1

Waaaaaah !!!

IMG_6015

img_6019.jpg

 

 

img_6027.jpg

©Copyright von all pictures bei M.M.Lauser

 

Kostenlose Leseprobe gibts online hier.

1

Angst

Ich lese einen Zeitungsartikel, den mein Papa mir geschickt hat. Es geht darum, dass in unserer Gegend wohl vermehrt Situationen aufgetreten sind, in denen Leute (ich meine mich zu erinnern, dass nur von Männern die Rede war) in Fahrzeugen Schulkinder angesprochen haben und ihnen Dinge schenkten und wollten, dass sie ins Auto einsteigen.

Horrorvorstellung von uns Eltern. Angst kriecht von ganz unten hoch. Was wäre wenn es mein Kind ist??? Mir fällt etwas auf: JEDES der Kinder, die angesprochen wurden, reagierten ganz ganz toll: Nein! Sie stiegen nicht ein und wussten, was zu tun ist. Wow, das ist doch echt toll. Ein Kompliment an uns Eltern. Diese Eltern und vielleicht auch Schulen oder sonstige Leute, die mit den Kids zu tun haben, haben einen guten Job gemacht. Und das werden wir auch weiterhin tun.

IMG_6006

Total passendes Bild während dem Lobpreis am Sonntag im Gottesdienst gemalt.

Ich habe keine Angst. Es wird immer Leute auf dieser Welt geben, die innendrin sehr kaputt und krank sind und miserable Entscheidungen treffen. In dieser Welt leben wir und auch unsere Kinder. Aber ich bin an dieser Stelle einmal mehr so unendlich froh und dankbar, dass ich Jesus habe. Er ist stärker als diese Welt. Als aller Mist und Müll. Und ich muss keine Angst haben. Das darf ich auch meinen Kindern weitergeben. Ihnen in Ansätzen erklären, in welcher Welt wir leben, ohne ihnen Angst zu machen. Ihnen ganz praktisch erklären, was zu tun ist, wenn jemand etwas mit ihnen machen will, was nicht gut ist. Sie zum Erfolg ausrüsten. Wenn einer sie auf der Straße anspricht, ein lautes „Nein“, wenn er nicht hört, schreien, rennen, Hilfe suchen und „immer in die Weichteile“:) Unsere Kinder sind keine Opfer. Sie sind stark und mit Jesus an ihrer Seite nie alleine. Da werden sich alle, die was Böses wollen, kräftig umschauen.

IMG_5999

Wir dulden höchstens Gurkenräuber bei uns:) (Merke: Kinder kopieren das Verhalten ihrer Eltern 1:1!)

So kann man mit diesem Thema natürlich nur umgehen, wenn man das auch selber wirklich glaubt, sonst merken das unsere Nachkommen natürlich sofort. Spätestens bei diesem Thema ist es von Nöten, seine eigenen Ängste mal genauer anzuschauen und sich zu überlegen, woher man denn in diesem Leben seine Sicherheit und seinen Halt bekommt?? Jesus bietet uns Unschlagbares an: Leben in Freiheit. Durchtragen durch die dunkelste Nacht. Frieden im Sturm. Er steht mit offenen Armen da und nimmt jeden an, der zu ihm kommt.

Das, was mich sonst noch so bewegt sind meine grauen Haare, die man jetzt deutlich sieht, wenn ich mir einen Pferdeschwanz mache (:(((()und natürlich die Weltpremiere meines Buches nächsten Freitag, den 1. März 2019!!!!!! So unrealistisch, also göttlich, meinte meine treue Weggefährtin Katja.

Wann hast du denn eigentlich Zeit, ein Buch zu schreiben? Fragen sich bestimmt manche und mich auch. Antwort: In Amerika: Einmal die Woche abends und öfter Samstags und in Deutschland: einmal die Woche abends, manchmal morgens und gegen Abgabedatum öfters am Wochenende.

