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all is merry and nervig

Merry Christmas! In USA sagen das die Leute schon immer den ganzen Monat vor Weihnachten als Gruß in den Geschäften. Also: Merry Christmas! In wenigen Tagen ist es soweit. Ich wünsche euch von Herzen besinnliche, ruhige und erholsame Festtage!

Innerlich lache ich mich fast kaputt über diesen Wunsch für Eltern mit kleinen Kindern, also auch uns! Ruhig, besinnlich, erholsam!!:) Bei uns sind die letzten Wochen einfach nur genau das Gegenteil und total: NERVIG!!!

In unserem Haus sieht es aus wie im Saustall, wirklich. Alles liegt irgendwo rum und jeden Tag wird es schlimmer. Da riefen wir eine Großputzaktion aus, die von lautem Protestgeheul, Schweißtränen und vielem mehr begleitet wurde. Jetzt sieht es im Spielzimmer wieder ok aus und ich habe vergessen ein Foto zu machen:( Aber null Problem, Messy Ecken gibt es überall bei uns, vorallem in meinen Herrschaftsbereichen, wie zum Beispiel hier in der Küche:

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meine kleine Büroecke (Foto ist komplett ungestellt)

Vor jedem Abendessen graut es mir, weil jetzt jede der 4 unglaublich viel zu sagen und zu erzählen hat. Bis alle sitzen ist es ein Drama, Aufräumkonflikte sind noch ungeklärt, das Essen wird bemeckert, die Reihenfolge des Betens wird diskutiert, der fehlende Saft wird bemängelt. Wenn es dann endlich mal anfangen kann, gibt es Rumgesinge, gesumme, rumgehample, da fällt ein Glas Sprudel um, da schreit die Kleinste, um auch gehört zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen:“Räuber pompt! oder „Tatze pompt“!, da fällt die Schüssel Suppe um (ziemlich voll, wohlgemerkt), es liegen Kinder unter dem Tisch rum, die Erste will nicht mehr, die Zweite kann nicht mehr, die Dritte hat eh keinen Hunger, und ich bin schuld, weil ich ihr zuviel reingetan habe…..aaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhh! Andi und ich dampfen immer mehr vor uns hin und tauschen uns später im Bad aus, dass wir das alles grad einfach nur NERVIG finden bis obenhin. Und dann schnell der Insbettbringmarathon mit neuer Taktik, er zwei oben, ich zwei unten. Als ich auf der Toilette kurz dem Ganzen zu entfliehen versuche, kommt mir der Gedanke, wie man bei so einem Wahnsinn noch wertvolle Dinge an die Kinder herantragen möchte? Pädagogisch Wertvolles installieren soll? Geistliche Weisheiten miteinbringen? Ich weiß es nicht und versuche es trotzdem ständig. Ironischerweise fiel mir ein, wie ich großspurig ins Buch geschrieben habe, dass Andi und ich die meiste Zeit eigentlich relativ gut mit unseren vier kleinen Mädels zurechtkämen…haha…gut, dass ich vorne einen Hinweis eingebaut habe, wo ich schonmal draufhinweise, dass alle Aussagen wie immer ohne Gewähr sind und sich stündlich ändern können (oder so ähnlich).

Diese ganze Erziehungssache mit kleinen Kindern ist einfach der Supergau! Ständige Beschallung und Belastung bis ganz an die Grenze und darüber hinaus. Erklären, bitten, flehen, befehlen, vor Entscheidungen stellen, erklären, durchziehen, aushalten, ruhig bleiben, fest bleiben, ausrasten, abkühlen, bereuen, Entschuldigen, vergeben und wieder von Vorne. Jeden Tag. Hallelujah! muss ich da einfach sagen, weil ich kann nicht anders.

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nerviges Weihnachtsgrußkartenfotoshooting

Ich freue mich auf Weihnachten, wirklich. Ich wäre schon ganz selig, wenn wir ein Abendessen erleben, bei dem es relativ friedlich zugeht. Oder eine Bescherung, wo alle ganz ergriffen und dankbar das eine Geschenk, dass sie von uns (hoffentlich) bekommen werden, geniessen und sich überschwänglich bei uns und ihrem Herrn Jesus bedanken. Der Herr Jesus.

