0

Unity

Unser erstes UNITY Einheits Event https://www.facebook.com/unityhtb/ liegt nun hinter uns. Outbreakband, Leo Bigger und Josef Müller waren die bekannten Gäste in der Kuckuckshalle. Wow! Ganz normale Leute, die mit Jesus vorangehen. Und die eigentlichen Stars sind die vielen vielen Mitarbeiter, deren Namen nicht weit bekannt sind, und trotzdem fett im Buch des Lebens stehen. So viele Diener und Leute, die an unterschiedlichen Orten ihre sichtbaren und unsichtbaren Talente zur Verfügung gestellt haben. Genial. Das coolste war die Abbauphase, bei der einfach jeder irgendwas in die Hand nahm und abbaute, wegräumte, aufräumte oder putzte. Wie fleissige schwarze Bienchen in ihrem Bau. Genial. Ich liebe das. Andi und ich hatten unseren Posten als Moderatoren am Samstag gefunden und eingenommen. Der Heilige Geist gab hoffentlich seine guten, passenden Eingebungen, trotz meines vorschnellen und übersprudelnden Mundwerks. Aber er kann wohl am Besten damit umgehen, er kennt es ja schon, er hats ja erfunden. (Gruß an Leo, er ist ja Schweizerr). Lustig war es allemal. Einen Dank für die (derbe) Lustigkeit, das SichfürnichtszuFeinsein und die laute Spontanität, die immer einen Spruch auf Lager hat, geht hier an meinen Papa, der mir das, zusammen mit der ganzen Klenk Bande vererbt hat!

Wir sind nun alle gespannt wie Flitzebögen, wie es weitergeht. Was Gott vorhat, welche Türen er nun öffnet und was weiter passieren wird. Es ist richtig gut, auf Gott zu warten. Zu schauen, sehen, beobachten, spüren, was er so vorhat, wo sein Wind hinweht. Aber es ist auch richtig herausfordernd. Man braucht viel Vertrauen, Gelassenheit und viel Demut. (Definition Leo: Den Mut, das zu tun, was Gott sagt.) Ich muss besonders meinen Drang nach JETZT; SCHNELL; LAUT; VIEL; LOS; GLEICH; unterdrücken und ihm mehrmals laut sagen,: Alles ok! Jesus hat alles im Griff. Und dann ist es mit Worten nicht zu beschreiben, zu erleben, wie oberhammermegagenial es ist, wenn man in dem lebt und das erlebt, was Jesus schon vorbereitet hat. Durch die Türen zu gehen, die wagenweit offen stehen, mit rotem Teppich ausgerollt. So einfach und mit so großer Freude und Auswirkung. Also: Geduld. Wir sind zur genau richtigen Zeit am genau richtigen Ort.

IMG_5386

Hier nach dem Schminken mit Wimperntusche (die Wimpern waren tatsächlich getuscht!) Ein Naturtalent!

Ich stehe am Bügelbrett (!) und sinniere bei „Aramsamsam“ darüber nach, was mein Ehemann alles verpasst hat, in 10 Jahren bügelfrei. (Wirklicher Respekt an alle Bügelehefrauen: WOW!! Ich bewundere euch und gebe euch viel Ehre dafür! Ihr Ehemänner, bitte schätzt euch sehr glücklich, solche tollen bügelnden Frauen zu haben.) C und T sind schon eine Weile aus dem Zimmer. C kommt wieder. Ich frage: „Wo ist T?“ C lächelt mich mit dem süßesten Grinsen an: „Die isst Kaba!“

Dazu gibt es kein Foto, da die Kinder ja superschlau sind (von wem sie das wohl haben?) und bei jedem entdeckten Unfug mich freundlich anlächeln und sagen: „Mama, Foto?! Ich entschloss, dass Fotos manchmal relativ schlechte pädagogische Mittel sind, um Kinder zu erziehen. Sie vermitteln einfach das Falsche (aber entspannen die Mutter oft ungemein)