  1. Ich hätte dieses Buch niemals schreiben können, wenn mich mein Andi nicht so hervorragend unterstützt hätte und so oft alle Mädels übernommen hat und das auch noch gerne und mit Vision gemacht hätte. Er hat mich glaub ich kein einziges Mal danach mit langer Miene begrüsst oder mir genervt Vorwürfe gemacht, warum er jetzt diese Arbeit übernehmen musste. Respekt dafür. Dieses Verhalten kenne ich von mir leider ziemlich gut.
  2. Und auch meine wunderbaren Omas meiner Kinder seien hier erwähnt. Ich habe den „unfairen Vorteil“, wie es in Businessplänen genannt wird, dass ich jeweils ca. 10 Gehminuten von hier zwei Omas inklusive Opas habe, die mega fit und liebevoll, immer gerne bereit sind, die Mädels zu betreuen, öfter sogar alle 4. Das ist so ein Geschenk und Segen für mich und ich bin sehr dankbar dafür.
  3. Aber auch hier kann ich nur sagen: Alle Ehre Jesus. Ohne die Wege, die er vorbereitet hat, hätte ich nie ein Buch geschrieben. Wenn wir nicht ins Ausland gegangen wären, hätte ich nie einen Blog angefangen. Wenn er mir nicht die Gabe zu schreiben in mein Sein hineingelegt hätte, hätte ich gar keine Freude daran gehabt. Wenn er uns nicht lauter tolle Ideen in unsere Hände und Köpfe gegeben hätte, hätte ich gar nichts zu sagen. Wenn er nicht die Leute von SCM Verlag auf uns aufmerksam gemacht hätte, gäbe es kein Buch. Es ist sein Weg mit mir bzw. uns. Keine Ahnung (oder zumindest nur eine leise:)) was er damit vorhat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon sehr. Das Leben mit Jesus ist einfach ein riesiges Abenteuer. Er erstaunt dich, macht dich sprachlos, überschüttet dich, führt dich an Plätze, die du niemals erwartet hättest und du denkst trotzdem noch zu klein von ihm. Er ist noch so viel größer, noch so viel mächtiger und auch so ganz anders, als wir.

 

IMG_6012

Rosen, Tulpen, Nelken… alle Blumen welken, nur die eine nicht und die heißt Vergissmeinnicht.

Ich bin mega dankbar, was für kleine, aber intensive Prozesse ich in den letzten Monaten durchlaufen durfte:

  • Größenwahn, der beim Kloputzen endet;
  • Neid, der ins Erkennen mündet, dass ich zur unglaublichen Freiheit berufen bin, mich unterzuordnen und andere zu unterstützen;
  • Erfolgssucht, die zur Ruhe kommt, in dem Wissen, dass Jesus zu seiner Zeit genau die Türen öffnet, die er will und die auch gut für uns sind;
  • die weise Erkenntnis, dass nicht nur ich die Weisheit mit Löffeln gegessen habe, sondern es noch soo viele andere gute Kanäle gibt, aus denen Ströme lebendigen Wassers fliessen;
  • und schließlich der kurze, total ins Schwarze treffende Kommentar meiner tollen Mama: „Sarah, es geht ja nicht um dich, sondern um das, was Jesus durch dich tun möchte.“ Amen dazu.
  • Ach ja, vor ein paar Wochen kam dann noch die Entmutigung dazu, als Stimmen in meinem Kopf mir vorlogen: „Was willst du eigentlich? Was hast du denn überhaupt zu sagen? Wer sollte denn dir zuhören? Bist du bescheuert, was du da alles in dein Buch geschrieben hast? Wenn das deine Nachbarn lesen! Und die anderen Eltern in deiner Nähe? Was denkst du eigentlich, wer du bist? Außerdem hast du total wichtige Sachen vergessen zu schreiben…“

Ich merkte gleich, dass ich meine Unterstützungscrew brauchte, um mit diesem Sch… fertigzuwerden. Kurze Whats App geschickt und meine Gebetskreisfamilie betete für mich und schrieb mir ermutigende Wahrheiten. Tatsächlich waren diese Stimmen dann einen Tag später besiegt und ich wusste wieder und sagte mir: „Jesus weiß schon, was er tut und damit vorhat. Ich habe seinen Willen getan und bin nur der Stift. Er kennt mich ja am Besten und weiß, warum er genau mich will, mit allen Macken und Fehlern.“ Jetzt bin ich tatsächlich wunderbarerweise innen voller Friede und versuche mir zu sagen, dass es ja ganz egal ist, wieviel von den Büchern verkauft werden und ob die Leute es dann gut oder weniger gut finden… aber es könnte möglich sein, das das Gefühlsbarometer an manchen Tagen vor und nach der Veröffentlichung doch auch mal schwankende Temparaturen anzeigt …:)

 

1

Alter !