Um ihn soll es gehen, an ihn will ich denken. In all dem Aufruhr. Schon damals kam er mitten rein in die laute, menschenüberflutete Stadt, ja, diese Welt. Ich überlegte mir neulich so, wie es wohl Maria so ging, als sie merkte, dass die Wehen losgehen, und sie kein Krankenhaus, kein Geburtshaus, kein Haus, keine Wohnung, nicht mal ein Zimmer fanden. Vielleicht überlegte sie sich schon, hinter welchem Haus oder auf welcher Wiese sie sich verstecken konnte, um ungesehen ihr wohlgemerkt erstes! Kind auf die Welt zu bringen. Geburt im Freien! Dann die Rettung: Wenigstens ein Stall! Aber keine erfahrene Mutter oder Verwandte dabei, Hebamme oder sonst was, nur ihr Mann, der auch noch keine Ahnung hatte. Maria hatte sich das Ganze ganz sicher ganz anders vorgestellt. Aber es ging gut, Jesus kam gesund zu uns auf die Welt! Und er bringt Frieden mit, mitten in unsere chaotische Welt. Wir müssen nicht erst ruhig und besinnlich werden, sondern er kommt zu uns mitten rein. In den Alltag, ins Getümmel, an den Abendbrottisch. Er sitzt dabei und möchte trotz und mit allem uns seinen Frieden und seine Gelassenheit schenken. Hallelujah, mehr davon. Das ist so eine gute Nachricht:

Ich darf sein.  Du darfst sein.

So wie du bist. Mit allem, was so abgeht. Du darfst sein. Du bist geliebt. Du bist so wertvoll, dass Gott dir einen Menschen schickt, der Frieden in deine Welt bringt. Der Ordnung in dein und mein Chaos bringt. Bei dem ich nicht erst anders oder besser werden muss, sondern einfach sein darf. Gott kommt zu uns und Friede wird greifbar. Da werde ich doch echt dankbar. Auch weil gerade Ruhe in meinem Haus ist und ich alleine am Tisch sitze. Hallelujah und MERRY CHRISTMAS!

 

Ah und hier nun (als Weihnachtsgeschenk, ich hab nämlich sonst noch nix anderes eingepackt:)) das Cover meines Buches.

Cover

Gibt es real in der Hand erst ab Anfang März, kann aber schon im SCM Shop vorbestellt werden. ABER kann auch direkt bei mir bestellt werden, der Vorteil hiervon ist, dass ich ein wenig mehr daran verdiene:) (freut mich) und dass ihr ein exklusives Autogram darauf oder eine Widmung der Autorin bekommen könnt (freut euch :)) Wohoo!!! Das Buch ist für Paare gedacht, die bald ein Kind bekommen möchten, vom Anfang der Schwangerschaft, aber auch für Eltern von Kleinkindern bis so 3 Jahre. Außerdem alle anderen, die sich für uns und Familie allgemein interessieren. Sehr zu empfehlen:)

Nächstes Mal teile ich euch dann mit, wie ihr das Buch bei mir bestellen könnt….also bleibt dran:)

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Nester bauen

Meine Gedanken kreisen wild herum, sie fliegen gar manchmal, sie klicken sich in meinem Kopf auf neue Fotos und suchen nach Leuten, die ich irgendwie kenne. Fotos, die nur eine kurze Sekunde auf meinem Bildschirm aufflackern, kann ich nach Tagen immer noch in meinem Kopf aufrufen. Eigentlich interessieren sie mich gar nicht, aber ich werde von ihnen überflutet. Willkommen in der Welt von Social Media! Wie gut, dass man doch allerhand Möglichkeiten hat, Filter einzubauen und Privatsphären zu erstellen, wenn man sie denn findet und versteht. Ich brauch da noch sehr viel Hilfe!! Aber da gibt es ja so einen Spruch, dass man nicht verhindern kann, dass Vögel um unsere Köpfe kreisen, aber ich kann verhindern, dass sie sich dort Nester bauen. Genau das ist meine Taktik. Keine Nachrichten aufs Handy und nur einen Abend in der Woche was dort machen. In der zweiten Woche hats schonmal nicht so super funktioniert…:) Aber das ist sicher die Anfangseuphorie…(immer gut, wenn man eine Ausrede hat)

