Kurzmitteilung
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Als ich vor ein paar Tagen abends im Bett lag, hab ich mir überlegt, ob ich das, was ich da in meinem Bericht letztens geschrieben hab, eigentlich ernst gemeint hab: Dass ich es Andi gönne, dass er mal was anderes sehen kann und einfach so auf Reisen gehen kann, ohne Kind und Kegel (in dem Fall mich:))

Einerseits schon ein bisschen, weil er grad jeden Tag von der Arbeit kam und sich schon auf unseren Urlaub in ein paar Wochen gefreut hat, aber andererseits auch irgendwie nicht…mein Ego bäumt sich auf und schreit: “ Dann muss ich ja alles alleine machen!!!“

Jetzt war´s nämlich überhaupt nix mit unserer Mommyweek. Ist eine Kotzweek draus geworden.:) Hier geht grad Bauchweh, Übelkeit, Durchfall, Fieber rum. Juhu. Herzlichen Glückwunsch. Wenigstens in den zwei Nächten, bevor Andi ging, konnten wir die Nachtschicht gemeinsam bewältigen. Gott sei Dank nur jeweils ein Mädel, aber so richtig gutes Programm: Richtig viele halbverdaute Essenreste mitten im Bett und im Gesicht, auf dem Schlafi und in den Haaren. Einer duscht das Kind, einer zieht das Bett ab, Waschmaschine an, föhnen und wieder ins Bett. Dann noch zweimal die gleiche Prozedur. Voll super, genau 3 Garnituren Bettwäsche hab ich da:) Da ist es gut, wenn man Galgenhumor bewahrt.

Jedenfalls flog Andi fort und nun putze ich die Kotze (sorry, für die Strassensprache, aber verschafft etwas Erleichterung:)) alleine auf. Meine Freundin Lena hatte erst noch nix, jetzt fing es heute nacht auch bei ihnen an. Au mann! Das ist echt eklig. Und meine Lebendigkeit in Person, Carlotta, liegt schlapp und jammernd auf dem Sofa rum, hat Hunger und will essen, aber darf nicht, sonst wird sie weiß im Gesicht und spuckts später irgendwo hin.

Tja, der Mensch plant seine Schritte, Gott aber lenkt seinen Weg. So hätten wir das nicht geplant und uns gewünscht. Aber wir werden es schaffen, ist etwas anstrengender als wir wollten und nervig und man fragt sich, warum denn bitte schön jetzt gerade? Aber das ist ja oft so. Ich hab keine Antwort auf die Frage des Warum. Keine Ahnung. Ich weiss nur eins: Gott ist gut allezeit und all the time god is good. Er ist da und wird helfen und ich werde stärker sein, als ich dachte. You are stronger than you think. Kann ich aber nur erleben, wenn es nicht so läuft, wie ich mir das so ausgedacht habe.

Und Magalis Zahn fiel heute beim Orange essen heraus!!! Das war eine Aufregung! Sogar mit Blut! Kayla:“Ich finds cool Magali, dass du jetzt eine Zahnlücke hast!“ Wow, wenn sich jemand mitfreut, wird die Freude gleich noch viiiel größer! Gleich danach war der Zahn unwichtig, weil die Erwartung auf Süssis da war, da feiern wir doch morgen gleich unser Wackelzahnfest! Herzliche Einladung!

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This land is your land, this land is my land…

 

…from California to New York Island…

Heute fange ich einmal mit meinen lieben Mann und treuem Weggefährten an. Ich bin so dankbar, dass ich dich habe und dass du mit mir alle Abenteuer in der Höhe und der Tiefe bestehst. Mit dir an meiner Seite fühle ich mich sehr stark und so schön. Du hast mir den Kopf verdreht und er dreht sich immer weiter. (sagte einmal Daniel Brühl bei einer Filmverleihung zu seiner Freundin Jessica Schwarz. Sein Kopf hat sich aber schon seit längerer Zeit aufgehört zu drehen, meiner wird sich weiterdrehen)

