sexy. Andi wurde 35! So fit und knackig und toll! In der Bibel hab ich in Psalm 92, 15 letztens was geniales dazu entdeckt: Wer gewurzelt ist im Herrn wird älter, aber er bleibt frisch, fruchtbar und blühend!! Amen dazu! Hallelujah! Das nehme ich total an! Da werden mich noch die Leute allen Ernstes mit 70 fragen, ob ich die ältere Schwester meiner Töchter sei!:) (Keine Sorge, die kurze Leinenlatzhose, mit der ich (vom Gesicht mal abgesehen) wie 17 aussah, konnte ich ohne Schmerz im Geschäft für die wirklich angemessene Kundschaft lassen) Ausserdem stehen meine topstylischen silberblitzenden Strähnchen gut zu meinem kalten Hauttyp. Hallelujah! Andis Kommentar beim Föhnen: „Die grauen Haare haben schon eine andere Beschaffenheit als die anderen Haare“. Gut erkannt, mein Lieber!

Aber jetzt bin ich schon wieder zu mir gerutscht, anstatt meinen allerNächsten zu ehren. Also:

crazy blessed

Hier ist er: Der Mann meines Lebens, den wollte ich schon immer haben, und der wird mich bis in Ewigkeit begleiten…..bis eins das andere mit ins Himmelreich bringt…

Andi ist ein „Baum der Gerechtigkeit“, eine „Pflanzung, durch die der Herr seine Herrlichkeit zeigt“. Nach Jesaja 61,3. Und das stimmt wirklich. Er liebt Jesus von ganzem Herzen, liebt Gottes Wort, das er wochentags jeden Morgen ab 5 Uhr liest. Und das bestimmt schon seit er lesen kann. Er lebt es und hält daran fest. Er liebt und leitet und dient nach Jesu Vorbild. Er ist ein Vater aus allen Poren. Ich bewundere ihn. Seine Treue, seine Standhaftigkeit, sein Einfühlungsvermögen, seinen Dienst im Großen und Kleinen. Er kann in Menschen hineinschauen, sieht, was sie wirklich bewegt, er hat eine Weisheit, die von Oben kommt und was er sagt, ist öfter auch mal scharf wie ein Schwert. Nicht im Ton, sondern in der Durchschlagskraft. (Des Nachts auch manchmal im Ton:))

Aber nun genug des Praises, es liest sich ja schon wie die Empfehlungen am Anfang eines amerikanischen Buches!! Aber ihr könnt ihn ja eh nicht haben, geschweige denn kaufen, also: Sorry! Aber es gibt gute Nachrichten: Liebe kann und muss und will geübt werden. Liebe üben… Da wär doch mal eine praktische Idee, eure ganz eigenen Liebsten zu praisen und zu überlegen und aufzuschreiben, was ihr besonders toll an ihnen findet!

Heute wird es etwas länger…aber ihr müsst es ja auch nicht lesen, das ist so toll!! Ich kann schreiben, was immer ich will und wenn es niemanden interessiert: Egal!! Aber ich hatte meine Freude:)

Was „Adler fress mich“ ist, könnt ihr in meinem Buch nachlesen…) (Auch noch die Werbung untergebracht, wunderbar)

Also „Irrenhaus“ kam mir die letzten Tag als Blogtitel für hier in den Sinn. Jetzt ist das ja wirklich kein tolles oder schönes oder positives Wort. Und was heisst eigentlich irre? Verrückt, verschoben, völlig verdreht? Ein anderes Wort für Psychatrie? Ich will mich nicht über all die Menschen lustig machen, denen es wirklich nicht gut geht. Die kämpfen müssen immer wieder, weil Lüge und Wahrheit so real und laut in ihren Gedanken miteinander konkurrieren, dass sie gar nicht mehr ein noch aus wissen.