Kinder haben ja noch keinen Account auf Instagramm oder einen eigenen Twitterchannel. Zumindest theoretisch, weil sie ja noch nicht schreiben können und auch keinen direkten Zugang zu technischen mobilen Geräten haben. Theoretisch. Leider doch viel zu oft, sind schon die Kleinsten Erwachsenen ausgesetzt, die ständig vor einem Gerät sitzen oder stehen und auf den Bildschirm starren und wie wild mit ihren Fingern darauf herumtippen. Nur zu schnell beherrschen sie den Umgang mit diesen technischen Geräten und mit Hilfe von Emojis und Sprachnachrichten schicken sie doch zugern sämtlichen Leuten, die ihnen grad einfallen, lustige Nachrichten. Ist durchaus auch total segensreich und praktisch. So verschicken meine Mädels schon (mit Nachdruck von ihrer Mutter) mal nachträgliche Entschuldigungen oder Danke Sagungen per WhatsApp. Oder wenn sie mal wieder aus den ganzen bunten Bildchen die raussuchen, die ihnen am Besten gefallen und jemand schicken wollen, fiel mir letztens ein, sie zu fragen, welches Bildchen denn Jesus wohl der Person am ehesten schicken wolle und warum. Das war dann das Herzchengesicht, weil Jesus unserer lieben R sagen wollte, dass sie ganz ganz viel Liebe hat. Fand ich und auch sie richtig ermutigend und schön. Machen wir uns die Channels untertan.

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Das wäre ihr Traum

Im echten prallen Leben beurteilen meine Mädels Menschen ganz anders. „Meinst du die Erika, die wo Männerschuhe anhatte?“ „Das war doch die Eine, die Pinke.“ „Die Ursel, die ist wirklich eine liebe Mama, die hat immer so eine liebe Stimme.“ „Den mag ich so, weil der is witzig.“ „Die Oma Jutta find ich toll, weil bei der kriegen wir immer Salzkekse“ „Die kuckt (geht mit k und g. Danke Raquel!) immer so traurig!“ „Der Hannibal hat wirklich königliche Haare.“ (Viele Namen muss ich jetzt verändern und erfinden aus Datenschutzgründen. Aber manche auch nicht.:)) Ihre Beschreibungen sind eigentlich immer total treffend und bleiben oft nicht beim Äußerlichen stehen, sondern haben auch eine andere Dimension. Kinder sind zutiefst geistliche Wesen. Das finde ich mega spannend und ich habe Sehnsucht danach, da gemeinsam mit ihnen tiefer zu gehen. Ich hab mir einige Bücher gekauft, die davon handeln, wie man mit Kindern die Stimme Gottes ganz praktisch hören üben kann ( Eliane Schelb, Brad Jersak)und verschiedene andere englische Bücher, die mich herausfordern mit Geschichten von Kindern, die Gott auf mächtige Weise benutzt. Ich merke immer klarer, dass, je älter die Kinder werden, sie nicht nur theoretisches Wissen und Geschichten brauchen, sondern eine persönliche, lebendige reale Begegenung mit ihrem Papa im Himmel. Das möchte ich so gut ich kann und weiß fördern. Ich kann und weiß da auch noch nicht allzu viel, aber wenn wir uns zusammen auf die Reise machen, ist das sowieso am Allerbesten. Aber ich kann beten und meinen Papa bitten, jedem einzelnen Mädchen so zu begegenen, wie es gut für es ist.

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Wir sind Fingerabdrücke und der Beweis dafür, dass hier eine echte Kindheit stattfindet.

Carlotta ist meine kraftvolle Heldin in diesem Beitrag. Sie macht es genial im Kindi. Ich bin so froh und mir fallen viele Steine vom Herzen. Ich hab es auch gut gemacht. Ich war innerlich fest und sagte ihr immer wieder, dass sie es gut schaffen wird und dass sie jetzt bereit ist für den Kindergarten. Als die Sätze kamen (die höchstwahrscheinlich bei jedem Kind mal kommen) „Ich will nicht in den Kindi“ Weinen, jammern. „Kann ich daheim bleiben?“ blieb ich vollkommen ruhig und ging überhaupt nicht darauf ein und das wurde sofort von ihr wahrgenommen und sie wusste: Die Mama bleibt fest und traut mir zu, dass ich das Neue schaffe! Ich hatte das Gefühl, dass es jetzt mit 3 1/2 vom Alter her gut für sie war und wusste, dass es diese innere Festigkeit von meiner Seite aus braucht, damit sie Sicherheit bekommt und hat. Die Erzieherinnen machten (und machen) auch ihre Arbeit gut und Jesus gab seinen göttlichen Segen dazu. So gut, dass ich meine Kinder in seine Obhut und Hände geben darf und wenn eine Sorge kommt, sie gleich ihm hinhalten darf.