Andi leistet echt tolle Arbeit, in der Arbeit und danach. Er fährt schon wieder mit seinem Radl ins Geschäft und seinem Knie geht es GOTT SEI DANK auch immer besser. Danke Jesus. Auch Danke für eure Gebete. Jedes Gebet hat enorme Kraft. Wir können nie wissen, welches Gebet die Schale zum Umkippen bringt und die ganze Situation sich ändert. Er wird nächste Woche auf Geschäftsreise gehen, das freut mich für ihn, dann kann er auch mal wieder was anderes sehen.IMG_5738

Meine Freundin Lena und ich sind dann eine Woche ohne Männer, deshalb haben wir beschlossen eine Mommyweek zu machen und uns für jeden Tag was besonderes zu überlegen, was wir mit den Kids machen können, damit wir gut die Zeit nicht nur aushalten, sondern auch gestalten und vlt sogar geniessen können. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt. Wir zwei deutschen Mamis sind echt froh, dass wir uns gegenseitig haben, beide haben wir abwechselnd unsere schlechten Tage und können uns gegenseitig ermutigen und unser Leid klagen. Eine Freundin ist so ein Geschenk Gottes! Vor allem in unserer Arbeit brauchen wir dringend ehrliche und gute Freundinnen, die uns verstehen und wo wir sein dürfen, wo wir Rat holen können und auch Mist aushalten und anhören können und vor allem dann auch über unsere Fehler und Misserfolge und Ausnahmesituationen lachen dürfen. Das tut so mega gut. Wir haben beide kleine Mädels, die gerade in ihrer „terrible two“ Phase sind, die echt anstrengend und oft nervig ist. Mit solchen Sturköpfen und ihren Schreianfällen fertig zu werden kostet oft Nerven und Selbstbeherrschung, die leider auch dann und wann verloren geht. Da sitzen wir dann später und müssen feststellen, dass wir als Mamas sehr versagen. Wir kriegen es einfach nicht alleine hin. Und müssen wir auch gar nicht. Die gute und soo erleichternde Nachricht ist: Wir werden Fehler machen, wir werden unsere Kinder verletzen. (Also hoffentlich nicht körperlich, aber innerlich). Weil wir nur Menschen sind. Wir sind nicht perfekt. Wir sind selber in irgendeiner Art verletzt. Wir hatten selber keine perfekten Eltern. Und die hatten auch keine perfekten Eltern. Und unsere Kinder werden keine perfekten Menschen werden. Wir sind alle nur normale Menschen, die versuchen ihr Bestes zu tun, aber mit ihren menschlichen Möglichkeiten und Begrenzungen. Nur einer ist der perfekte Vater. Und das ist unsere Rettung. Für uns und unsere Kinder. Ich darf mich bei meinen Mädels entschuldigen und ihnen sagen, dass es jemanden gibt, der sie immer immer liebt und der nie einen Fehler macht und der uneingeschränkt gut ist. Gott, ihr Papa im Himmel. Und dass ich jedes jedes Mal wieder zu ihm renne und ihm meinen Mist hinwerfe und ihn um Vergebung bitte. Und er ist treu und gerecht, dass er mir meine Schuld vergibt. Jedes Mal. Und Jesus freut sich daran, dass ich mehr und mehr erkenne, dass ich es tatsächlich ohne ihn nicht schaffe. Ich kann es nicht alleine. Ich brauche ihn. Und das zu erkennen ist gut. Viele Menschen erkennen das nicht und leben in der Lüge, dass sie schon selber alles auf die Reihe bekommen und eigentlich ja so schlecht gar nicht sind und kommen zu dem Schluss, dass sie Jesus nicht brauchen. Eine gefährliche Verblendung.

IMG_5715Magali: „Ich weiss, wo Jesus ist. Im Duplo drin.“ Ich kapiere gar nichts und bin völlig verwirrt, bis mir klar wird, dass sie den Duplomann suchen, damit sie mit der Osterkrippe spielen können. Diese stand auch dieses Jahr wieder hoch im Kurs, allerdings wollte Magali immer, dass alles so stehen bleibt, wie sie es angeordnet hat und Kayla wollte spielen, was ihr grad in den Sinn kam (und das ist viel, sie ist in der „fantastischen oder magischen Phase“, die gibt es wirklich, da entfaltet sich so richtig die Fantasie) und Carlotta wollte meistens eher mich ärgern und testen und die Duplos den Balkon runterschmeissen:)

