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As you go

IMG_3606Kayla ist 3 !!! Unser Powergirl ist jetzt ganz schön gross. Am amerikanischen Nationalfeiertag haben wir sie, gemeinsam mit Freunden gefeiert. Mit tradititonellem Donutfrühstück und Barbecue am Pool. Es war sehr schön und seehr heiß. Ich glaub ca. 40 Grad!

Sie geht jetzt ins größere Turnen, wo sie alleine turnt, also ohne Mama. Die ersten drei Male war das vorher eine Schreierei und eine Nicht-aus-dem-Auto-steigen-Wollerei, aber wenn sie dann mal nach 20 min von mir in die Halle gesetzt wurde und mal geturnt hatte, war alles super. Das nächste Mal  kündigte ich ihr schon den ganzen Tag vorher an, dass ich sie heute von Anfang bis Schluss in die Halle bringen würde und dass sie es schaffen werde, weil sie eine Kämpferin ist. Seitdem klappt es ganz wunderbar.

Unsere drei Kinder schlafen gerade so super. Es ist phänomenal und ich staune oft wenn ich morgens aufwache und bin so mega dankbar dafür. Nur Kayla wacht hin und wieder mal auf und da geht meistens Andi, bzw.sie will auch nur ihren Papa. Bei mir ist es jetzt auch eher ein abrollen als aufstehen, weil mein Bauch schon ordentlich gewachsen ist. (Ein passendes Foto werde ich natürlich noch nachreichen. Bis jetzt hab ich nur eins im Bikini, das möchte ich nicht der Welt einfach so ohne Weiteres präsentieren.)

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Die Zähne sind wunderschön

Was gar nicht mal so super läuft ist das Zähne putzen. Das an sich, geht ok, aber der Weg ins Bad ist so weit und man begegnet so vielen Ablenkungen auf dem Weg dorthin. Es ist unglaublich, wie spät es ist, wenn mal morgens alle Gesichter gewaschen und Zähne geputzt sind…Wenn wir auf Zeit irgendwo sein wollen/müssen ist es dazu noch fast ein Wunder, wenn die Mama dabei fröhlich und ausgelassen geblieben ist. Deshalb brauche ich jetzt eine Taktik, neue Ideen, eine bessere Struktur, einen festeren Ablauf, eine schlauere AlternativentscheideFrage oder was weiß ich, damit wir es schaffen, ab September, wenn wir um halb 9 losfahren müssen, Magali pünktlich um 9 Uhr im Kindi abzuliefern. Das hört sich so echt lächerlich an, ist es aber in Wirklichkeit nicht, ohne Witz!! Aber wir schaffen das und ich habe auch schon gute Anregungen von meinen besten Schwägerinnen dazu bekommen!! Gerne bin ich für weitere Tipps und Tricks dankbar. (weil ja jede Family irgendwie morgens aus dem Haus kommen muss.)

IMG_3637Magali muss grad lernen auch ein „Nein“ gut zu akzeptieren und dass es bei einem Spiel immer auch einen Verlierer gibt. Letztens hat sie lieber gar nicht mitgespielt, weil sie ja auch hätte verlieren können. Das neueste Spiel mit ihrer Schwester: „Der wo als Erstes auf dem Sofa sitzt“, wenn sie genau neben dem Sofa steht und Kayla weit weg ist. „Der wo als Erstes rot sagt. Rot“ Kayla lässt das oft mit sich machen oder schaltet dann einfach mal auf Durchzug und macht was ganz anderes. Auch eine beliebte Taktik, wenn Magali Endlosrollenspiele erfindet und mit sehr vielen Worten genaue Instruktionen verteilt.

Da sagte mal jemand, dass wenn man seinen Kindern nicht die Märchen von Osterhase und Weihnachtsmann und Co. erzählt, würden sie keine Fantasie entwickeln… „Den armen Kindern wird ja alle Vorstellungskraft geraubt, wenn sie nicht an den Mann mit dem langen weissen Bart und dem roten Mantel glauben dürfen.“ Wir haben unseren Mädels immer die Wahrheit gesagt: Was wirklich passiert ist, was Menschen dazu erfunden haben, wen es wirklich gab und was wir  eigentlich feiern und ihre Fantasie blüht wie ein riesiger botanischer Garten!! Na klar stellen wir auch den Stiefel raus und verstecken Nestchen an Ostern, mit riesen Spaß, aber ohne die Lügen drumrum!