Unsere Nachbarin hat uns eine Tüte voll mit Schleck vorbeigebracht, die ich umgehend in unsere Süßbox verfrachtet habe. Die Mädels stürzen sich, wie jeden Tag nach dem Mittagessen darauf und sind total im Glück: M: „Mann, ist da viel drin!“ K: „Alter!!!“

Ja, ja, die lieben Süßigkeiten. Grad wollte ich darüber schreiben, dass unsere Family mit ihnen in letzter Zeit ein Thema hat, aber das vermeide ich vielleicht lieber, weil ich doch tatsächlich grad eine Schokowaffelnusstüte verdrückt habe und vorher schon einige Schokopralinen (auf denen stand komischerweise „Toni“ drauf, wahrscheinlich ein verirrtes Weihnachtsgeschenk) und dabei wollte ich eigentlich auf die Zwischendurchesserei und sowieso Süßigkeiten verzichten. Ähm, räusper! Jedenfalls haben meine Kinder sich da einiges von der Mama abgeschaut:) Ich erkenne deutlich, dass wir den Umgang mit Süßem lernen müssen. Strike Verbote sind suboptimal, weil dann, wenn man mal die Möglichkeit hat, frisst man alles in sich hinein. (Ich hab immer die Möglichkeit:(). Alles zu erlauben, ist auch eher nix, weil bei verschiedensten Regionen des Körpers setzt sich dann doch etwas zuviel Masse an. Selbstbeherrschung ist auch hier wieder das Schlagwort. Sie müssen lernen, wieviel gut und wieviel zu viel für sie selbst ist. Einfacher gesagt, als getan. Bei uns heißt der Vorsatz jetzt:

  • Genug trinken,
  • immer Obst und Gemüse irgendwie auch den Anti-Gemüse-Kindern schmackhaft machen (immer Gemüsesticks auf den Tisch, auch mal Abgefahrenes kaufen wie Kaki oder was es so alles zu jeder Jahreszeit gibt, Suppe kochen (da kann man so gut alles reinhäckseln:),
  • viel Bewegung an der frischen Luft,
  • gemeinsam immer mal darüber reflektieren, was wir am Tag alles so essen und ob das gut ist,
  • 3 gute, richtige Mahlzeiten am Tag, alle zusammen am Tisch, ohne Rumgehampel (!!das ist essentiell:))für die Mamas zumindest).
  • Und ihre riesen neue Errungenschaft: Die Großen dürfen sich so viele Sachen, wie sie denken, dass gut für sie ist aus der Süßbox nehmen! (Naja, es gab schon einige Male maßregelnde missbilligende Kommentare der Mutter oder Fräulein Rottenmeier, aufgrund der Größe des Haufens, der begehrt wurde:) Ihr wisst ja, was ich meine. Aber die Kinder sind ja am Lernen und professionelle Fehlermacher. Genial, dass ich sie lehren und begleiten darf, damit sie auch auf diesem Gebiet Siegerinnen werden.

IMG_5993

 

„Mama, beim Beckenbodenkurs, pieselt ihr da immer?“ Nein. „Seid ihr dann im Wasser?“ ? Grund dieser Nachfrage war meine Teilnahme und mein Bericht am nächsten Morgen über den besagten Kurs. Sie interessierten sich natürlich, wo denn der Beckenboden überhaupt sei. Super Frage. Meine Erklärung war (wie immer:)) treffend und kindgerecht. (Danke Jesus) „In der Scheide innendrin und wenn ihr beim Pieseln mal kurz stoppt und wieder loslasst, dann macht das der Beckenboden.“ Gesagt, getan. Natürlich probierte das Eine nach der Anderen auch dann gleich aus und fand stolz und siegesgewiss heraus, dass vorhergenannter Muskeln auch bei ihr existiert. Preis den Herrn! Diese Achtsamkeit ist schon mal der erste Schritt.

 

Ich hatte Frei!!