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Fusswaschung

Mit unseren Freunden, die Dienstag abends zum Gebet zu uns kommen, haben wir passend zur Ostergeschichte Fusswaschung gemacht, war ein bisschen aufregend, weil sie alle das noch nie erlebt hatten und deshalb selber aufgeregt waren. Es hat ihnen aber gut gefallen, so dass ich am nächsten Mittag inspiriert war, den Mädels auch die Füsse zu waschen. Die fanden es cool und haben dann auch gleich bei ihrer Mama das Gleiche gemacht. Danach musste ich natürlich dann relativ schnell den Wasserbottich entleeren, sonst hätte es eine mittlere Überschwemmung gegeben. Unsere Kinder sind nämlich noch echte Kinder. Hallelujah.

Wir hatten ein sehr schönes Osterwochenende mit herrlichem Wetter, sodass die Mädels und Andi sogar im Pool baden konnten. Unsere Fastenzeit ist endlich vorbei und wir bekamen leckere Sachen von unseren Freunden gebacken und haben unseren ersten Filmabend sehr genossen. Jetzt denke ich nicht mehr so sehr daran, was ich zum Essen vermisse, sondern wie sich das Essen auf meinen Bauchumfang auswirken wird:)

Wir sprechen beim Essen über die Lieder, die die Mädels grade im Kindi üben und die sie beim Frühlingsprogramm vorsingen werden. Das Thema ist USA und man muss sich blau, weiss, rot anziehen und Bilder von Verwandten einschicken, die mal in der Army gedient haben. Halt voll patriotic. Magali singt ein Lied in dem New York vorkommt. Kayla meint: „New York ist ein Melting Pot.“ !!!! Ich bin völlig perplex und baff ob der Intelligenz meiner schönen Tochter! Woher sie dass denn weiß? Von einer Felix KinderCD. Alles klar! Was ein Melting Pot ist, weiss sie dann aber nicht und ich darf es ihr erklären.

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Kayla übt Fahrrad fahren

Heute morgen fragt Kayla mich: „Mama, ist heute tomorrow?“ Es war tatsächlich tomorrow, weil gestern einer gesagt hatte, dass es tomorrow vielleicht regnen und gewittern sollte und dass wollte sie eigentlich wissen, ob sie mit einem Gewitter rechnen muss:) Kayla geht es sehr gut im Kindi und sie freut sich jeden Tag.  Einmal erzählte sie uns in den schönsten Farben, was sie an diesem Tag für einen Igel gebastelt hatten, einen ganz tollen mit Glitzer. Wir waren ganz gespannt, denn am nächsten Tag wollte sie ihn uns zeigen. Da standen wir dann morgens in ihrem Classroom und sie drehte sich um und sagte uns grinsend ins Gesicht, dass sie nur einen Witz gemacht habe….das genau ist die magische Phase. Gut, wenn man schonmal was davon gehört hat, sonst kommt man leicht ins Grübeln, warum das Kind einen denn derart anlügt und irgendwelche Sachen erfindet. Ich sage ihr trotzdem unseren Spruch „Wer lügt verliert.“ Verliert Vertrauen und Beziehung zu den anderen. Und andererseits versuche ich es gelassen zu nehmen und zu wissen, dass es nur eine Phase ist und bei manchen Sachen, die mir doch sehr komisch vorkommen, sie einfach so stehen zu lassen oder mit einem Witzchen zu kommentieren. Kayla hat einfach von Natur aus einen sehr guten Humor. Wie ihre Mutter:)

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Kayla mit ein paar Kindern ihrer Class an der Osterfeier.

Tiana ist für mich einfach das schönste Baby auf der Welt. Ich liebe es, wie sich mich immer anstrahlt, wenn ich sie anschaue. Morgens, wenn sie in ihrem Bettchen liegt, seit neuestem völlig in der anderen Richtung, wie ich sie abends hingelegt habe, oder wenn ich sie aus dem Maxi Cosi hole. Sobald sie mich sieht, strahlt ihr Gesicht. Das ist so toll. Ich geniesse es, ihre Mama sein zu dürfen. Dieser exklusive Mensch zu sein, bei dem sie sich ganz wohlfühlt, den sie am allerbesten auf dieser Welt kennt und dem sie voll vertraut. Wow, so ein Privileg und eine Ehre eine Mama sein zu dürfen. Natürlich ist es auch eine grosse Verantwortung dieser Mensch zu sein und sie will grade nicht mehr einfach so auf ihrer Decke liegen und spielen, sondern live dabei sein und herumgetragen werden.