 

IMG_3630Andi war dieses Mal beim Tippspiel für die EM leider nicht so erfolgreich! Es war hart für ihn, dass Germany rausgeflogen ist. Fussball ist einfach seine Passion- die Liebe dafür hat Gott in ihn reingelegt, als Geschenk und um es einfach zu geniessen. Und um ihn und andere dadurch zu segnen. Beim Fussball ist er mit allen Sinnen lebendig! Das gilt übrigens für jeden von uns. In jeden Mensch hat Gott eine andere Leidenschaft hineingelegt. Die Dinge oder das, was er übelst gerne macht, wo er richtig aufblüht, wovon er so richtig begeistert ist. Das kann alles sein: Schuhe kaufen, singen, Leichtathletik, Gartenarbeit, Internet surfen, Tiere, Zumba, reden, Orgel spielen, Computer Spiele spielen, Tennis, Bücher lesen,Bauchtanz, Briefmarken sammeln, Wandern, Motorrad fahren, Bungee jumpen, Nachhilfe geben, …und alles was man sich sonst noch so vorstellen kann. Wenn wir diese Dinge tun und uns so richtig daran freuen, freut sich der, der uns diese Leidenschaft gegeben hat, noch viiel viel mehr! Wenn wir das dann noch zu seiner Ehre tun ist das reine Anbetung!

Sonst hat er viel zu tun in der Arbeit und macht einen super Job. Ich bin mega stolz auf ihn. Er gibt sein Bestes und Jesus gibt seinen übernatürlichen Segen und seine Fähigkeiten dazu und setzt ihn über viel. Er ist ein Papa. Für seine Kinder und für alle sonst, die ihm anvertraut werden.

Das brauchen wir auch dringend in Deutschland. Wir sind ein Vaterland. Berufen, der Welt zu zeigen, was einen Vater ausmacht, wie ein Vater liebt. Wie Gott, unser allmächtiger Vater, verschwenderisch liebt. Gerade in diesen Zeiten, wo so viele Menschen in unser Vaterland kommen, wollen wir beten, dass Gott sich ihnen als ihr liebender Vater zeigt. Auch durch unsere Familien und durch die Väter. (https://www.youtube.com/watch?v=FXtm0u-d6Qo)

Ich weiß übrigens sehr gut, wie man Affront schreibt, mein lieber Andi!!!

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Superscharfes Selfie

Sarah wird regelmäßig in verschiedensten Bereichen von ihren Töchtern herausgefordert. (Das ist auch gut so.) Da sind wir einkaufen und sehen einen Mann im Rollstuhl. Wir laufen weiter und Magali sagt mir, dass wir doch für den Mann beten könnten. Ich dachte ja das Gleiche, war aber zu faul und feige. Aber so von der Tochter herausgefordert, die ich ja zum Worldchanger erziehen will, kann ich nicht anders, als dann hinzugehen und den Mann zu fragen, ob wir für ihn beten dürfen und dann für ihn zu beten. Durch den Film „The Last Reformation“  http://www.thelastreformation.com bin ich ganz neu motiviert loszugehen und Kranke zu heilen und Menschen von Jesus zu erzählen. Und ich durfte zwei so wundervolle Sachen erleben. Meine deutsche Freundin, die auch hier mit ihrer Family wohnt und mit denen wir viel machen, ist sehr offen und wir hatten schon viele gute Gespräche über den Glauben und sie war letzte Woche dabei, als wir für ein Mädchen im Park beten durften. Danach ergab sich ein tolles Gespräch und wir beteten zusammen und sie hat ihr Leben Jesus geschenkt! Hallelujah!! Das war so toll und so normal! Direkt von der Hölle in den Himmel:)

Und eine Woche später haben wir für eine junge Verkäuferin im American Eagle gebetet. Die hatte so eine Plastikbandage am Knöchel und erzählte, dass sie umgeknickt sei und seitdem Schmerzen habe und die Bandage jetzt einige Wochen tragen solle, damit es besser werde. Nachdem wir gebetet hatten, fragte ich sie, wie es jetzt mit dem Schmerz aussehe. „Naja, im Moment merk ich nix“ Ich bat sie, mir nur die Wahrheit zu sagen und mal rumzulaufen um das auszuprobieren (so wie die im Film es immer machen:)) Das tat sie dann auch und meinte, dass die Schmerzen tatsächlich weg seien, sie spüre nur noch so ein warmes Kribbeln!! Sie spürte sogar den heiligen Geist!! Na, hallelujah!! Das ist ja der Hammer! Jesus heilte sie und ich fragte sie, ob sie Jesus kenne. „Ja, ja, ich und meine Familie sind Christen und gehen in die Kirche.“ (Was ja erstmal überhaupt nichts bedeutet.) Leider war ich zu geflasht, von dem was geschah, dass ich nicht weiter fragte und nachbohrte. Aber ich lerne und werde weitermachen. Jesus selber sagte es uns mehrmals:“ Geht…!“ (Siehe Matthäus 10,7 und Markus 16, 14)