Aber irgendwie lass ich es als Zweittitel doch stehen: Bei uns ging es die letzten Wochen drunter und drüber!! Laut und real. Gemotze und Gezank und Geplärr, ich dachte, dass ich schon in der Pubertät gelandet bin an manchen Tagen, ob des Tonfalls. Beim Frühstück schon, nachdem sie sich mal aus dem Tiefschlaf gewunden hatten, nach mehreren Anpflaumen von mir, ging es los. Rumgehampel, Gesinge, Fingerspiele, Reime, Lieder erfinden, Spielideen austüfteln…“ich will bitte meine Ruhe, können wir einfach mal weiteressen, jetzt ist schon wieder die Milch umgefallen, schieb deinen Stuhl an den Tisch, Knie runter, du musst gleich gehen“, das und mehr höre ich mich an eine unsichtbare Wand reden. Endlich bekomme ich wenigstens mal Blickkontakt zu einem vierjährigen Mädchen. Sie sagt zu mir:“ Frau Maier, ich habe so schwierige Hausi heute…“ Check, meine Botschaft ist wirklich angekommen!

Kinderdisco morgens um halb 10

Dann Samstags zum Frühstück halte ich meine Eröffnungsrede, nach einer weiteren Nacht mit viel Geweingebrüll und verschiedensten Schlafkonstellationen:

„Liebe Freunde, ich liebe euch so sehr, aber grade ist es wirklich so anstrengend mit euch. Es wird jedoch immer besser werden!!“ Kommentar der Töchter: „Du bist mir auch manchmal peinlich, aber Mama, du darfst so sein, wie du bist!“

Ich bemerke zu meinem Ehemann, dass unsere Kinder auch gute Politiker wären, weil sie so redegewandt im Rumdiskutieren sind. Kind: „Ich bin ab jetzt Politiker! Fährst du mich da hin?“

Seit ein paar Tagen geht es wieder ein wenig bergauf, wir hatten ein paar schöne Familienausflüge: einmal nachmittags zum Ikea mit anschließendem McDonaldsEssen, ein schönes Gemeindefest im Grünen und gestern haben wir zum Geburtstag die Pizzeria etwas aufgemischt. Lang lebe das Fast Food!

Da freute ich mich heut morgen umso mehr über einen unerwarteten Kommentar meines junggeselligen (?) Schwagers, der kurz vorbeigekommen war: „Also: Hut ab! Vor deiner Leistung, was du morgens alles mit den Mädels hinbekommst!“ Danke!

Und das will ich euch am Schluss auch noch weitergeben: HUT AB !!! Vor allem, was du den ganzen Tag so hinbekommst!!

Egal, ob es die Arbeit mit den Kindern ist, oder eine ganz andere Arbeit! Wir haben immer etwas zu tun, da muss man auch mal innehalten und vor sich selber den Hut lupfen. HUT AB FÜR DICH!!!

Und wir zwei Hübschen sind erst mal weg. Juhuuu! Unser Ehewochenende steht an!! Wollen und werden wir jetzt regelmäßig machen. Im Gebetshaus in Augsburg haben wir in den neuen Zimmern eine Übernachtung gebucht, ich freue mich so!!! Im Mai sind wir 12 Jahre zusammen, das ist mal ein super Anfang für den Rest unseres Lebens. Da haben wir noch viel Zeit zum üben…

A bientot! Au revoir! (Andi möchte sein Französisch wieder aufpolieren. Gestern haben wir schon mal damit angefangen:) Hmh. Trés bien.)

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Meine Mami ist ein irrer Typ…

…grade deshalb hab ich sie so lieb…

Muttertag! Schon wieder eine Ewigkeit her wie es scheint, aber am Besten ist es ja eh, wenn man jeden Tag seine Mutter so behandelt und feiert wie an Muttertag, oder?

Bei uns war dieses Jahr so richtig was los an diesem Sonntag!

In unserem Städtchen war just an diesem Tag ein Familienfest auf dem Marktplatz angekündigt… Jesus planzte die Idee, an diesem Fest im Herzen unserer Stadt präsent zu sein und sein Herz zu zeigen und die Mütter zu ehren und wertschätzen gleich in mehrere Köpfe hinein und so planten wir als „Müttergruppe“ ganz easy per WhatsApp unseren Stand und Einsatz. An diesem Tag war wundervoller Sonnenschein. Wir hatten Kärtchen mit Schokolade und verschiedene Sektvariationen vorbereitet, die so lecker aussahen, dass die Leute schon von selber an unseren Stand kamen, um diese zu erwerben:)

Da war dann schon alles leer!