Da fragte mich letztens eine ältere Freundin: Fühlst du dich nicht begrenzt und beschränkt und eingeengt in deinen Fähigkeiten? Also weil ich zuhause wohne und lebe und arbeite. 100 Prozent. Seit 7 Jahren bin ich nun Mama und seitdem nicht mehr dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung und ehrlich: es fühlt sich an, wie mein Traumjob. Also in guten Phasen. In anstrengenden denke ich ja über so was gar nicht mal nach, weil erst mal jedes Kind geradegerückt werden muss. Vorwärts, marsch! Aber in guten Phasen ist es für mich kinderleicht in meiner Situation so ein riesen Privileg zu sehen. Wow, mal ehrlich, wer hat so eine Charakterschule, Dienen leicht gemacht, Lehren in verständlicher Sprache, Erklären der Welt in zwei Sätzen, Persönlichkeitstraining vom Allerfeinsten wie wir Mamas? Hautnah, den ganzen Tag, die ganze Nacht und ein Leben lang. Kinder sind Geschenke des Herrn, das zeigt sich hier ganz deutlich.

Da gabs mal ein prophetisches Wort in der IHOP Atlanta für alle Mamas: Das Essen, das du kochst ist heilig. Die Wäsche, die du wäscht ist heilig. (Buchtipp: Veronika Smoor „Heiliger Alltag“. ) Der Herr bereitet dich auf größere Dinge vor. Sei dir gewiss, das Mama Sein ist eine Vorbereitung. Er sieht jedes kleine Detail, das du tust und es ist pures Gold für ihn. Er wird dich reich belohnen. Amen dazu, sag ich nur.

Das ist wahr und das ist mutig. Jesus sagt ganz klar, dass der Größte für ihn der Diener von allen ist. Als Mamas sind wir ganz klar Dienerinen. Was wir alles tun! Für Jesus ist der der Größte, der den vollen Windelsack zuschnürt. (mit allen damit zusammenhängenden Gerüchen) Der, der das verspuckte T-Shirt auswäscht, der, der jeden Tag den Tisch deckt und abdeckt, abwischt und wieder abwischt.

Der Weg nach oben ist der Weg nach unten im Königreich Gottes. Hier gelten andere Gesetze.

Für mich sind Mamas Heldinnen. Wirkliche Heldinnen.

Oft leben wir im Gegensatz zu aller finanziellen Sicherheit oder Versorgung, die Steuerpolitik, das Rentenwesen ?, lautstarke Meinungen von anderen, die anders leben.

Bayrischer_Wald (27)

Äffle (und Pferdle)

 

Ich weiß genau, dass ich jetzt gerade genau das einzig richtige tue, für mich selber und für meine Kinder. In dieser Phase unseres Lebens. Das kann sich schon bald ändern und wird sich verändern. Und es darf auch beurteilt werden. Aber diese Zeit jetzt nutze ich, Sarah, optimal in meinem Leben. Ich werde sie nie bereuen. Ich werde sie mir nicht vermiesen lassen, durch das bisschen Zeter und Mordio (jeden Tag:). Ich bin ein wenig kämpferisch beeinflusst, habe „Muttertier“ von Birgit Kelle gelesen. Sehr eindrücklich und wütend. Aber gut, ich danke ihr.

Ihr Mamas seid wahre Heldinnen. Es ist so mega wichtig, dass es euch gibt. Ihr seid Nahrung für die Seele und gebt Nahrung für den Körper und Geist. Nichts und niemand kann euch ersetzen. Wenn ihr eure Kraft und eure Begabungen und eure (hohen) Ausbildungen in eure Kinder investiert, ist das keine verlorene Zeit. Eher das groooße Gegenteil. Ihr gewinnt so viel mehr dazu, was man in keinem anderen Job erlernen kann. Das Arbeitsamt warb vor ein paar Tagen  bei mir im Briefkasten, zwecks seinem Fachkräftemangel nun um die „stille Reserve“. Damit sind wir Mütter und „Persönlichkeiten“, die sich um ihre älteren Eltern kümmern, gemeint. Sehr richtig haben sie erkannt, wie viel Kompetenz wir durch unsere Tätigkeit und unser Leben besitzen. Sie wollen uns. Für ihren Arbeitsmarkt. Ich hoffe, dass sie uns dann auch dementsprechend finanziell würdigen. Ich überlegte mir, ob ich gerne dazu aufrufen wolle eine „laute Reserve“ zu sein, wie Frau Kelle. Aber ich denke, mein Weg ist es im Moment einfach erstmal noch einige Zeit (oder so) hübsch „still“ zu bleiben und das zu tun, was der Welt für ihre Zukunft am Besten dient. Nicht noch mehr überforderte, total gestresste Mütter und Kinder, die ihr Leben zwischen Terminen gehetzt versuchen auf die Reihe zu bringen, sondern nur halbwegs „normal gestresste“ Mütter und Kinder, die Zeit haben sich aneinander zu schleifen und gemeinsam eine einzigartige Kindheit erleben.