Mein bester aller Ehemänner lies mich aus vollem Herzen ein Wochenende in einer wundervollen (also voller Wunder) Gemeinde in Uffenheim mit unseren Freunden J&J verbringen. Es war tiefenentspannend und wirklich voller Wunder. Ich hatte Samstags die ganze Zeit so ein nerviges Gerstenkorn im Auge, das juckte und mir die Sicht vernebelte. Im Gottesdienst wurde um Heilung gebetet, aber ich meldete mich nicht, weil ich dachte, dass das so ein Augenweh ja pillepalle sei. Einmal kurz sagte ich mehr oder weniger vor mich selber hin: „Jesus, es wäre echt cool, wenn das Teil weggehen würde.“ Ging es dann aber nicht. Naja. Dann fuhren wir nach Hause und plötzlich bemerkte ich, dass mein Auge ganz glatt war und ich wieder ganz scharf sehen konnte. Hallelujah!! J musste kurz bremsen, weil er erschrak, als ich meinen Erstaunens- und Jubelschrei loslies. Danke Jesus! Du tust heute noch Wunder! Allein deine Gegenwart verändert alles und du berührst Menschen.

IMG-20190211-WA0014

Endlich mal ein Foto, dass ich ohne schlechtes Gewissen ins Netz stellen kann. (ich hab alle um Erlaubnis gefragt!!!) Superscharf und total wach!

 

Unserer Übernachtshost hieß Debby und ist eine außergewöhnliche Perle. Sie überlies mir ihr Bett und schlief in ihrem Gebetszimmer fröhlich und glücklich fast auf dem Boden. Ihr Kommentar dazu:“ Ich mach das nicht bei jedem Gast so. Ich frage vorher den Heiligen Geist, was er tun möchte.“ Danke Debby und heiliger Geist, dass ich zwei Nächte so beschenkt und bequem schlafen durfte.

Dann kamen wir wieder heim und ich fragte Andi: „Wie war es das ganze Wochenende mit allen vier Kindern?“ Mein Mann drückte sich, wie gewohnt gewählt und erlesen aus: „Größtenteils gut, aber Erziehung war auch gefragt.“ „Ach, wirklich?“ schoss mir als erstes durch den Kopf, aber ich sprach es nicht aus, weil ich ihne liebe und ehren möchte. (Im Nachhinein bin ich ganz stolz auf mich, dass ich das tatsächlich nicht ausgesprochen habe.) Unsere Worte übereinander haben so viel Macht. Er hat ja Recht. Das ist unser Alltag, gell Mamas! Wir wissen genau, wie sich das anfühlt. Schön, wenn die Papas das auch so erleben dürfen und uns viel besser verstehen. Und ich bin so mega beschenkt und stolz auf ihn, dass er das einfach so macht und meistert! Danke Andi!

 

Nach so einer Zeit ohne Kinder freut man sich wieder ganz neu und anders auf sie und hat neue Kraft. (Zumindest eine Weile:)) Sehr zu empfehlen. Auch für euch Ehemänner wird es sich lohnen. Happy Wife, happy life. Wir Frauen müssen gut gut auf uns selbst achtgeben, wir sind das Thermostat zuhause.

(Grade esse ich so kleine, viereckige Kaubonbons, die man früher in der Apotheke bekam. Hab sie zufällig auf dem Schreibtisch gefunden. Gut, dass mich meine Kinder nicht sehen.)

 

0

Ich hab ein Problem

I have a dream ääh problem…

Ich weiß gar nicht, wie ich es richtig beschreiben kann, aber grade hab ich ein echt ein doofes Gefühl hierbei und irgendwie sehr wenig Lust mehr was zu schreiben. Grund dafür sind Fragen, die mich bewegen: Wie viel von sich und noch eher von seinen Kindern darf man im Netz bzw. online preisgeben? Darf und sollte man Fotos von seinen Kindern ins Internet stellen? Die Einen sind sich ganz sicher: Das geht gar nicht. Die Anderen sagen: So schlimm ist das doch auch nicht, was soll schon passieren?