Aber nein, der ist heute nur kostenlos und nur für die Mamas! Weil diese so eine wichtige und wertvolle Arbeit tun! Oft im Verborgenen, wo es niemand sieht und oft ohne Anerkennung oder ein Danke. Mamas dienen ziemlich oft, manchmal freiwillig, manchmal unfreiwillig. Jesus sagt, dass der Diener der Größte von allen ist. Er sieht alle Dinge. Er sieht jeden kleinen Dienst, den sie tun, vom Unterm-Tisch-sauber machen, bis sich die-Nächte-um-die-Ohren-schlagen. Er sieht es und er wird es belohnen. Ziemlich oft sammeln sich Mamas Schätze im Himmel. Ich bin schon gespannt, welch hohen Berg dort auf so manche Mutter warten wird, vor dem sie ungläubig staunend stehen wird und vom König aller Könige hören wird: „Gut gemacht, meine treue Dienerin!“ Jesus feuert uns als Mamas an und ist ein riesengroßer Fan!

ABER natürlich gilt das nicht nur, weil wir Mamas sind! Das gilt uns allen! Mir, dir, euch, jedem! (Unser, euer, ihr, balla balla hier) Und nicht, weil wir etwas TUN! Sondern einfach nur, weil wir sind. Weil es uns gibt, und weil er uns klasse findet und mit uns sein möchte. Weil er uns möchte. Gott will dich! Komplett, mit Haut und Haaren! Er findet dich genial und ist begeistert von dir. Er hat dich gemacht und möchte mit dir die Welt verändern! Hallelujah!!

Jedenfalls freuten sich die Mamas tierisch. Allein nur die Tatsache, dass jemand ihnen etwas schenken wollte, lies die Augen strahlen. Als sie dann noch geehrt und ihnen gedankt wurde, durfte Jesus hell und warm in ihr Herz hineinstrahlen! Wir konnten für einige Frauen beten, ihnen zuhören und sorgten für Gesprächsstoff, da man uns nicht ein- oder zuordnen konnte. Es war einfach himmlisch. I love it! Danke an diese geniale „Müttergruppe“, jede einzelne hat an diesem Tag große Siege gefeiert, sei es innerlich oder äußerlich gewesen. Ihr habt euer Licht strahlen lassen!!

Auch hier strahlt ein Licht, nämlich das der Stirnlampe, bei einer weiteren Spreißenrausoperation:)

So, what have i noch to say…

…ah genau, es ging ja noch weiter voll ab in meinem Leben: Die allererste Lesung meines Lebens stand an! Um euch nicht allzulange auf die Folter zu spannen, hier schon mal ein Auszug des wirklich toll vorbereiteten und geschriebenen Berichtes aus dem zukünftigen Amtsblättle:

Sarah Lauser liest mit Charme, Witz und absoluter Ehrlichkeit aus Ihrem Buch. Etliche frischgebackene Mamas, junge Frauen, die noch vor der Familiengründung stehen und auch Frauen und Männer, die die aktive Kinderphase schon abgeschlossen haben wurden in der liebevoll dekorierten Schulbücherei herzlich empfangen. In einem kurzen Interview berichtete die Autorin, wie es zum Erscheinen des Buches kam. Ein Verlag wurde über einen Artikel in der Family Zeitschrift auf ihren Blog aufmerksam. Daraufhin folgte die Anfrage und nur 1,5 Jahre später ist nun ihr erstes Buch im SCM Verlag erschienen. Das Buch ist Mutmacher, Ratgeber und Wegweiser in einem. An diesem Abend hatte sich Sarah einige Textpassagen aus dem Kapitel: “Der wichtigste Job der Welt – Mama Sein“ herausgesucht und vorgelesen. Frauen in ihrer Rolle als Mama zu ermutigen und ihnen eine Vision für diese Arbeit zu geben, ist ihre Leidenschaft. Aber genauso auf dem Herzen liegen ihr die Väter, denn nur in der Einheit von Frau und Mann kann ein festes Fundament für eine kraftvolle Familie gelegt werden.  Die Zuhörer genossen die besondere “wohltuende” Atmosphäre und verließen die Bücherei an diesem Abend nicht nur bereichert mit signierten Büchern, sondern auch beschenkt und ermutigt durch die Gedanken und praktischen Anregungen, die die Autorin sowie ihr Team immer wieder mit einfließen ließen.