Die zweijährige Tochter möchte immer beten und tut das durch lautes Schreien kund. Wir geben ihr den Vortritt und sie betet vor jedem Essen: „Dande Jesus…Mama ist.“ Danke Jesus, dass meine Mama da ist und mich lieb hat (Das ist die wortwörtliche Übersetzung. 100 prozentig.)

Wir sprechen über angemessene Gepflogenheiten im Umgang mit Körpergeräuschen. Kommentar eines Kindes: „Die Ursula (Name von der Redaktion geändert) pupst manchmal auch mit freiem Po.“

IMG_5419

Bild der Woche oder Wie taue ich richtig den/die Butter auf?

 

Andi´s Kommentar zu diesem Bild: „Kein Kommentar!“  Er schüttelt nur resigniert seinen Kopf, angesichts der Tatsache, dass er dieses Vorkommnis schon einige Male erleben musste.:)

Wohl dem, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und über seine Fehler lauthals lachen kann. Er lebt aus der Gnade und muss nicht perfekt sein!

Und auch hier offiziell ein warmes Welcome unserem ersten Lausejungen auf der anderen Seite des Tals: Ole Lauser! Ich habe dich jetzt schon mega in mein Herz geschlossen und weiß, dass du zu einem genialen Mann heranwachsen wirst! So schön, dass du da bist!

 

 

2

Danke

Tiana kriegt ein Ei von mir auf den Teller. Immer wieder, in kleinen Stückchen lege ich es ihr drauf. Als alles draufliegt, sagt sie zu mir: Dande. Wow. Ein Dankeschön ganz ohne Aufforderung. Ich freue mich sehr über so viel Höflichkeit und so ein wohlerzogenes  Kind.

IMG_5560

Ganz fleissig und wohlerzogen eine Rolle Klopapier benutzt.

Wenn die Kinder klein sind, halten wir sie immer an, auch ja DANKE zu sagen, wenn ihnen jemand was schenkt oder gibt. „Was kannst du da sagen?“ „Wie sagt man?“

Wenn man mal erwachsen wird und dann auch noch einige Jahre verheiratet ist, fällt einem dieses DANKE gar nicht mehr so einfach. Beziehungsweise erinnert man sich oft so gar nicht mehr daran, dass man sich bedanken könnte, wenn jemand etwas für einen tut. Z.B. den ganzen Tag arbeiten, den Müll rausbringen, den Rasen mähen, den Kindern Zähne putzen oder sonstige Dinge. Man hat oft nur den Wunsch und die Erwartung, dass dieser andere Jemand zu mir mal Danke sagen könnte. Was ich alles den ganzen Tag mache und leiste… Wenn man im Ehealltag angekommen ist, gibt jeder in ganz eigenen Welten das Beste für seine Familie und seinen Ehepartner. Und hofft, dass er irgendwie gesehen und gewertschätzt wird.  Leider hat man meistens vor lauter Zeugs und eigenem Leben nur sich selber im Kopf. Man steckt ja auch wirklich nur in den eigenen Schuhen und erlebt tatsächlich nur das, was man selber erlebt. Da muss man sich schon ganz bewusst dafür entscheiden, auch den anderen zu sehen. Versuchen, ein Geschmäckle davon zu bekommen, was im Leben meines Ehepartners so abgeht und was er täglich so zu meistern hat.

Eine meiner besten Freundinnen ist echt Meisterin darin, ihrem Mann DANKE zu sagen. Danke, fürs Müll rausbringen, sagt sie ihm jedes einzige Mal, wenn er den Müll rausgebracht hat, auch wenn sie schon einige Tage gesehen hatte, dass er übervoll war. Im Gegenzug ehrt dieser Mann seine Frau aber auch überschwenglich und bedankt sich jeden Tag dafür, dass sie ihm wieder etwas leckeres zum Essen gekocht hat.

Danken verändert die Kultur in einer Ehe und einer Familie. Ich bin da sehr am Lernen, Andi ist schon relativ gut darin, er bedankt sich häufiger dafür, dass ich eine so gute Arbeit mit den Mädels mache. Das ist jedes Mal sehr schön für mich und freut mich sehr.