Gerne wäre es mir ja total egal, was alle anderen zu diesem Thema sagen und denken und meinen. Es ist ja jedem seine eigene Entscheidung und Verantwortung mit diesen Fragen umzugehen. Er muss dann natürlich auch mit den Folgen klarkommen und zu seiner Einstellung auch Feedback und Kritik ertragen. Ich habe aber noch keine ganz feste Meinung dazu und obendrein möchte ich natürlich, dass alle mich ganz toll finden,  mir gratulieren, dazu, wie ich lebe und was ich so mache. Ich möchte nix falsch machen und es so gut es geht, allen relativ Recht machen (Kennt ganz sicher niemand diese Gedanken, schon gar nicht wir Frauen:))

Ich lese meine alten Blogeinträge durch, von unserer Zeit im Ausland, alles war so frei, so lustig, so leicht, so persönlich und doch so weit weg. Ich machte mir über nichts und niemand Gedanken, wer das liest oder toll oder blöd finden könnte. Ich habe einfach geschrieben, was wir erlebt haben, ohne Nachzudenken.

Aber alles hat seine Zeit, Zeit zum weinen, Zeit zum lachen, Zeit zum trauern, Zeit zum tanzen… Steht in der Bibel im Buch Prediger. Zeit zum so bloggen, Zeit zum anders bloggen… Im Buch drücke ich es so aus: Alles ist nur eine Phase. Ich kann und muss jetzt mehr nachdenken. Meine Kinder sind größer, mein direktes Umfeld liest diese Beiträge (was voll die Ehre ist, finde ich übrigens), Gott erweitert mein Gebiet und mein Lebensgefühl sonnt sich nicht mehr neben dem Sunshine State, sondern muss sich mit den Schattenseiten des so ungreifbaren Cyberspace auseinandersetzen. Meine Gabe und Leidenschaft ist Ehrlichkeit und ich lieeebe echte, bunte Fotos mit realem Leben drauf. Ich schreibe über das echte Leben und die Beziehungen, die es ausmachen. Unsere Familie hat die Berufung Perlen in einer offenen Schale zu sein. Punkt. Das ist eine Ehre und hat, wie alles, auch seinen Preis.

Nur ich muss jetzt für mich einen neuen Weg finden, mit diessem Blog, dem Internet und Informationen gut, weise und auf meine Weise umzugehen. Über welche Themen kann ich zu welchem Zeitpunkt schreiben und welche Fotos kann ich veröffentlichen? Das ist mein aktuelles Problem, besser gesagt Wachstumsknoten. (Das ist es nämlich in Wahrheit, hab ich beim PEPP Eheworkshop mal gelernt. Super zu empfehlen, bald findet bei uns hier einer statt und anderorts auch viele tolle Ehe Angebote, es ist nämlich Marriage Week.)

Ich bin versucht, alle möglichen Leute zu fragen und zu stalken, wie sie es machen, aber ich weiß, dass mir das meinen eigenen Weg nicht zeigt. Ich brauche ein Wort direkt von Jesus. Dann kann ich meinen Weg gehen. Ohne dass es mich gleich umhaut, wenn mal jemand Kritik an mir äußert oder mich hinterfragt. Ich brauche seine Anweisung und Zusage und Ermutigung, dann kann ich meinen Weg gehen. Ich habe ihn schon schriftlich gefragt und mir aufgeschrieben, was mir in den Sinn kam und es sind einige gute Dinge dabei, aber ich brauche noch mehr, um ganz Friede zu haben. Ich werde immer wieder im Gespräch mit ihm darüber bleiben und abwarten, was er mir sagt.

Meine Lösungsvorschläge direkt aus dem Bauch heraus:

  1. ausreisen (Andi sagt, dass geht grade nicht)
  2. alles löschen (völlige Trotz- und Überreaktion)
  3. gar nichts mehr schreiben (damit vergrab ich meine Talente)
  4. Pause („Du, Pause?“ fragt Tiana mich oft, wenn sie mich mit meiner Tasse Kaffee nach dem Mittagessen dasitzen sieht. Sie hat das Prinzip der Mittagspause wohl schon gut verinnerlicht, an der praktischen Umsetzung arbeiten wir noch.)

Hier übrigens schon das nächste Problem: Darf man die Namen der Kinder schreiben? Ging grad total automatisch.

Eins ist mir glasklar: Ich möchte kein Sklave der Angst sein. Angst ist es nämlich, was uns oft zu allen möglichen (und unmöglichen) Dingen antreibt.