Beim Interview, das noch viel länger hätte gehen können… (die Altersangabe hinten trifft weder auf Katja noch auf mich zu)

Und das war echt das Coolste für mich! Gemeinsam mit den wunderbaren Frauen Irmgard (einmal mehr), Katja (gelb steht dir so gut), Madeleine (schickes Oberteil übrigens) und Jul (du hast wirklich einen Heldenmut) einen Abend zu gestalten, während dem sich die Leute fragten, warum sie keine Taschentücher mitgenommen hatten, weil sie emotional so berührt wurden. Und das lag sicher nicht daran, dass ich so auf die Tränendrüse drückte, sondern daran, dass Jesus eingeladen war und er sehr gerne kam. Ein Vertreter der Presse war anfangs kurz vorbeigeschneit und wollte Infos für einen schönen Artikel ( könnt ihr drüben auf der Buch Seite anschauen). Bekam er auch, wobei mir danach etliche Zweifel kamen. „Ist das Bild auch schön genug?“, „Habe ich was wichtiges vergessen und auch sonst alles gut genug erklärt?“ „Wird er wirklich das schreiben, um was es geht?“ Der Umgang mit der Presse muss gelernt werden, von mir auf jeden Fall. Er hat es toll geschrieben und doch bin ich im Nachhinein etwas schlauer. „Gedruckte Hommage an die Mütter“ war der Artikel benannt. An diesem Abend ging es (wieder) besonders um die Mütter, na klar liegen bzw. stehen die mir besonders nahe, aber genauso wichtig sind mir die Väter, denn beide sind unbedingt notwendig, um eine starke Familie zu haben. Und die ist mir ein Herzensanliegen und darum geht es in meinem Buch: Wie Frauen und Männer gemeinsam eine Familie gestalten können, die bockstark ist! Da kam mir auch die SMS, die eine Freundin mir schickte gerade recht: „Du hast ein tolles Buch geschrieben, mein Mann und ich lesen jeden Abend darin“ Wow, genial! Danke Jesus!

Jetzt aber genug des schnöden Was-auch-immer. Ich bin ja nicht mein Buch. Gott sei Dank.

Wir hatten Übernachtungsgäste. Morgens haben sich die Mädels !!! dann diese Vampirmasken gebastelt. (Wir sind immer noch unsicher, ob wir besorgt oder belustig reagieren sollen..:))

Für alle, die nicht an der Lesung teilnehmen konnten, die neusten Kindersprüche:

In der Krabbelgruppe. Ich muss aufs Klo, mein Kind jammert deshalb. Ich frage sie, ob sie mitkommen will. „Ja, Mama, ich kann dich dann auch abputzen!“

Am Mittagsesstisch. Die Kinder erzählen von Freunden, bei denen der Fernseher den ganzen Tag läuft. Die Kraftvolle schaut sehnsüchtig in die Ferne und murmelt leise: „So eine tolle Mama!“ Sie schaut mir in die Augen und sagt laut: „Mama, du bist so mittel!“

In einem Seminar von Dr. Ulrich Giesekus hab ich mal gelernt, dass wir als Eltern nur eine 3 sein müssen, würde man uns nach Noten beurteilen. Wir brauchen nicht perfekt sein, aber ganz mies sollten wir auch nicht ständig sein. Eine 3 halt, also mittel. Puuh, da hab ich doch dann alles richtig gemacht!