Wenn man sich trainiert und manchmal auch zwingt, DANKE dem anderen zu sagen, für noch so jedes kleine Ding, das einem einfällt, trägt das sehr zu einer guten Athmosphäre bei. Ich hab mal in einem Buch über Männer gelesen (von Shaunti und Jeff Feldhahn, Männer sind Frauensache), dass ihnen Respekt wichtiger als Liebe ist. Waaas?? Verstand ich nicht, jetzt vielleicht ein bisschen mehr, aber ich habe das Gefühl, dass wir mit unseren Worten unseren Männern sehr viel Respekt zeigen können oder auch gar nicht.

Na, toll, sagst du jetzt vielleicht. Mein Mann bedankt sich nie bei mir und hilft mir auch sonst nix. Da gibts ein neues Ehebuch (https://www.scm-shop.de/das-emma-prinzip.html), EMMA, haben es Susanne Mockler und ihr Mann genannt, soll so viel heißen wie: Einer muss mal anfangen. Das denke ich auch. Einer muss anfangen, eine neue Kultur zu schaffen. Ist zwar hart und nervig, aber lohnt sich bestimmt.

IMG_5554

Wenn der Mann auf dem Sofa sitzt: Danke, dass du zuhause bei mir auf dem Sofa sitzt.

Wenn er von der Kneipe nach Hause kommt: Danke, dass du wieder heimkommst.

Ok, ist vielleicht ein bisschen überspitzt, aber ihr versteht sicher, was ich meine. Wenn man wirklich will, findet man immer was zum Danke sagen.

Oder jetzt steht ja auch bald wieder Weihnachten vor der Tür. Wie wäre es mit einem Danke- Adventskalender? In aufgeschriebener Form von Zettelchen, oder jeden Tag per WhatsApp oder jeden Tag bewusst einmal in die Augen geschaut und für etwas anderes Danke gesagt? Ich hoff ich verwirkliche meine eigenen Tipps dann auch mal hin und wieder… Man sollte ja das leben was man preacht…

 

Magali zeigt ihrer Schwester was im Laternenbastelbuch: Ich möchte eine von hier vorne und Carlotta möchte was hier hinten aus dem alten Testament.

IMG_5412

Magali, seit kurzem 7, unser Active Squad geht hoch hinaus auf unserem weltbesten Toy ever

 

Ps.: Meine schwarze High-Rise Jeggings gefällt mir echt gut, sitzt richtig knackig, aber leider tut mir von ihr der Bauch so weh, dass ich sie einfach nur ausziehen will und gegen meine Jogginghose tauschen will!! Aber noch ungerner als ich sie anziehe, ziehe ich sie aus: Bis ich mich da rausgequält habe und sie quasi abgezogen habe und dann gibt es noch das letzte Stück über den Fuss, das geht gar nicht!!

 

Au, und meine Taktik mit meiner Tochter wieder in ihrem eigenen Bett schlafen zu lassen, hat echt super funktioniert!! Hat nur eine Nacht gedauert, dann hatte sie es wieder drin. Es liegt echt Kraft darin, wenn man anderen von seinen Vorsätzen erzählt, bzw. schreibt. Irgendwie motiviert das extrem und man ist innerlich fest. Leider war gestern Nacht wieder eine Ausnahme. Aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel. Amen dazu. Heut nacht wird es wieder super.

0

Popo beisst

Meine Kleinste ist nun gar nicht mehr so klein. Sie feierte schon ihren zweiten Geburtstag. Wie die Zeit rennt. Grad vorher las ich den schlauen Satz: Der Tag mit Kindern ist lang, die Jahre aber sind kurz.

IMG_5246

Ich höre einen Großteil am Tag solche Sätze von ihr: Mama, fiben. Dayla domm. Dindi den. Magawi Sule. Misa, Sanja?  Papa Auto fahrn, Abeit. Luli. Budder, Honis. Dodda mit. Und oft erzählte Tiana anderen Leuten, wenn sie auch mal zu Wort kommen wollte: Doddi, Popo beisst. Dafür erntete sie jedes Mal einen Lacher und das spornte sie bestimmt an, es immer und immer wieder zu erzählen. Carlotta stellte das einmal richtig: Ne, du hast mir in den Popo gebissen, du alter Knecht. (Wir hatten grad davor einen Weberknecht aus unserer Küche entfernt). Die zwei Kleinen streiten sich doch dann und wann mal und besprechen ihre Konflikte nicht wie gewünscht als Erwachsene, sondern beissen sich wie Kinder, ob der fehlenden Kommunikationsfähigkeit, eben in die Körperteile, die gerade am nächsten sind. Alles ganz normal bei uns.