C trinkt Tee. „Jetzt wird Jesus warm, weil ich tu was trinken.“ (Er wohnt ja in ihr)

Wir laufen an einem Mehrfamilienhaus vorbei, in dem Ruth wohnt. Magali fragt voller Mitgefühl: „Wohnt Ruth in einem Hotel?“

Tiana hört, dass ich was von armen Kindern erzähle. Sie sagt: „Tinder nis arm, Tinder stark“

Morgens im Bett erzähle ich Ti, wo die anderen Mädels heute so überall hingehen. Sie sagt: „Djana heim. Mama auch.“ Mein Herz schmilzt, weil sie es so schön gesagt hat. Sie grinst mich an und fragt: Donäls?

 

So und bevor ich euch nächstes Mal das Cover „meines“ Buches zeige, möchte ich für ein anderes brandneues Buch Werbung machen. Auch von einer Bloggerin und 4fach Mama geschrieben.
Tochter Gottes
Ich denke, dass Gott durch dieses Buch und Inka Hammond uns Frauen allen etwas zu sagen hat. Kommt Ende Januar heraus und kann im SCM-Shop vorbestellt werden. Ich habe eine Leseprobe gelesen und war sehr berührt. Inka, ich bin dein Fan! Danke für dein Herz und deine Ehrlichkeit!
Außerdem hat mich die Tatsache, dass eine Frau, die auf den ersten Blick ziemlich viele Ähnlichkeiten mit mir selber hat, ein Buch geschrieben hat, dass als prophetisch und einzigartig beworben und beurteilt wird, kurzzeitig etwas aus der Bahn geworfen. 🙂 Also ich war total neidisch und hab mir die Freude darüber, selber ein Buch geschrieben zu haben, rauben lassen. 😦
Nach einigen Tagen und immer wieder mein Herz Jesus hinhaltend und immer wieder neu die Entscheidung treffend, dass ich nicht vergleichen und bitter werden, sondern ermutigen und mich mitfreuen werde, kam mein Friede wieder. Danke Jesus. Ich und auch sie sind genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Genau wie ihr. Wenn wir unsere Herzen ganz bei Jesus haben, wird er das, was er mit uns tun will, auch tun können. Ich werde mich immer wieder entscheiden, nicht zu vergleichen und neidisch zu werden, sondern mich mitzufreuen, an stylischen Häusern, neuen Autos, schönen Frauen, braven Kindern, schicken Klamotten, leckeren Kuchen, professionellen Websites und eben genialen Büchern! Freude vermehrt sich außerdem, wenn man sie teilt!
Da las ich letztens auch dazu im Epheserbrief Kapitel 4: Jeder Teil von unserem Körper (dem Leib Christi) hängt am Anderen und jeder unterstützt den anderen nach dem Maß seiner Kraft, dann werden wir echte Einheit haben und den Vater in seiner ganzen Fülle erkennen. Amen. Das will ich sehen und aktiv meinen Beitrag leisten.
Wow, ich bin ganz stolz, jetzt hab ich auch noch selber herausgefunden, wie man so einen Link einfügt mit unterstrichenem Wort, ich werde wirklich jedes Mal besser! Freut euch mit mir:)

 