Zum Schluss noch herzliche Grüße vom Wechstabenverbuchsler:)
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Staunend

Staunend singe ich zu dir, du bist heieilig, deine Herrlichkeit strahlt so schön, mein Blick hebt sich zu dir, und sieht: Du bist heieilig, deine Schönheit wird nie vergehen. Du bist der Einzige, dem dieses Lob gebührt, heilig bist du! JESUS! (Der Einzige /Outbreakband)

„Mama, im Himmel können wir so viele Süßigkeiten essen und dann ist es gar nicht mehr schlimm für uns !!!“ (Ich war beim basischen Ernährungsabend…dieser Satz kam nach der morgendlichen Predigt darüber)

Nachts im dauben Domel/Halbschlaf/Mittelschlaf. Die Kleinste flüstert murmelnd: „Der Jesus is da, tann ihn nis sehen, der Jesus is da“

Staunend…über so viel Verdienst in meiner Haarschneidekasse! (in die nur Andi einbezahlt:))

Die Tochter, die nicht so gerne immer was reden reden will, dreht sich beim Ins-Bett-bringen gerade zu mir um und schaut mir in die Augen: „Mama, eigentlich träume ich jedes Mal, dass eine Mauer um mich rum ist, und wenn mich die anderen kratzen oder beißen wollen, dann können sie es nicht, weil die Mauer da ist. Die ist unsichtbar, wie aus Eis. “ Sprachs, dreht sich um und ist zufrieden mit der Welt. Innerste Freude wallt in mir hoch und Feuer durchstömt mich. Ganz genau so ist es, und die Mauer ist sogar auch noch feurig, da kommt nix durch! Staunend darf teilhaben daran, wie Gott meine Gebete in den Träumen meines Kindes in Existenz kommen lässt, weil so oft bete ich in letzter Zeit für uns: Sacharja 2,5.: Ich will eine feurige Mauer rings um sie her sein und die Herrlichkeit in ihrer Mitte.

Da kann ich nur ein fettes DANKE JESUS und HALLELUJAH schreiben und singen, am liebsten grade mit dieser himmlischen Hymne:

Sonst habe ich so bewusst und genüsslich meine Süßigkeiten und Chips vertilgt (das war noch vor dem Ernährungsabend:), was aber leider in direkt darauffolgenden nächtlichen Erleichterungen auf der Toilette endete:( Schade um die leckeren Orientalchips…danke trotzdem für diese Mama, sehr aufmerksam gelesen:)

Auch mein Buch wird von vielen sehr aufmerksam gelesen, das freut mein Herz ganz ganz arg. Immer wieder bekomme ich eine Rückmeldung, ein Feedback, das mich ganz warm innerlich werden lässt. Hab überlegt, ob das zu viel Werbung oder Egoismus ist, aber ist es nicht, wenn ich euch an einigen wirklich tollen Rückmeldungen teilhaben lasse:

  • Eine junge Single-Frau, schreibt, dass das Buch sie inspiriert und es ihr Spaß macht das Buch zu lesen.
  • Ein älterer Mann schreibt: Obwohl wir aus dem „Happy New Wir“ schon ein wenig herausgewachsen sind, habe ich begonnen das Buch zu lesen und bin beeindruckt von der Offenheit und gleichzeitig dem Tiefgang, mit dem du geistliche Wahrheiten beschreibst. (!!Wohoo!! Recht hat er:))
  • Eine frühere Schulkameradin schreibt, dass sie beim Lesen einige Vorurteile über uns Christen fallenlassen musste, wie zum Beispiel, dass wir prüde seien:)
  • Nachdem sie das erste Kapitel durchhatte, schrieb eine Schwangere: „Danke für dieses tolle Buch. Genial, echt, spritzig, ehrlich, inspirierend, ich freue mich auf die weiteren Kapitel.“ (Da werde ich selber ganz begeistert!)
  • Eine Businesskollegin meines Mannes schrieb, dass sie die Widmung wirklich berührend fand. (So ist Jesus, er benutzt das, was er möchte.)
  • Eine Mama, die schwanger mit dem zweiten Kind ist, erzählte mir, dass sie beim Lesen ihre Angst vor der Geburt verändern konnte.
  • Eine Zweifach-Mama in USA schrieb mir, dass sie sich spät abends in ihren begehbaren Kleiderschrank verzog, um noch das Buch zu lesen:)(Wie cool ist das denn?)
  • Eine junge Mama schrieb mir, dass das Buch sie sehr ermutigt habe, auch mal andere Dinge auszuprobieren und auch wieder mehr mit Gott zu sprechen und ihn um Rat zu fragen. (Hallelujah, einmal mehr)