Oft wäre es mal gut, wenn wir uns fragen: Vor was habe ich eigentlich Angst?

In meinem Fall eher: Wer oder was möchte dich hier entmutigen? Wer oder was möchte dir alle möglichen Steine in den Weg legen, damit du nicht deine Berufung und das, was dir Spaß macht ausleben kannst? Wer pflanzt dir irgendwelche Horrorszenarien in deinen Kopf, was alles möglich wäre ? Wer will dir deine Freude und Freiheit rauben?

Jesus hat alle Angst besiegt. Er ist stärker. Er ist grösser. Er sieht weiter. Er hat immer eine Lösung. Für ihn ist nichts unmöglich. Er schenkt mir Weisheit. Er gibt mir lustige Ideen für tolle Fotos. Er legt seine Worte in meinen Mund. Er legt einen „Ring of fire“ um meine Familie. „Und ich werde eine Mauer aus Feuer um sie sein und die Herrlichkeit in ihrer Mitte.“ Sacharja 2,5 . Das nehme ich als mein Versprechen und meine Verheissung. Darauf vertraue ich. Natürlich verhalte ich mich trotzdem nicht dumm und unverantwortungsvoll, aber doch mutig und entschlossen. Greater is he, that lives in me. Amen.

Und hier kommt sie wieder, meine Leidenschaft…Danke Jesus.

 

 

0

Be my valentine

An unserer Schule kann man Valentinskärtchen mit Herzlolli versenden. OOOOhhh, da werden alte Erinnerungen wach. Diese Unsicherheit und die aufregende Erwartung, ob es wirklich sein kann, ob es tatsächlich möglich wäre, ob der Traum aller Träume in Erfüllung geht und man von einem unbekannten (natürlich supertollen und supersüßen) Jungen etwas geschickt bekommt. Natürlich nichts bescheuertes oder eine Veräppelung. Nein, etwas das total ernst gemeint ist und dann auch noch schön geschrieben wurde. In meinem Fall ging dieser Traum nie in Erfüllung und alle Aufregung löste sich nach der Verteilung in Luft auf, ach nein, eher Neid auf die, die tatsächlich einen unbekannten (oder etwas bekannten) Verehrer hatten. Und jetzt ist meine Tochter in der ersten Klasse in der Schule. So gut, wenn man sich noch etwas dran erinnert, wie das so war und welche Gefühle einem im Kopf und Bauch herumschwirren. Und gut zu wissen, dass ich relativ normal geworden bin, obwohl ich jedes Mal die Anspannung und dann die Enttäuschung aushalten musste. Das werden sie alle gut schaffen und die Freundinnen schicken sich gegenseitig Liebesbekundungen. Wie früher.

20190125_063829

Liebesbekundung zum Geburtstag: Die besten Töchter aller Zeiten bastelten 3 Tage im Geheimen 49 Papierblumen als Tischdeko!!! (Bitte notieren: Diese Zahl entspricht (noch) nicht meinen Lebensjahren:)

 

Unsere Jüngste wird jetzt doch aufs Töpfchen gesetzt. Wie es zu diesem Umschwung des Planes kam, weiß ich gar nicht mehr. So ist das doch oft mit den Erziehungsmaßnahmen: Man nimmt sich etwas vor und dann ändert man es doch wieder, weil man merkt, dass etwas anderes besser passt. Flexibel sich auf das Kind einstellend und vor allem die gegenwärtigen eigenen Kraftreserven beachtend, weil ohne die braucht man gar nichts neues anfangen. (weil man es dann doch nicht durchzieht.) In meinem Fall bemerkte ich vielleicht die Regelmäßigkeit, mit der sie sich direkt nach dem Essen hinters Sofa verzog, um angestrengte Geräusche zu machen. Und vielleicht dachte ich an den ständig überquellende Windeleimer und die zuende gegangenen Windelsäcke. Also setze ich sie nach jedem Essen auf ihr Potty. Da sitzt sie auch ganz brav und schaut Bücher an und macht ihr kleines und großes Geschäft. Wunderbar. Danach lasse ich auch hin und wieder die Pampi aus, rede ihr eindringlich ein: „wenn du musst, ganz schnell mir sagen!!!“, man kann es ja mal probieren. Hin und wieder ist der Body und die Strumpfhose später nass und ich ärge mich ein bisschen. Das hört sich dann hin und wieder so an:

Mama:“Oh man, so eine Sauererei!“ Tiana:“Ja, Saueei.“ Mama: „Das hätte doch echt nicht sein müssen.“ Tiana:“Ja, nis sein müssen.“ Mama: „Das ist echt nervig.“ Tiana: „Est nervig.“ Mama: „Nächstes Mal musst du es vorher sagen.“ Tiana: „Ja, voher sagen.“ Treuherzig schaut sie mich mit großen Augen an: „Sori, Mama.“ Was soll ich da noch sagen?

IMG_5980

Zum Wärmen

Jemand sucht das/den Schulranzenprospekt. Erstgeborene: „Mama, du hast das weggeschmissen, aber ich hab es gerettet!“ Sie geht zielgerichtet auf die Kommode zu und holt das Prospekt aus dem kleinen, ganz rechten Fach raus.

Eine Schulfreundin isst bei uns zu Mittag. Ihr wird erklärt:“ Wir müssen jetzt immer Curry essen, weil die Mama und der Papa kochen immer nur noch mit Curry!“ Glatte Lüge, sogar zweimal: Immer und immer nur noch! (Andi hat „echtes“ Curry aus Singapur mitgebracht und liebt es damit zu kochen). An dem Tag gab es Würstchen mit Gemüse – ganz ohne Curry.

Ich habe in der Offenbarung gelesen, wie einmal das neue Jerusalem, (ich glaube, das ist das, was man im Allgemeinen unter Himmel meint, wenn man über das Leben nach dem Tod redet) aussehen wird. Ich war begeistert und freute mich schon darauf, diese tolle Entdeckung mit meinen Mädels zu teilen. Eine goldene Stadt, mit goldener Hauptstraße, strahlend, voller Glanz, mit einer riesigen durchsichtigen glänzenden Mauer drumrum, die Mauer auf 12 Grundsteinen, die alle aus verschieden bunten Edelsteinen bestehen und 12 Tore komplett aus Perlen!! Man fasst es nicht! Gold und bunt. Die Lieblingsfarben meiner Mädels. Ich kündigte ihnen an, dass ich ihnen etwas ganz besonderes vorlesen wolle. Die Erste setzt sich zu mir:“ Oh ne, nicht die Bibel. Auch noch die Erwachsenen.“ Die Zweite kommt ins Zimmer: „Was, die blöde Bibel? Menno.“

Ich grinse in mich hinein und denke: Blog. Was soll ich dazu sagen? Ganz normal!!!!!!! Ich lese es ihnen trotzdem vor, weil ich es so toll finde und danach noch eine Geschichte ihrer Wahl („Kannitverstan“ von Johann Peter Hebel). Kommentar zum Schluss: „So schlimm war es dann doch nicht, eigentlich ja cool.“ Puhh, wieviel Weisheit wir Eltern brauchen !!! Heiliger Geist, hilf du uns! Wir brauchen dich ständig!

img_5929

Wir begrüßen Prinzessin Eddingkopf herzlich in unserer Familie

 

Sarah goes professional.  Heute in einem Monat ist es tatsächlich soweit!!! Mein erstes Buch wird veröffentlicht!!! Wirklich etwas besonders. Ich erinnere mich noch ganz genau an das Gefühl, als ich eine E-Mail bekam und dort drinstand, ob ich mir vorstellen könnte, ein Buch zu schreiben. Jubel Jubel Jubel. Und ich war gar nicht so überrascht, weil Monate zuvor meine Freundin mir, auch zum Geburtstag, geschrieben hatte, dass ich Bücher schreiben werde. Richtig vorbereitet war und ist das alles.

Danke Jesus, kann ich nur sagen. Wer gerne bei mir ein (oder mehrere) Bücher vorbestellen möchte, kann dies tun, indem er eine Mail an happynewwir@gmail.com schickt. Alles weitere erfahrt ihr dann.

Sonst hab ich heute nicht mehr viel schlaues zu sagen, hab alle Worte schon tagsüber verbraucht und bin froh einfach Ruhe zu haben. Ich feiere den Abend.

Ende gut, alles gut.