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Tiana isst fleissig ihre erste Non-Milk Mahlzeit

Da fragte mich doch neulich unsere Untermieterin, wer denn bei uns immer so schreie? Ich wusste im ersten Augenblick gar nicht, was sie meinte, aber dann wurde mir schnell klar, wer dass denn alles so ist: Tiana, wenn sie irgendwo nicht mehr alleine liegen will oder müde ist, Carlotta, wenn sie ihren Willen nicht kriegt, Kayla, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt, Magali, wenn sie traurig oder schlecht drauf ist. Und dann bin da ja auch noch ich. Also ist die Chance, dass bei uns da oben jemand schreit, doch relativ hoch at times.:)

Magali hat einen Wackelzahn. Was für eine Aufregung!! Als die ersten Leute mit der Zahnfee angefangen haben, und die Mädels gehört haben, dass es da Süssigkeiten gibt unter dem Kopfkissen (ist glaub so, oder?) waren sie natürlich hellauf begeistert. Hmmh. Da wir ja jetzt nicht so die Fans von Feen und anderen Fabelwesen sind, haben wir kurzerhand eine neue Idee überlegt: Das Wackelzahnfest, natürlich mit Süssigkeiten. Das gibt’s wenn ein Zahn ausfällt und jeder Zahn wird in einen grossen gebastelten Mund geklebt, genau an der Stelle, wo er ausgefallen ist. Tattaa, schwuppdiwupp braucht keiner mehr eine Zahnfee:)

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So ein hübsches Mädchen beim Plastikostereiersammeln im Kindi

Magali erzählt mir eines Morgens im Badezimmer: „Die Kinder sagen manchmal zu mir: „You look like yesterday“. Ich bin gleich ganz alarmiert und besorgt um mein wertvolles, feinfühliges erstgeborenes Mädchen. Sie erklärt mir, dass die anderen Kinder jeden Tag etwas anderes anhaben und sie halt meistens zwei oder auch mal drei Tage hintereinander das Gleiche anhat. Natürlich nur, wenn die Sachen noch gut sind und keine Risse und Flecken und so weiter haben… Schliesslich sind wir ja Schwaben und ich sehe es überhaupt nicht ein, warum ich ein Kleidungsstück waschen sollte, wenn es nochmal angezogen werden kann. Ich habe auch schon so mehr als genug Wäsche und vom Prinzip ist es Wasser- und Waschmittelverschwendung. Und was bringt man denn seinen Kindern bei, wenn man es so wichtig nimmt, was man anzieht? Hier in USA gibt es so viele, so billige Klamotten. Die auch von der Qualität her glaub ich nur auf eine Saison angelegt sind, damit man dann im nächsten Jahr wieder neue Sachen kauft. Und die Kinder und auch die Erzieherinnen haben im Kindi oft feine, sehr schöne Sachen an, Röckchen und Schühchen und Töpchen. Es stand auch in den Regeln, dass sie zwar basteln und malen, aber doch sehr versuchen, dass die Kinder nicht dreckig und die Klamotten nicht schmutzig werden! Und ohne Witz sind die Klamotten von den Mädels nach dem Kindi immer tiptop. Wie schrecklich finde ich!! Das höchste Ziel ist, dass man sich nicht schmutzig macht? Was wird denn da aus den Kindern? Ständig müssen sie Handdesinfektionsmittel dranmachen, auch wie hier unten auf dem Bild beim Kindergeburtstag. IMG_5757