Wow, wenn ich das so zusammentrage, werde ich wirklich total staunend!! Genial ist das doch echt,oder! Sehen und hören zu dürfen, was Gott tut, durch das, was ich aufschreiben durfte. Aber ist auch wieder naheliegend. So oft habe ich gebetet und gesagt: Jesus, ich kann das nicht. Schreib du das rein, was du möchtest. Benutze das Buch, um das zu tun, was du möchtest. Jetzt bete ich oft, dass der heilige Geist das Buch ganz leer macht und für jeden, der es liest, das hineinschreibt, was dieser braucht. Und das er ein neues Herz und einen neuen Geist dadurch in Menschen hineinlegt.

Staunend…über den ersten Molch dieser Saison.

Was mich auch fasziniert ist, welche Leute dadurch erreicht werden: Gläubige und auch viele noch-nicht gläubige Eltern lesen es total gerne, weil es so ehrlich geschrieben und leicht zu lesen ist, wie cool ist das? Perfektes Geschenk für alle möglichen Paare!!! Oder junge Frauen, die noch gar nicht in einer Beziehung leben oder erst am Anfang stehen, wollen und dürfen einen ganz praktischen Einblick bekommen, wie es ist und was es bedeutet, eine Familie zu gestalten und zu leben. Das freut mich ganz besonders.

Gerade machen wir wieder mit einem jungen Paar einen Ehevorbereitungskurs, da geht mein Herz so auf! Menschen, die Jesus lieben, eine Vision dafür zu geben, wie er sich Ehe und Beziehung gedacht hat und welchen Blick er auf die ganze Sache hat. Ermutigung zu versprühen, um die letzte schwierige Zeit vor der Ehe enthaltsam zu leben (its the final countdown, dududu, dudududu )und das mit Spaß auch noch!:) Das liebe ich! Jesus freut sich so mega mäßig darüber, wenn er zwei Leute sieht, die, gegen alles körperliche Verlangen, ihn an die erste Stelle setzen und seinen Willen in allen Bereichen tun möchten. Die ihm gefallen möchten, mehr als alles andere! Wow, was er denen sonst noch alles anvertrauen wird, weil sie sich im Kleinen (?) so treu erweisen…

Aber ich wollte eigentlich zum Buch nochmal sagen: Danke Jesus, echt alle Ehre dir! Weil das Coolste ist echt wirklich, dass er Worte und Sachen benutzt, die er will. Mehr als einmal war es schon so, dass Leute Dinge gelesen haben, die dort stehen und Jesus dann ihre Gedanken weitergeführt hat, zu Themen, die gar nichts mehr mit dem Buch zu tun hatten, und so zu ihnen gesprochen hat. HALLELUJAH, das ist Jesus live am Werk. Das Beste ist ja, dass es gar nicht mehr so entscheidend ist, was ich so schreibe, weil er eh die Dinge, die er will, den Leuten sagt, die er will. HALLELUJAH! Also ich gebe natürlich trotzdem mein Bestes und bleibe mit ihm in Verbindung, damit ich den Hauch einer Ahnung bekomme, was ich überhaupt tippen soll. So läuft das also bei uns Christen. Er alles, wir nix. Er hat schon alles getan und längst vorbereitet und wir geben unser Bestes, aber vor allem nehmen wir diese vielen großzügigen unverdienten Geschenke der Gnade einfach an. Passend dazu am Schluss noch ein Buchtipp von Steve aus Haiterbach (der mein Jahrgangskollege ist und doch tatsächlich schon sein zweites Buch fertig hat! Aber ich vergleiche mich natürlich nicht, das ist ja reines Gift für mein Herz:):