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Sellerie/Salary

Oh oh, ich schäme mich etwas. Das tue ich nicht so oft, aber am ersten Dezembermorgen war es wieder so weit. Adventskalenderzeit. Meine Schwägerin schickte mir noch am Abend zuvor ihr Bild vom Dankeadventskalender für ihren Mann- inspiriert von mir! Wow, richtig cool. Aber einen faden Beigeschmack hatte es trotzdem, weil ich persönlich eben keinen solchen für meinen besten Ehemann gemacht hatte…. Na dann… Samstagsmorgens weckten mich die Mädels mit der aufgeregten Ankündigung: Unten ist eine Überraschung für dich!!! Der Papa hat was für dich! Da stand ich dann doch etwas schneller auf als sonst. Und tatsächlich, ich traute meinen Augen kaum, da hing er an der Wand: Ein Adventskalender für mich. Von meinem 100 Prozent in der Arbeit und auch noch daheim arbeitenden Ehemann. Ich war wirklich total geplättet, hatte ich doch ganz kurz mal flüchtig daran gedacht, ihm einen zu machen, aber dann gedacht, dass er ja nun wirklich keine Zeit habe, mir so etwas zu machen und ich ja auch nicht wirklich. Tja, mächtig geschnitten. Ich freute mich, aber das schlechte Gewissen drückte mich doch sehr…Nun ist Andi mal wieder ein paar Tage in die alte Heimat verreist und ich halte hier an der Front die Stellung. Vielen Dank nach Übersee für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, die du im DM verbracht hast, um schöne und trotzdem nützliche Sachen für mich rauszusuchen:) I love you.

Deshalb hab ich hier jetzt abends richtig freie Zeit und kann mich im Worldwideweb vergnügen. Falls ihr es bemerkt habt, gibt es auf dieser Seite nun ein „Über mich“, wo sogar noch was drinsteht. Sehr professionell. (nach 5 Jahren hab ich das auch mal geschafft:)) Und es kommt noch besser! Ich werde mich bei Facebook anmelden. Und das sogar sehr bald. Ihr lacht, für mich ist es ein Meilenstein. Ich habe mich noch nie darangetraut, weil ich mir manchmal selber nicht traue. Ich will nicht so oft aufs Handy kucken, mach es aber die ganze Zeit. Ich will eigentlich keine Süßigkeiten unter der Woche essen, aber sie schmecken halt so lecker. Und wenn man mal eine Schokolade gegessen hat, kann man ja auch noch andere Sachen hinterher schieben. Wenn schon, denn schon. Zurück zum Thema. Ich werde mir diese Plattform untertan machen und nicht anders herum. Das ist mal der Vorsatz und der Plan. Wenn es nicht klappt, steig ich wieder aus. Theresa, bitte erinnere mich daran. Ihr könnt gerne für mich beten oder mir eure Tipps verraten, wie ihr es schafft mit Social Media gut umzugehen. (falls es da überhaupt jemanden gibt)

Ein prophetisches Wort hierfür haben wir. Mal ganz am Anfang unserer Ehe sagte Jana bei einem Eheworkshop zu uns: „Ihr habt eine Dimension über Schwaben hinaus.“ Haben wir ja tatsächlich auch schon, aber es wird noch mehr kommen.

Und das ist ja wohl die perfekte Überleitung zu einer großen, für mich weltverändernden Nachricht: Tata. Ich habe ein Buch geschrieben. Also bzw. ich bete, dass der heilige Geist durch mich seine Worte und das Herz Gottes in ein Buch hineingeschrieben hat. „Gelobt sei Gott, mein Fels, der meine Finger (und meinen Mund) bereit macht zum Kampf.“ Steht in Psalm 144,1 und wurde von mir selber erweitert. Das war und ist mein Gebet immer wieder. Es ist ein Buch darüber, wie man vom Ehepaar zur Familie wird. Sehr persönlich und lesenwert für all diejenigen, die verheiratet sind, schwanger werden wollen oder schon sind, kleine Kinder haben und natürlich sonst auch alle anderen, die es interessiert, wie wir so leben:) Es wird im März 2019 beim SCM Verlag erscheinen und für mich ist es ein Wunder, wie Jesus das Ganze zustande gebracht hat. Ich werde euch ab jetzt jedes Mal ein bisschen auf dem Laufenden halten. (strategisch sehr wertvoll, vielleicht mache ich noch eine Verlosung oder so?) Tatsächlich muss ich mich gerade mit verschiedensten Marketingtechniken oder Strategien auseinandersetzen, eine komplett neue Welt für mich. Völlig ausserhalb meiner Welt. Ich bin total dankbar, meinen Mann an meiner Seite zu haben, der gemeinsam mit mir unseren gemeinsamen Weg zu den Füßen Jesu legt. Wir werden keine Türen mit Gewalt aufbrechen, weil er uns Türen öffnen wird, durch die wir auf dem roten Teppich hineinlaufen werden und seine Goodness der Welt zeigen dürfen. Mein Leben liegt in seiner Hand und Erfolg ist: Gott liebt mich und ich liebe ihn. Amen.