Was ich aber bei mir bemerke, ist die stetig abnehmende Lust zu erziehen. Ich hab einfach keine Lust auf das ständige Gezank und Geplär und Gewein. Es nervt mich, immer der Buhmann bzw. die Buhfrau zu sein, die alle Regeln aufstellt und einfordern und einhalten muss. Es ist anstrengend und stört meine Ruhe und mein Easyliving. Ich hätte einfach gern, dass alles so läuft, wie ich will, ohne das großartig erkämpfen zu müssen.

Aber nach einem Gespräch mit meinem Mann über unsere derzeitige Familienentwicklung und unsere (eher wilde) Esskultur und den Kinderhaushaltsaufgabenerledigungsrhytmus (welchen?), musste ich einsehen, dass er Recht hatte. Er meinte, dass wenn wir manche Regeln und Dinge eine Weile gut durchhalten und immer wieder durchziehen, sie irgendwann einfacher werden und hoffentlich dann auch zur Normalität für die Kinder und uns werden. Also erstmal ein Einsatz, der sich dann aber lohnt, weil er Auswirkung zeigt.

Und dann sah ich noch das Kurzvideo von Johannes Hartl:

Warum manche Kinder so nerven? https://www.youtube.com/watch?v=qvQm3Xrcv8A

Richtige Hardfacts, aber voll richtig. Das hab ich mich nicht getraut, über WhatsApp zu verschicken, aber hier kann ich es in die Welt senden. Es ist einfach wahr und ich war wieder neu ermutigt und möchte euch deshalb jetzt ermutigen:

ERZIEHEN WIR UNSERE KINDER !!!

Es ist unser Job und niemand kann und wird ihn uns abnehmen! Wir haben den größten Einfluss auf unseren Nachwuchs, im Guten wie im Schlechten. Wenn wir es jetzt nicht tun, wird der Zug irgendwann abgefahren sein. Lasst uns Regeln aufstellen und einhalten, sinnvolle Konsequenzen verkünden und eisern, mit einem aufgesetzten Lächeln und zusammengebissenen Zähnen ein- und aushalten. Schaffen wir Rituale, Struktur, klare Abläufe, das gibt den Kids Sicherheit und Verlässlichkeit und wird sich auszahlen. Raffen wir uns auf und zeigen unseren Kindern gute Grenzen auf. Auch wenn ich deshalb vom (wohlverdienten) Essen aufstehen muss. Es ist wichtig und wird sich langfristig lohnen. Später werde ich dankbar sein für die paar Male, an denen mein Essen kalt wurde, weil ich meinem Kind beigebracht habe, zum Essen nicht eklig zu sagen oder nicht in ein Wutgeheul auszubrechen, weil es keinen Ketchup mehr haben kann.

Also Sarah, raff dich heute nacht und bring deinem Kind bei, dass es in seinem eigenen Bett schlafen soll, wie du es dir schon seit 3 Wochen vorgenommen hast. Alles klar, werd ich machen (wenn ich nicht zu müde und faul und zu bequem bin:))

IMG_5232

Auf der Burg Hohenzollern

 

 

Auf dem Klo. Mama: Mann, dass ist ja ein mega Haufen! Carlotta: Wie Burg Hohenzollern. (Die liegt auch auf einem hohen Berg.)

 

Mama redet vor sich hin: Morgen müssen wir mal wieder was Richtiges zum essen machen. Carlotta: Ja, Aufbackpizza!!

 

Mama: So ist es doch perfekt! Magali: Mama, du kennst dich auch gar nicht mit Ordnung aus!

 

So, und ich erziehe nicht nur meine Kinder, sondern auch mich selbst. Kürzere Abstände beim Blogschreiben und kürzere Texte. Strategie: Ein Abend pro Woche dafür Zeit einplanen und nicht alles auf einmal raustippen, sondern einteilen. Mal sehen, wie mir das gelingt, bis jetzt fühlt es sich noch komisch an, aber ist wohl immer so, wenn man was neues im Leben einführt. Und außerdem sind ja auch nicht die Gefühle meine Bestimmer. Pfürti miteinand.