Oh man! Wenn unsere Mädels zu uns kommen und ihre Schrammen und blaue Flecken von der Walderkundungstour oder dem Spielplatz zeigen, sagen wir ihnen, dass wenn man Abenteuer erlebt, dieses dazugehört und dass es zeigt, dass man überhaupt Sachen im echten Leben erlebt. Völlig abgeschweift von dem, was ich eigentlich erzählen wollte… jedenfalls fragte ich Magali voller Mitleid dann, wie es ihr ging, als die Kinder das zu ihr gesagt hatten. Ist ja schon krass, vor allem auch für ein junges Mädchen. Sie erzählte mir, dass sie einmal gesagt hatte:“ I am not like you“. Wow. Und damit war das Thema für sie dann auch schon vorbei. Ich bin nicht wie ihr. Das wünsche ich uns allen, dass wir mit einem tiefen Frieden und völliger Freiheit zu uns selber stehen können und wissen, dass wir so, wie wir sind, ok sind. Gott hat jeden von uns so gemacht, dass es ihn nur ein einziges Mal auf dieser ganzen grossen Welt gibt und wir sind nicht wie jemand anderer. Er wollte dich genau so, wie du bist, weil er einen Plan für dich hat, eine Aufgabe, eine Bestimmung, die nur du alleine erfüllen kannst, niemand sonst. Sehr aufregend!

IMG_5772Carlotta durfte ihren zweiten Geburtstag feiern! Das war ein Spass. Wir feierten mit zwei deutschen Familien und die Papas stiegen mit ihren Kindern gleich in den Pool, weil es so schön warm war. Carlotti hat die Power! Voll in der Teste- und Trotzphase. Sie macht gerade das, was sie nicht soll und grinst einen dabei mit voller Wonne an. Am liebsten rennt sie weg, wenn sie was machen soll. Sie veranstaltet Seifenparties im Waschbecken in voll angezogener klatschnasser Montur. Sie zieht sich ihre Pampi aus, die voll mit grossem Inhalt ist. Sie schmeisst fast jeden Tag Sachen den Balkon runter, obwohl sie weiss, dass sie sie dann holen muss und nicht mehr auf den Balkon darf. Im Auto macht sie ihre Gurte runter und wenn ich anhalte und sie wieder hochmache und enger schnalle schreit sie aus voller Kehle auch locker mal 10 Minuten. …..

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Volle Power im Trockner

Sie hilft mir morgens eigentlich immer den Tisch zu decken und läuft emsig hin und her. Sie spielt ganz wunderbar mit ihrer Spielküche und richtet regelmäßig einen Geburtstagstisch, wo wir dann essen und feiern können. Sie sitzt im Gästezimmer und baut Duplotürme und –züge, die sie dann stolz präsentiert und sich schon vorher über das Lob tierisch freut und über das ganze Gesicht strahlt. Sie baut mit den Holzzugschienen eine Eisenbahnstrecke. Sie legt sich zu ihrer kleinen Schwester hin und redet und spielt mit ihr. Sie teilt ihre Süßigkeiten mit allen anderen. Sie vollführt auf dem Trampolin Kunstücke, die sie am liebsten jedem zeigen möchte, ob am Telefon oder live. Sie kommt her und hängt sich an mein Bein und umarmt mich und will mit mir tanzen. Sie ruft ihrem Papa „liebe dis“ zu. Sie dreht sich mit der Schaukel so schnell ein, dass einem vom Zuschauen fast schwindelig wird. Sie badet im eiskalten Pool und sagt danach die ganze Zeit „mutig, mutig“.  Wenn sie uns angrinst, geht die Sonne auf.

Unglaublich, aber wahr. Andi gibt mir Nachhilfe bei „dass“ und „das“. Ich solle es doch einfach mit „des“ ersetzen, dann merke ich, welches Wort ich brauche. ????? Tatsächlich, es funktioniert!! Dankeschön Andi, dass ist wirklich sehr nett von dir. Au schitt!! …des isch wirklich nett von dir!! …ich hab keine Ahnung ob hier 2 oder 1 s hinkommen, dass das hatte schon immer Frau Volpp auf der Realschule rot angestrichen!!:(

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Mit vielen anderen haben wir in unserer Gemeinde die Baby Dedication für Tiana gehabt. Wir als Eltern versprachen, dass wir die Kinder mit Hilfe von Jesus so erziehen möchten, wie es ihm gefällt.