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Ich stellte voller Vorfreude das Schaumbad bereit…um es wenige Minuten danach vom Boden aufzuwischen. Wunderbarerweise war fast alles noch in der Flasche. Danke Jesus.

Auf dem Boden zu bleiben ist ein Leichtes, wenn man jeden Tag unter dem Tisch herumkrabbelt und Essensreste, trocken und feucht zusammenkehrt, sowie den braunen, festen Windelinhalt, der auf dem Badfußboden verteilt wurde, ins Klosett befördert. Gott sei Dank für diese Kinder.

Unsere neueste Errungenschaft befindet sich im Bereich der Finanzen. Die älteste Tochter ist im siebten (oder achten?) Lebensjahr angekommen. (Ich weiß auch nicht so genau, wie man das rechnet.) Jedenfalls ist sie reif genug, um den guten Umgang mit dem lieben Geld zu lernen. Andi hatte in USA damals im Radio ein Interview mit einer Frau gehört, die auf diesem Gebiet eine für uns neue Methode mit ihren Kindern erfolgreich ausprobiert hatte. Kein Taschengeld, sondern Salary, zu Deutsch: Lohn. Das bedeutet, einmal im Monat Lohnauszahlung, wöchentlich eine Responsibility (heißt eine Verantwortung, bzw. eine Aufgabe) und Dinge, für die sie von nun an selber mit ihrem Geld aufkommen muss. Bei ihr heißt das nun immer Samstags den ganzen oberen Stock zu saugen ( Juhuu!) und ihre Zahnbürste und Zahnpasta muss sie ab jetzt selber bezahlen. Dafür bekommt sie im Monat 10 Euro. Ich erzähle das nicht, um unsere Finanzen zu offenbaren, sondern damit ihr es besser versteht. Am Zahltag gibt es drei Töpfe. Ausgeben, Sparen und Spende.

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10 Prozent wollen wir Gott geben, weil er dann die Fenster des Himmels auftut und uns mit Segen überschüttet (siehe unteres Foto) Genial, ausprobieren lohnt sich 100 prozentig, er verspricht nichts, was er nicht hält. Und in Maleachi 3, 10 fordert er uns ja unmissverständlich heraus… Was wohl passiert, wenn wir noch mehr als 10 Prozent geben??? Gar nicht auszudenken, diese Fülle! 10 Prozent oder mehr kommt ins Sparkässle, damit wir für die Zukunft so richtig große Sachen kaufen können und der Rest darf ausgegeben werden. Davon müssen aber auch die Zahnputzsachen gekauft werden. Magali war ganz glücklich, als sie im Drogeriemarkt feststellte, wie wenig Geld sie investieren muss, um im Doppelback 2 Bürsten und eine Tube gute Zahnpasta zu kaufen. Am nächsten Tag weinte sie jedoch bittere Tränen, als die kleinste Schwester fast die gesamte neue Zahnpastatube ins Waschbecken gedrückt hatte, weil diese so viele schöne Farben hatte ! Natürlich musste diese von den Verantwortlichen ersetzt werden. Eltern haften für ihre Kinder. (Auch im eigenen Badezimmer)

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Jedenfalls finden wir diese Methode genial, um unseren Kindern einen guten und realen Umgang mit Geld beizubringen. Viele Kinder kennen kein echtes Geld mehr, weil alles nur noch mit Karte funktioniert und sie nur immer die Karte sehen, die irgendwo durchgezogen wird. (Das Buch ist amerikanisch, das merkt man an diesem Punkt deutlich. Unsere deutschen Dorfkinder kennen die Centstücke, mit denen sie beim Bäcker Schleck kaufen.) Das Prinzip mit dem Spenden find ich oberhammergenial und auch so, macht es richtig Spass zu sehen, wie sie erlebt, welchen Wert Geld hat und wie sie anfängt sich zu freuen, damit gut umzugehen. Und dann beim nächsten Gang zum Rofu oder Müller sich im Laden umschaut und weiß, was sie sich alles kaufen könnte oder wieviel sie noch auf die Seite legen will. Für nähere Infos könnt ihr euch gern bei Andi melden, er ist der Finanzverwalter- und experte in unserem Hause.

Ps. Und falls ihr wisst ob man gucken/kucken mit g oder k schreibt, bitte melden. Aber wir sind ja eh Schwaben, da ist die Schreibweise relativ:)